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SUMMARY:(LINEAR) SUBSTANCE im Dialog im Dunkeln
DESCRIPTION:Dialogmuseum\, Hanauer Landstrasse 139-145DAM-Gastspiel im DialogMuseum von 07.11.2005 bis 31.01.2007 \nDie Installation „linear substance“ bleibt noch bis Ende Januar dem „Dialog im Dunkeln“ erhalten.Die Resonanz auf diesen außergewöhnlichen Erlebnisraum ist sehr gut. Er ist Teil der viel nachgefragten Museum-Spezial-Tour. Das Deutsche Architekturmuseum und das Dialogmuseum haben daher beschlossen\, die geplante Laufzeit nochmals zu verlängern. \nDie Installation der Städelschüler Florencia Colombo und Luis Echtegorry hat den vom DAM ausgelobten Wettbewerb gewonnen und ist bereits seit Dezember 2005 im Museumsraum im Dunkeln zu erfahren. Er wurde mit Hilfe von Anna Hesse (DAM) realisiert. Der ca. 30m² große und 4m hohe Raum wird mit unterschiedlichen Röhren (ca. 3cm Durchmesser)\, die von der Decke abgehängt werden\, gefüllt\, so dass sich die Besucher ihren Weg durch den gefüllten Raum bahnen müssen. Dabei entwickeln sie ein Gespür und Gehör für die verwendeten Materialien und spüren durch die von ihnen verdrängte Masse die weiteren Besucher im Raum (es sind jeweils acht Personen in einer Besuchergruppe mit Guide). \nDer Museumsraum ist Teil der Führung und kann nicht getrennt besucht werden. Anmeldung unter Bookingline 0700 – 44 55 60 00 \nDie Realisierung wurde vom städtischen Amt für Wissenschaft und Kunst unterstützt. \nSeit November 2005 ist auch in Frankfurt ein „Dialog im Dunkeln“ möglich. „Dialog im Dunkeln“ basiert auf einem denkbar einfachen Konzept. In komplett dunklen Räumen führen blinde Menschen das Publikum durch eine Ausstellung\, die thematisch gegliedert ist. Ein Rollentausch findet statt: Der Blinde ist im Dunkeln sicher und behält den Überblick\, während die im normalen Leben sehenden Besucher ihre visuelle Wahrnehmung verlieren und blind sind. In Frankfurt ist folgender Parcours vorgesehen: Der Besucher geht durch einen Park in einen Klangraum\, anschließend muss der Main mit einem Boot überquert werden\, um in das Museum zu gelangen\, danach geht es durch eine belebte Stadt abschließend in eine Bar. \n36 Mitarbeiter finden im DialogMuseum aktuellArbeit. 22 Mitarbeiter sind Menschen mit unterschiedlichsten Behinderungen. 10 darunter sind blinde und stark sehbehinderte Menschen – die Experten und Botschafter im Dunkeln. Die Bilanz macht Mut. An den Sonntagen sind noch spontan entschlossene Besucherherzlich willkommen. Wer aber sicher sein will\, sollte unbedingt telefonisch reservieren oder viel Zeit mitbringen. Denn „Dialog im Dunkeln“ kann nur geführt in kleinen Gruppen besucht werden.
