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          Christina Budde, Kuratorin
          Architekturvermittlung
          T +49 (0)69 212-31076
          E dam.vermittllung@stadt-frankfurt.de

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Architekturpreise

Vom Einfamilienhaus bis zum Stadtraum

Neben Wechselausstellungen mit umfangreichen Katalogen und Begleitprogrammen ist das DAM zugleich Auslober und Partner renommierter Architekturpreise.

DAM Preis

Mit dem DAM Preis werden seit 2007 jährlich herausragende Bauten in Deutschland ausgezeichnet. Seit 2017 wird der Preis vom Deutschen Architekturmuseum (DAM) in enger Zusammenarbeit mit JUNG als Kooperationspartner vergeben. In einem gestaffelten Juryverfahren werden zunächst rund 100 Bauwerke nominiert – unabhängig von Bautypologie, Größe oder Bausumme. In einer ersten Jurysitzung werden Projekte für die Shortlist bestimmt. Eine Auswahl von Bauten deutscher Architekten im Ausland kommt außer Konkurrenz hinzu. Die Jury wählt und bereist anschließend die Finalisten-Projekte, um daraus einen Preisträger zu küren.

Die Datenbank dam-preis.de zeigt alle Nominierungen, die Shortlist, die Finalisten sowie Gewinner des Preises und bietet somit einen profunden Überblick zum Baugeschehen in und aus Deutschland. Alle nominierten Bauten werden darüber hinaus im Architekturführer Deutschland vorgestellt, der bei DOM publishers / Berlin jeweils im Herbst zur Frankfurter Buchmesse erscheint. Die Bekanntgabe des Preisträgers, die öffentliche Preisverleihung und Eröffnung der Ausstellung finden immer Ende Januar im DAM statt. Zu diesem Anlass erscheint auch das Deutsche Architektur Jahrbuch mit ausführlichen Besprechungen der Bauten auf der Shortlist und des Preisträgers.

Internationaler Hochhauspreis (IHP)

Der Internationale Hochhaus Preis (IHP) wird seit 2004 alle zwei Jahre von der Stadt Frankfurt am Main ausgelobt. Initiiert wurde der Internationale Hochhaus Preis 2003 gemeinsam von der Stadt Frankfurt mit dem Deutschen Architekturmuseum (DAM) und der DekaBank. Seitdem wird er in partnerschaftlicher Kooperation von DAM und DekaBank organisiert und finanziert. Der Internationale Hochhaus Preis wird für ein Bauwerk vergeben, das exemplarische Nachhaltigkeit, äußere Form und innere Raumqualitäten wie auch städtebauliche und soziale Aspekte zu einem vorbildlichen Entwurf verbindet. Planer und Bauherren erhalten gemeinsam den Preis – eine Statuette des international bekannten Künstlers Thomas Demand und ein Preisgeld in Höhe von 50.000 Euro.

Wohnen für alle

Frankfurt am Main ist einer der deutschen Hotspots überproportional steigender Immobilienpreise. Freifinanzierter neuer Wohnraum wird häufig zu Preisen angeboten, die selbst für die Mittelschicht nur noch schwer bezahlbar sind. Der über Jahrzehnte angestaute Mangel und Verlust an geförderten Wohnungen ist auch hier besonders sichtbar. Mit dem Wettbewerb WOHNEN FÜR ALLE antworten die Stadt Frankfurt am Main, das Deutsche Architekturmuseum (DAM) und die ABG FRANKFURT HOLDING gemeinsam auf diese Herausforderungen. Für ein konkretes Bauareal werden exemplarisch Wohnbauten vorgestellt, die den Anspruch haben, ökonomischen Kostendruck mit innovativer Wohn- und Architekturqualität zu verbinden. Dabei geht es auch um die Frage, wie mit den Wohnprojekten lebendige, funktional und sozial durchmischte Quartiere entstehen können.

Das zweistufige kooperative Wettbewerbsverfahren ist 2018/19 erstmals durchgeführt worden. In PHASE I sind europäische Architekturbüros zur Einreichung realisierter Projekte zum bezahlbaren Wohnungsbau aufgerufen. Zehn Entwerfer ausgezeichneter Projekte qualifizieren sich für eine PHASE II, die als kooperatives Wettbewerbsfahren durchgeführt wird und für einige dieser Konzepte im BAUEN 1:1 auf einem Grundstück in Frankfurt am Main resultiert.

DAM Architectural Book Award

Die Frankfurter Buchmesse und das Deutsche Architekturmuseum (DAM) loben jährlich den internationalen DAM Architectural Book Award aus. Trotz wachsender Konkurrenz durch neue Medien und Kommunikationsmöglichkeiten steht das klassische Architekturbuch weiterhin im Fokus der Architekturvermittlung. So ist es das vorrangige Ziel des DAM Architectural Book Award, die besten Architekturbücher des aktuellen Jahrgangs zu bestimmen, auszuzeichnen und einer interessierten Öffentlichkeit vorzustellen. Nach Kriterien wie Gestaltung, inhaltliche Konzeption, Material- und Verarbeitungsqualität, Grad an Innovation und Aktualität werden die Einreichungen von einer wechselnden Fachjury aus Vertretern des DAM sowie externen Experten bewertet.

