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23 PROJEKTE FÜR DIE SHORTLIST ZUM DAM PREIS 2027 AUSGEWÄHLT

von | Montag, 10. August 2026

AUS RUND 100 NOMINIERUNGEN HAT DIE JURY JETZT 23 PROJEKTE FÜR DIE SHORTLIST ZUM DAM PREIS 2027 AUSGEWÄHLT – DAS SPEKTRUM DER BAUTEN UMFASST BILDUNG UND SOZIALES, SPORT UND ARBEITEN, KULTUR UND WIEDER AUFFALLEND VIEL BAUEN IM BESTAND, DARUNTER ZAHLREICHE WOHNGEBÄUDE.

Seit 2007 werden mit dem DAM Preis für Architektur in Deutschland jährlich herausragende Bauten in Deutschland ausgezeichnet. 2027 wird der Preis vom Deutschen Architekturmuseum (DAM) bereits zum elften Mal in enger Zusammenarbeit mit JUNG als Kooperationspartner vergeben. Die Auszeichnung erfolgt in einem gestaffelten Juryverfahren.

Eine Expertenjury bestimmte aus dem Feld der Longlist 23 Projekte für die engere Wahl der Shortlist zum DAM Preis 2027. Die Auswahl eines Gebäudes deutscher Architekten im Ausland kommt außer Konkurrenz hinzu.

Zwei Tendenzen, die sich bereits seit einigen Jahren abzeichnen, setzen sich fort: Da ist zum einen das große Thema Wohnen, auf das die diesjährige Auswahl mit Nachverdichtungen, Um- und Anbauten, Sanierungen, Umwidmungen und anpassungsfähigen Grundrissen wieder vielfältige Antworten findet. Und da ist weiterhin ein großer Anteil vom (Weiter-) Bauen im Bestand, was viele Nutzungen vom Kino über die Museums-Ausweichstätte bis zur Schulergänzung umfasst und auch städtebauliche Reparatur bedeuten kann. Hinzu kommen neugeschaffene Begegnungsorte wie ein Gemeindesporthaus im ländlichen Umfeld, ein neuer Flughafenterminal oder ein Hybrid aus Bürohaus und Unicampus-Gebäude mit Reminiszenzen an die industrielle Vergangenheit seines Standorts. Von scheunenklein bis fabrikgroß sind alle Maßstabssprünge auf dieser Shortlist vertreten.

Für die Longlist des DAM Preis nominiert wurden insgesamt 107 Bauwerke aus Deutschland, davon außer Konkurrenz fünf Projekte deutscher Architekten in anderen Ländern. Die Auswahl ist das Ergebnis einer umfangreichen Recherche, an der ein Beirat aus Experten beteiligt war. Dieser bestand aus Christina Beaumont, Annemarie Bosch, c/o now, Florian Heilmeyer, Christian Holl, Philipp Jamme, Stefan Kalkoffen, Lutz-Matthias Keßling, Katja Knaus, Moritz Kölling, Mario Krämer, Katharina Matzig, Fabian Onneken, Alexander Poetzsch, Elina Potratz, Judith Reitz, Tatjana Sabljo, Jan O. Schulz, Ole Saalmann, Heiner Stengel, Lena Unger, Max Wasserkampf und Uta Winterhager. Außerdem wurden Projekte von den Architektenkammern der Länder Bayern, Bremen, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen vorgeschlagen. Grundsätzlich bestand für die Nominierung der Bauten keine Einschränkung auf eine bestimmte Bautypologie, Mindestgröße oder Bausumme. Die nominierten Bauwerke für den DAM Preis 2027 sollten zwischen Ende 2024 und Frühjahr 2026 fertiggestellt worden sein.

Die Internetpräsenz zum DAM Preis www.dam-preis.de ist nun um die aktuellen Nominierungen der Longlist und die Auswahl der Shortlist 2027 sowie um die aktuellen Export-Projekte ergänzt. Die Datenbank bietet mit inzwischen weit über 1000 Einträgen somit einen profunden Überblick zum Baugeschehen in und aus Deutschland.

Die 107 Bauten aus der Longlist Deutschland werden zudem im Architekturführer Deutschland 2027 in einer handlichen gedruckten Version für Erkundungsreisen zur aktuellen Architektur vorgestellt. Das bei DOM publishers, Berlin, verlegte Buch erscheint im Herbst 2026.

Die öffentliche Bekanntgabe des Preisträgers und Verleihung des DAM Preis 2027 sowie die Eröffnung der Ausstellung mit dem Preisträgerprojekt und allen Bauten der Shortlist finden am 29. Januar 2027 im Deutschen Architekturmuseum statt. Zu diesem Anlass erscheint – ebenfalls bei DOM publishers – auch das Deutsche Architektur Jahrbuch 2027 mit ausführlichen Besprechungen der Bauten aus der Shortlist und des Preisträgers.