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DESCRIPTION:Im DAM von 12.11.2005 bis 5.2.2006. Weitere Station in
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SUMMARY:HIGH SOCIETY
DESCRIPTION:Im DAM zu sehen von 18. November 2006 bis 11. Februar 2007. Weitere Station in
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SUMMARY:HIGH SOCIETY. Aktuelle Hochhaus Architektur und der Internationale Hochhaus Preis 2006
DESCRIPTION:19. November 2006 – 11. Februar 2007 \nDer französische Architekt Jean Nouvel nimmt am 17. November 2006 in der Frankfurter Paulskirche den Internationalen Hochhaus Preis 2006 für den von ihm entworfenen „Torre Agbar“ in Barcelona in Empfang. Oberbürgermeisterin Petra Roth übergibt die Auszeichnung gemeinsam mit Matthias Danne\, Mitglied des Vorstands der DekaBank. Der mit 50.000 Euro dotierte Preis wird nach 2004 zum zweiten Mal verliehen. Auslober ist die Stadt Frankfurt am Main. Gestiftet wurde der Internationale Hochhaus Preis von der DekaBank Deutsche Girozentrale\, dem zentralen Fondsdienstleister der Sparkassen-Finanzgruppe\, für ein Gebäude\, das sich durch besondere Ästhetik\, zukunftsweisende Gestaltung\, städtebauliche Einbindung\, Nachhaltigkeit sowie innovative Technik und Wirtschaftlichkeit hervorhebt. \nBauherr des 142 Meter hohen „Torre Agbar“ ist Layetana Developments. Für den Nutzer\,den weltweit tätigen Konzern Aigües de Barcelona/Sociedad General de Aguas de Barcelona SA (das Wasserversorgungsunternehmen der katalanischen Metropole) ist der Turm unter der Abkürzung „Agbar“ seit Juli 2005 zum prägnanten Wahrzeichen geworden. \nDarüber hinaus sprach die international besetzte Jury unter Vorsitz des Stuttgarter Ingenieurs Werner Sobek vier Anerkennungen aus\, alle für Wohnhochhäuser. Ausgezeichnet wurden der 190 Meter hohe „Turning Torso“ in Malmö von Santiago Calatrava (Valencia / Zürich)\, der 106 Meter hohe Wohnturm „Wienerberg“ von DELUGAN MEISSL (Wien)\, das 152 Meter hohe „Montevideo“ in Rotterdam von mecanoo architecten b.v. (Delft) und das 100 Meter hohe Mischnutzungsprojekt „Jian Wai SOHO“ in Peking von den japanischen Architekten Riken Yamamoto & Field Shop (Yokohama). \nDie Ausstellung „High Society“ \nDie große Hochhaus-Ausstellung „High Society“ im DAM präsentiert die ausgezeichneten Gebäude des Internationalen Hochhaus Preises 2006.Sie zeigt darüber hinaus einen Querschnitt durch die jüngsten Entwicklungen im Hochhausbau weltweit. Die Ausstellung wird ebenfalls von der DekaBank ermöglicht und zusätzlich von der HochTief Construction AG unterstützt. Nach kurzem Innehalten nach 9/11 boomt der Hochhausbau derzeit umso stärker. Exemplarisch werden in der Ausstellung neben den Preisträgern sechzehn im doppelten Wortsinn herausragende Hochhäuser vorgestellt\, die nicht nur durch ihre Höhe\, sondern auch ihre Gestaltung\, technische Innovationen\, ihren Standort und ihre Nutzung hervorstechen. Auffallend dabei ist der besonders ausgeprägte Bau-Boom auf der Arabischen Halbinsel und in den asiatischen Ländern wie China. Es entstehen Gebäude mit Wahrzeichencharakter\, die das Bestreben widerspiegeln\, die wirtschaftliche Potenz einzelner Firmen oder ganzer Landstriche zu symbolisieren. Neue Hochhaus-Stadtviertel wachsen in rasantem Tempo aus dem Boden wie in Peking und Moskau. Spektakuläre Hotelprojekte liefern sich einen Wettkampf nicht nur um die Höhe\, sondern auch um das originellste Erscheinungsbild\, indem sie im Inneren und Äußeren ein Entwurfsthema durchspielen. Diven der Hochhausfamilie werden wie riesige Schmucksteine in ihre Umgebung gesetzt. Andere Türme bestechen durch ihre Schlichtheit und Funktionalität. Wieder andere Hochhäuser unternehmen