Teilnehmen können alle Kunst- und Architekturbuchverlage aus dem In- und Ausland. Als Ehrenpreis ist er nicht mit einer Geldsumme dotiert. Die ausgezeichneten Publikationen werden auf der Buchmesse präsentiert.

Europäischer Architekturfotografie-Preis

Der Europäische Architekturfotografie-Preis architekturbild wird seit 1995 alle zwei Jahre ausgeschrieben. Von Beginn an zielte der Wettbewerb darauf ab, eine künstlerisch-fotografische Auseinandersetzung mit der gebauten Umwelt zu fördern. Eine Serie von vier Bildern erlaubt das Erzählen von Geschichten, das vorgegebene Thema gibt die Richtung vor, lässt aber immer auch viel Raum für Interpretation. Was als Initiative der db deutsche bauzeitung begann, wird seit 2003 vom damals gegründeten architekturbild e.v. fortgeführt. Das Jahr 2008 brachte die Partnerschaft mit dem Deutschen Architekturmuseum (DAM), hier finden seit dem Preisverleihung und Erst-Ausstellung statt. 2016 kam als dritter Partner die Bundesstiftung Baukultur hinzu. Das Wettbewerbsarchiv mit mittlerweile über 300 Serien zählt nun zur Sammlung des DAM. Sie alle belegen eindrucksvoll, dass Architekturfotografie sehr viel mehr sein kann als reine Dokumentation, wie sie normalerweise von Fachredaktionen und Architekten gewünscht ist.

Häuser des Jahres

Der Callwey Verlag und das Deutsche Architekturmuseum (DAM) loben zusammen mit dem Informationszentrum Beton und den Medienpartnern Baumeister, Atrium/Ideales Heim, n-tv und Neue Zürcher Zeitung den Wettbewerb „HÄUSER DES JAHRES“ aus. Gesucht werden die besten Einfamilienhäuser im deutschsprachigen Raum. Die Ergebnisse werden in dem Buch „Häuser des Jahres“ veröffentlicht und in einer Ausstellung im DAM präsentiert. Neben architektonischer Qualität legt die Jury bei der Auswahl Wert auf die Auseinandersetzung mit dem ländlichen oder städtischen Kontext, die räumliche Gestaltung eines privaten Lebensbereichs, das intelligente Zusammenspiel zwischen Ästhetik, Material und Konstruktion — und nicht zuletzt eine zeitgemäße Antwort auf die Bauaufgabe Einfamilienhaus. Der erste Preis ist mit 10.000 Euro dotiert, weitere Büros erhalten eine Auszeichnung.

European Union Price for contemporary architecture – Mies van der Rohe Award

Der Architekturpreis der Europäischen Union, organisiert von der Fundació Mies van der Rohe in Barcelona, würdigt alle zwei Jahre herausragende, innovative, aktuelle Baukunst und visionäre Architekten. Er ist der renommierteste aller Architekturpreise in Europa. Unabhängige Experten aus ganz Europa sowie Vertreter aller relevanten Architekturinstitutionen und Architektenvereinigungen nominieren die Projekte für die Jury. Neben dem eigentlichen Mies-Award wird mit dem „Emerging Architect Prize“ ein weiterer Preis für ein junges Architekturteam vergeben. Das Deutsche Architekturmuseum (DAM) ist als Mitglied des Lenkungs- wie auch des Beratungskomitees an der Organisation des Preises beteiligt.

European Prize for Urban Public Space

Der European Prize for Urban Public Space hat zum Ziel, die Herstellung, Wiederentdeckung und Optimierung von öffentlichem Raum zu erkennen und zu unterstützen, im Bewusstsein, dass der Zustand des öffentlichen Raums ein klarer Indikator für die Gesundheit unserer Städte ist. Der undotierte Preis ist eine Initiative des Centre of Contemporary Culture of Barcelona (CCCB) und wird alle zwei Jahre an die Verfasser und Bauherren der von der Jury ausgewählten Projekte gemeinsam vergeben. Das Deutsche Architekturmuseum (DAM) ist neben The Architecture Foundation London, dem Architekturzentrum Wien, der Cité de l’Architecture et du Patrimoine Paris und dem Museum of Architecture and Design Ljubljana Partner des Preises.
Die preisgekrönten Projekte, die Finalisten und eine Auswahl der Jury werden im European Archive of Urban Public Space auf publicspace.org veröffentlicht, wo die besten Projekte seit der Gründung des Preises in 2000 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.