Die Jury des DAM Preis 2027 besteht aus:
Gesche Bengtsson (Gründerin etal, Finalistin DAM Preis 2026, alternierend mit Elena Masla), Dr. Uwe Bresan (Architektur Media Management International JUNG, Preisrichter – gemeinsam mit Dijane Slavic), Peter Grundmann (Gründer Peter Grundmann Architekten, Preisträger DAM Preis 2026), Ferdinand Heide (Gründer HEIDE), Angelika Hinterbrandner (Mitherausgeberin kntxtr), Andrea Jürges (Stellvertretende Direktorin DAM), David Kasparek (Gründer studio kasparek), Elena Masla (Gründerin etal, Finalistin DAM Preis 2026, alternierend mit Gesche Bengtsson), Prof. Elisabeth Merk (Stadtbaurätin München, Juryvorsitzende), Peter Cachola Schmal (Direktor DAM), Dijane Slavic (Architektur Media Management International JUNG, Preisrichterin – gemeinsam mit Uwe Bresan), Christina Gräwe (Freie Kuratorin DAM, Vorjury / Stellvertreterin)

Partner des DAM Preis ist die Firma JUNG.
JUNG steht weltweit für zeitloses Design und zukunftsorientierte Gebäudetechnik. Seit über 110 Jahren sind Innovation, Leidenschaft und Präzision wegweisend für die Produktentwicklungen. Licht, Beschattung, Klima, Energie, Sicherheit, Türkommunikation und Multimedia – JUNG Systeme bieten die passende Lösung für jede Anforderung. Ästhetisches Design verschmilzt dabei mit intelligenter Smart Home- und Smart Building-Technologie. Mit dem Bekenntnis zur Produktion in Deutschland setzt JUNG zugleich auch auf nachhaltige und ressourceneffiziente Herstellungsprozesse. Der Teamgeist und die Verbundenheit der über 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Deutschland sowie in den 21 Tochterunternehmen und über 80 Vertretungen in Europa, dem Nahen und Mittleren Osten, in Asien und Nordamerika tragen maßgeblich dazu bei, den Anspruch „Fortschritt als Tradition“ mutig und kreativ in die Tat umzusetzen. >> jung.de / jung-group.com

 Medienpartner des DAM Preis ist Stylepark


SHORTLIST DAM PREIS 2027

AADA, AFEA, ammi, patrick holzer, undjurekbrüggen
Verwalterinnenhaus, Komturei Werben (Elbe)

 Aretz Dürr Architektur
Haus H // 42, Aachen

ARGE Sonneninsel Müller Reimann | REALACE
Shed Campus Berlin

Björn Schmidt Architektur & raumlabor
SCHIRN X Dondorf Druckerei, Frankfurt am Main

Buero Kofink Schels Architekten
House without any cement, Hinterschmiding

Dickmann Richter Architekten
Sanierung Kino International, Berlin

Drescher Michalski Architekten
NORDGRÜN, Karlsruhe

FAKT – Office for Architecture
Gemeindesporthaus Ketzin

FAR frohn&rojas
Wohnungsbau Lion-Feuchtwanger-Straße, Berlin

gernot schulz : architektur für ein Multiautorenteam
Schulbau Open Source, Neubau Jenaplanschule, Weimar

heneghan peng architects mit Studio Qwertz
Salinemuseum Halle (Saale)

Ideenschmiede
Föhringsmühle – Umbau einer Scheune, Dudeldorf

Klöpfel Zeimer Architekten
Umbau Siedlerhaus, Battin-Brüssow

Konermann Siegmund Architekten
Kolk 17 Figurentheater und Museum, Lübeck

MÄCKLER ARCHITEKTEN
Terminal 3 Flughafen Frankfurt am Main

Maximilian Hartinger Architekt
Haus mit gehobenem Dach, Tiefenbach

nbundm* Architekten und Stadtplaner
Haus fast ohne Heizung, Ingolstadt

New Architekten
Klimapavillon / Jahreszeitenhaus, Schwerte

ppp architekten + stadtplaner
Revitalisierung Wohnhochhaus Sterntaler Weg, Lübeck

Praeger Richter Architekten
Vier Wohnhäuser in Friedrichshain, Berlin

RICHTER MUSIKOWSKI Architekten
Freiwillige Feuerwehr Radebeul Ost

Stefan Forster
Platensiedlung, Frankfurt am Main

wulf architekten
Museum Historische Oberamteistraße, Reutlingen

ARCHITEKTUREXPORT

CURA Architekten
Schulzentrum Davos Platz, Davos – Schweiz

Alle Informationen zum DAM Preis unter DAM-Preis – Home

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