den ehrgeizigen Versuch\, durch die Fortentwicklung der Haustechnik neben ökonomischen auch ökologischen Ansprüchen gerecht zu werden. Die Ausstellung betrachtet die gegenwärtigen Entwicklungen im Hochhausbau\, sieht aber auch ganz bewusst in die Zukunft. Kürzlich realisierte Gebäude stehen neben solchen\, die sich aktuell im Bau befinden. Aber auch Entwürfe\, die vielleicht Vision bleiben\, sind Teil von „High Society“. Alle einundzwanzig Projekte werden an Hand von Plänen\, Fotos\, Visualisierungen\, Skizzen und Filmen\, vor allem aber Modellen\, veranschaulicht. \nDer Katalog zur Ausstellung \nDer zweisprachige Katalog vertieft in vier Essays Hintergründe des Hochhausbaus. Layla Dawson untersucht\, warum und wie das Hochhausgeschäft in China boomt. „Stack to move – dynamic vertical design“ lautete der Beitrag von Ellen Kloft und Georg Rombusch. Christina Gräwe analysiert das Motiv der „Zwillingstürme“. Kann es überhaupt ein ökologisches Hochhaus geben und welche Schritte werden unternommen ? Dieser Frage geht Volkmar Bleicher nach. Ferner werden im Katalog alle in der Ausstellung vorgestellten Projekte beschrieben. Der ca. 160-seitige Katalog (deutsch/englisch) mit vielen farbigen Abbildungen\, herausgegeben von Christina Gräwe und Peter Cachola Schmal erscheint im Jovis Verlag/Berlin und kostet im Museum 22 Euro. \nÜbersicht aller Projekte\, die in „High Society“ gezeigt werden: \nInternationaler Hochhaus Preis 2006: \n\nTorre Agbar in Barcelona\, Ateliers Jean Nouvel (Preisträger)\, realisiert\nTurning Torso in Malmö\, Santiago Calatrava LLC Architects and Engineers (Anerkennung)\, realisiert\nHochhaus Wienerberg in Wien\, Delugan Meissl Associated Architects (Anerkennung)\, realisiert\nMontevideo in Rotterdam\, mecanoo architecten b.v. (Anerkennung)\, realisiert\nJian Wai SOHO in Peking\, Riken Yamamoto & Field Shop (Anerkennung)\, realisiert\n\n„Querschnitt“-Projekte: \n\nShanghai World Financial Center in Shanghai\, Kohn Pedersen Fox Associates (KPF)\, im Bau\nFlughafen Tower in Wien\, Zechner & Zechner ZT GmbH\, realisiert\nOpernturm Frankfurt / Main in Frankfurt\, Prof. Christoph Mäckler Architekten\, Baubeginn Nov. 2006\nBurj Dubai in Dubai\, Skidmore Owings and Merrill (SOM)\, im Bau\nFederation Tower in Moskau\, Planungsgesellschaft Föderationsturm Moskau mbH\, Peter P. Schweger ASP Schweger Assoziierte GmbH und Sergei Tchoban\, nps tchoban voss Architekten BDA\, im Bau\nFlyotel in Palm Jebel Ali\, Dubai\, Mahmoudieh Design\, Berlin und ONL Oosterhuis_Lénárd\, Realisierung wahrscheinlich\nFreedom Tower in New York\, Skidmore Owings and Merrill (SOM)\, Baubeginn April 2006\nGuangzhou Zhujiang New Town West Tower in Guangzhou\, China\, Wilkinson Eyre Architects\, Baubeginn Turm 1 2006\nHearst Headquarters in New York\, Foster and Partners\, realisiert\nIceberg in Doha\, Qatar\, JSK Dipl. Ing. Architekten\, in Planung\nJinmen Tower in Tianjin\, China\, Jo. Franzke Architekten\, wird nicht realisiert\nRay of the Century in Guangzhou\, China\, Léon Wohlhage Wernik\, wird nicht realisiert\nShimao International Plaza in Shanghai\, Ingenhoven Architekten\, Fertigstellung 2006\nThe Vortex in London\, make architects\, in Planung\nNeubau der Europäischen Zentralbank in Frankfurt\, Coop Himmelb(l)au Prix & Swicinsky & Dreibolz GmbH\, Baubeginn voraussichtlich Anfang 2007\nVienna DC Tower 1 und 2 in Wien\, DPA Dominique Perrault Architecure\, in Planung\n\nRahmenprogramm \nMittwoch\, 29. November 2006\, 19 UhrHochhausbau und BionikWerner Nachtigall\, Saarbrücken \nFreitag\, 8. Dezember 2006\, 18 UhrSonderführungChristina Gräwe\, Kuratorin der AusstellungTeilnahmekosten: 9\,- Euro inkl. ein Glas Prosecco \nFreitag\, 19. Januar 2007\, 18 UhrBuilding the GherkinFilm von Mirjam von Arx\, CH\, 2005im Mal seh’n Kino\, Adlerflychtstr. 6 \nDienstag\, 23. Januar 2007\, 19 UhrThe smooth skin of the skyscraper snakeDominique Perrault\, Paris \nMittwoch\, 31. Januar 2007\, 19 UhrDas Hochhaus im FilmVortrag/Film von Thomas Tode\, Hamburg \nSonntag\, 11. Februar 2007\, 18 – 21 UhrTagung Hohe Häuser \nEinführung/ModerationChristina Gräwe\, Arne Winkelmann \nDer Hochhaus-Boom in FernostUlf Meyer\, Berlin \nDie Planungsgeschichte von Ground ZeroPhilippe Schmidt\, Weimar \nHochhausprojekte in ParisFrancis Rambert\, Paris \nN.N. \nTeilnahmekosten: 10\,- Euro\, 5\,- ermäßigtAnmeldung: Deutsches Architekturmuseuminka.plechaty (at) stadt-frankfurt.de \n 
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SUMMARY:ARCHITECTURE OF DENSITY. Fotografien aus Hongkong von Michael Wolf
DESCRIPTION:19.11.2006 – 11.02.2007 \nMit dieser Fotoserie zu Hongkong zeichnet Michael Wolf ein sehr persönliches Portrait einer der am dichtesten besiedelten Metropolen der Welt. Die Stadt wird von Hochhausarchitektur dominiert\, Hochhäuser sind das beherrschende Motiv auf Wolfs Bildern. Sie bilden also nicht zufällig eine eigene Ausstellung im Kontext der Hochhaus-Ausstellung „High Society“. \nZwei Formate und Motivreihen ergänzen sich hier. Auf den Großfotos sind Fassadenausschnitte von Hongkongs Hochhäusern zu sehen. Sie zeigen die Wucht der auf den ersten Blick vermeintlich immergleichen Häuserkomplexe. Der Ausschnitt ist jedoch so gewählt\, dass gleichzeitig abstrakte Muster entstehen. Weder die Gebäudebasis noch der Abschluss sind zu sehen. Die Fotografien bekommen einen fast grafischen Charakter. Auf den dritten Blick enthüllen sich dem Betrachter Details. Menschen sind trotz der Bevölkerungszahl von ca. 7.000.000 auf 1.100 Quadratkilometer auf den Bilden nicht zu sehen. Aber ihr Leben auf engstem Raum macht sich bemerkbar: durch Wäsche\, die vor dem Fenster hängt\, durch Klimaanlagen und durch abenteuerlich befestigte individuelle Dächlein. In den kleinformatigen Fotos betrachtet Wolf solche Nischen genauer. Platz ist Mangelware\, also werden Putzutensilien an der Außenfassade untergebracht\, Grünpflanzen drängeln sich durch Scherengitter\, Hauseingänge werden möbliert und zu semiprivaten Zonen. \nMichael Wolf wurde 1954 in München geboren. Er wuchs in den USA auf\, studierte an der UC Berkley und an der Universität Essen. Seit über zehn Jahren lebt er in China\, überwiegend in Hongkong. Verschiedene seiner Fotoserien und Publikationen beschäftigen sich mit dem Land\, so zum Beispiel eine Studie zum Thema „Sitting in China“\, der Anfang 2006 eine Ausstellung in Köln gewidmet war.
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SUMMARY:ORIGINAL RESOPAL. Die Ästhetik der Oberfläche
DESCRIPTION:26. November 2006 – 11. Februar 2007 \nFaszinierend am Thema „Resopal“ ist\, dass fast jeder diesen Markennamen kennt\, aber wenig über diesen Werkstoff\, kaum etwas über seine Geschichte und nur sehr eingeschränkt über seine Anwendungen weiß. \nResopal – wie sein Vorläuferprodukt das Bakelit – einer der frühen vollsynthetischen Kunststoffe\, hat sich bereits um 1930 als Werkstoff für Platten und Pressgegenstände mit seiner neutralen Ästhetik und seiner kühlen\, eleganten und glatten Erscheinung als betont modernes Produkt eingeführt und sich später als Schichtstoffplatte durchgesetzt. Der Begriff „Schichtstoffplatte“ beinhaltet das Prinzip ihrer Herstellung: Mehrere übereinander geschichtete Zellulosebahnen werden mit Kunstharz getränkt und unter hohem Druck und Hitze zu einem homogenen\, sehr dünnen Plattenmaterial verpresst. \nSeit den fünfziger Jahren werden unverwüstliche Resopalplatten vor allem zur Ausstattung von privaten und öffentlichen Innenräumen\, zur Beschichtung von Möbeln – insbesondere in der Küche – und seit den siebziger Jahren auch im Fassadenbau verwendet. \nInsbesondere da\, wo sich der Werkstoff Resopal unauffällig – das heißt monochrom – modernen Objekten und Räumen anpasst\, erscheint er unauffällig und unspektakulär. Aber sobald Dekor im Spiel ist\, bleibt Resopal als Synonym für Imitation umstritten – als ein Material\, das als ein anderes erscheint – eben als das erscheint\, was auf ihm abgebildet ist. \nDie Auseinandersetzung über Echtheit\, moderne Werkstoffe\, Funktionalität und geschmackvolle Massenprodukte\, die sich wie ein roter Faden durch die Entwicklung der Moderne des 20. Jahrhunderts zieht\, hatte auch direkte Auswirkungen auf die Gestaltung und Anwendung des Werkstoffs Resopal – entweder für oder gegen ihre Prinzipien. \nZiel der kulturhistorisch angelegten Ausstellung ist\, mit ausgewählten Exponaten das Phänomen „Resopal“\, das nunmehr seit 75 Jahren existiert\, in seinen wichtigsten Entwicklungen auf dem Hintergrund von Architektur- und Designgeschichte des 20. Jahrhunderts darzustellen. Dabei spannt sich der Bogen von Werbegraphiken des renommierten Designers und Produktgestalters Jupp Ernst aus den dreißiger Jahren\, über seine Schaffung einer Corporate Identity für die Herstellerfirma von Resopal zu Anfang der fünfziger Jahre\, über die danach sprunghaft einsetzende weite Verbreitung des Materials in nahezu allen öffentlichen Bereichen (Verkehrsmittel\, Läden\, Gastronomie\, Sportstätten\, Hotels\, Krankenhäuser und Bildungseinrichtungen) bis hin zu den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten in allen Räumen einer Privatwohnung. \nNeben anonymen Anwendern\, die maßgeblich zum „schlechten“\, aber heutzutage auch kultigen Image von Resopal beigetragen haben\, spielen in der Ausstellung vor allem auch Gestalter und Architekten eine Rolle\, die sich gerade in der Nachkriegszeit konsequent für einen distinguierten Gebrauch des Materials eingesetzt haben\, wie zum Beispiel Jupp Ernst\, Wolfgang Schmittel und Helmut Lortz sowie der Kalderoni-Chefarchitekt Rudolf Lübben. Beispiele der Gegenwart sind Projekte von Carola Schäfers Architekten\, Architekten HildundK\, Niemann Architekten\, Claus een Kaan Architecten\, H2S Architekten oder der Innenarchitektin Romana Olms. Diese Projekte werden in Photos dargestellt\, denen Materialproben der eingesetzten Resopalqualität beigegeben sind. \nDie sonstigen Exponate umfassen zeittypische\, historische Photographien über die unterschiedlichen Anwendungen von Resopal\, Werbematerialien aus verschiedenen Epochen und originelle Dekorentwürfe\, ferner Pressgegenstände aus der Zeit vor und nach dem zweiten Weltkrieg sowie ausgewählte Beispiele von Möbeln der vierziger bis sechziger Jahre\, die mit Resopalplatten belegt sind. Unter den Pressstoffgegenständen aus den dreißiger Jahren sind vor allem Geschirrteile aus Resopal des Bauhäuslers Christian Dell von besonderer Kostbarkeit. \nEin wichtiger\, aber in Vergessenheit geratener Aspekt in der Geschichte von Resopal ist die Anwendung dieses Materials in der Kunst. Insbesondere in den fünfziger Jahren wurden zahlreiche öffentliche Räume mit Resopal-Wandschmuck ausgestattet. Die Ausstellung zeigt dazu originale Beispiele\, u. a. eine „Collage unter Resopal“ von HAP Grieshaber aus einer Serie von Arbeiten\, die der Künstler 1956 für die Universitätskinderklinik in Freiburg/Breisgau geschaffen hat. Fielen die meisten Resopalbilder dieser Zeit unter die Kategorie „Kunst am Bau“\, haben seit den achtziger Jahren Künstler völlig autonom dieses Material für ihre Werke genutzt. Die Ausstellung zeigt dazu Arbeiten von Jupp Gauchel\, Sarah Pelikan und Tom Stark. \nKunststoffe durchdringen schon seit Jahrzehnten unser Leben und unsere Gesellschaft derart\, dass sie längst kulturgeschichtlich relevant geworden sind. Die Kunststoffoberfläche\, für die Resopal als Gattungsbegriff steht und die seit dem Ende des zweiten Weltkriegs maßgeblich die Anmutung moderner Räume mitbestimmt\, ist allerdings noch nie in ihrer Eigenart betrachtet worden. Diese Lücke möchte die Ausstellung schließen und aufzuzeigen\, wie ein repräsentativer moderner Werkstoff\, bei dem die Ästhetik der Oberfläche mittlerweile die größere Rolle als das Material selbst spielt\, in unterschiedlichen Epochen eingesetzt wurde und somit jeweils eine besondere Facette der Zeitgeschichte spiegelt. \nZur Ausstellung erscheint ein reich bebildertes\, deutsch/englisches Katalogbuch von 192 Seiten beim Jovis Verlag/ Berlin. Namhafte Autoren mit Schwerpunkt der Erforschung „kunststoffgeschichtlicher Kulturgüter“ wie Eva Brachert\, Gerda Breuer und Günter Lattermann haben Beiträge dazu verfasst. Gert Selle beschreibt die soziokulturellen Implikationen des Phänomens Resopal und Ulrich Höhns geht der Auseinandersetzung mit der Oberfläche in der Architektur des 20. Jahrhunderts nach. Das Katalogbuch\, das von Romana Schneider und Ingeborg Flagge herausgegeben wird\, kostet 39\,80 €. \n 
URL:https://dam-online.de/veranstaltung/archiv-original-resopal-die-asthetik-der-oberflache/
LOCATION:Deutsches Architekturmuseum (DAM)\, Schaumainkai 43\, Frankfurt / M.\, Hessen\, D-60596
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SUMMARY:VERENA DIETRICH. Eine Architektin
DESCRIPTION:6. Dezember 2006 – 28. Januar 2007 \nDie Ausstellung beschäftigt sich mit dem Leben und Werk der Architektin Verena Dietrich. 1941 in Wetzlar geboren\, kam Verena Dietrich erst spät zur Architektur und machte sich 1982 nach einigen Jahren Mitarbeit in verschiedenen Architekturbüros in Köln selbstständig. Insbesondere im Bereich des Stahlbaus\, des Wohnungs- und Verkehrsbaus machte sie durch Wettbewerbsgewinne und Preise auf sich aufmerksam (Zuschauertribüne Köln-Höhenberg 1990). 1985 erhielt die Architektin ihren ersten Lehrauftrag in Siegen\, wechselte später nach Berlin und Aachen und war schließlich von 1998 bis zu ihrem Tod 2004 an der FH Dortmund am Fachbereich Architektur Professorin für Entwerfen. Ihre Vorlesungen und ihre Publikation „Architektinnen“ behandelten insbesondere die Themen Frauen und Familie in der Wohn- und Arbeitswelt. 2004 vermachte Verena Dietrich dem DAM ihren architektonischen Nachlass. Dies ist der zweite Nachlass einer Architektin im DAM nach Lucy Hillebrand. \n\nWeiterführende Informationen:\nArchiv  Werkarchive  VERENA DIETRICH
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DESCRIPTION:Die Ergebnisse der Aktion der Gesellschaft der Freunde des DAM e.V.16. Januar – 4. Februar 2007 \nAusgestellt werden alle eingereichten Arbeiten. \nThe winners are \n54f Architekten\, Darmstadt\, AFF architekten\, Berlin\, Allmann Sattler Wappner Architekten\, München\, Anne Koball\, TU Darmstadt\, Dr. Kreutz + Partner\, Nürnberg\, earlybirds Architekten\, Frankfurt am Main\, Frick.Reichert Architekten\, Frankfurt am Main\, Heiko Messerschmidt\, Frankfurt am Main\, Johannes Möhrle\, Bad Homburg v.d.H.\, Niko Wenzke\, TU Darmstadt\, Peter Gronych\, Leun\, Prof. Ariel Auslender\, Darmstadt\, Prof. Claus Bury\, Frankfurt am Main\, (SE)ARCH Architekten\, Stuttgart\, Valeska Bühler\, TU Darmstadt\, Yasemin Öz\, TU Darmstadt\, Yu Fang\, TU Darmstadt 
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