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SUMMARY:DAM PREIS FÜR ARCHITEKTUR IN DEUTSCHLAND 2008 – Die 24 besten Bauwerke in  aus Deutschland
DESCRIPTION:17. Januar bis 15. März 2009 \nSeit dem Jahr 1980 bilanziert das Jahrbuch des Deutschen Architekturmuseums die besten Bauten des jeweiligen Jahres. Neu hingegen ist\, dass alle im Jahrbuch vorgestellten Bauten auch in einer Ausstellung präsentiert werden. Zudem wird die besonders herausragende Leistung eines Architekten nun zum zweiten Mal mit dem „DAM Preis für Architektur in Deutschland“ ausgezeichnet. \nIn diesem Jahr geht der „DAM Preis für Architektur in Deutschland“ an Kolumba\, das Kunstmuseum des Erzbistums Köln. Das vom Schweizer Architekten Peter Zumthor entworfene Gebäude ist eines von 24 Bauwerken\, die von einer Expertenjury für das Jahrbuch des DAM ausgewählt wurden.  \nDavon wurden 22 Bauten in Deutschland errichtet\, teilweise von inländischen Architekturbüros\, teilweise von internationalen Architekten wie David Chipperfield (London)\, Coop Himmelb(l)au (Wien) oder durch Peter Zumthor (Schweiz). Neben den 22 herausragenden Vertretern der Gegenwartsarchitektur in Deutschland werden zwei Projekte im Ausland vorgestellt: in diesem Jahr der Umbau eines U-Boot-Bunkers von „LIN – Finn Geipel + Giulia Andi“ (Berlin) in St. Nazaire\, Frankreich\, und ein experimentelles Wohnhaus in Santiago de Chile von „FAR Frohn & Rojas“ (Köln). \nAuffällig ist in diesem Jahr die große Zahl von Umnutzungen und Umbauten. Über die Hälfte der Projekte stehen für das immer wichtigere Thema „Bauen im Bestand“.Das reich bebilderte DAM-Jahrbuch erscheint im Prestel-Verlag. Es wird im Buchhandel für 39\,95 Euro\, in der Museumsausgabe für 29\,95 Euro zu erwerben sein.
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SUMMARY:UPDATING GERMANY – Projekte für eine bessere Zukunft
DESCRIPTION:6. Dezember 2008 bis 23. Februar 2009 \nDer deutsche Beitrag zur 11. internationalen Architekturausstellung der Biennale Venedig 2008 „Updating Germany – Projekte für eine bessere Zukunft“ nimmt das diesjährige Motto „Out There: Architecture Beyond Building“ auf und arbeitet mit einem erweiterten Architekturbegriff\, der die gesamte Umwelt und deren ökonomischen und politischen Abhängigkeiten einbezieht. Im Blickpunkt der Ausstellung im 1. Obergeschoss des Deutschen Architekturmuseums stehen Forschungsarbeiten\, Gestaltungsexperimente und Pilotvorhaben\, die in die Zukunft weisen und über den aktuellen Stand der Technik hinausgehende Konzepte\, Denkweisen und Strategien aufzeigen. Die Beiträge stammen nicht nur aus Architektur und Städtebau\, sondern auch aus der Biotechnologie\, den Medien\, der Energieerzeugung\, aus Transport und Verkehr\, Ernährungsforschung und anderen Disziplinen. Die Kuratoren Friedrich von Borries und Matthias Böttger vom Büro raumtaktik\, die als Generalkommissare die Ausstellung konzipiert haben\, begreifen die ausgewählten Projekte in Analogie zu Computerprogrammen als „Updates“\, die unsere Welt schrittweise weiterentwickeln\, verbessern und so auch unsere Verhaltensweisen verändern können. Die Projekte zeigen\, was wir für eine bessere Zukunft tun können. \nDie Ausstellung wird durch das Bundesministerium für Verkehr\, Bau und Stadtentwicklung gefördert. Zur Ausstellung ist der Katalog „Updating Germany – 100 Projekte für eine bessere Zukunft“ im Hatje Cantz Verlag\, Ostfildern/Berlin erschienen\, sowie der Interviewband „Bessere Zukunft? Auf der Suche nach den Räumen von Morgen“ im Merve Verlag\, Berlin. \n\nWeiterführende Informationen:\nUPDATING GERMANY – Projekte für eine bessere Zukunft
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LOCATION:Deutsches Architekturmuseum (DAM)\, Schaumainkai 43\, Frankfurt / M.\, Hessen\, D-60596
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SUMMARY:NEW URBANITY – Die Europäische Stadt im 21. Jahrhundert
DESCRIPTION:06.12.2008 – 22.02.2009 \nDie europäische Stadt erfährt derzeitig eine Renaissance. Durch die Umwandlung von innenstadtnahen Industrie- und Hafenarealen sowie durch Erweiterung oder Rückbau bestehender Viertel entstehen neue Stadtquartiere mit hoher Lebensqualität. Unter dem Titel “New Urbanity” zeigt das Architekturmuseum wie die Stadtzentren als Orte des Wohnens\, Arbeitens und des gesellschaftlichen Zusammenlebenslebens wieder entdeckt werden. \nDie Ausstellung im Erdgeschoss des Hauses stellt siebzehn realisierte städtebauliche Projekte in Europa der letzten Jahre vor. Sie spiegeln den aktuellen Stand des europäischen Städtebaus wider und ermöglichen erstmals eine kritische Bilanz der jüngsten Stadtentwicklung. Im Blickpunkt der Ausstellung steht insbesondere die Bedeutung des öffentlichen Raumes als signifikantes Merkmal der europäischen Stadt.  \nDie Projekte werden anhand von atmosphärischen Fotografien\, Plänen und Originalmodellen vorgestellt. Die Modelle zeigen besonders anschaulich\, wie das einzelne Gebäude sich in seinen städtebaulichen Kontext einfügt und seine räumlichen Qualitäten entfaltet. Die Bildlichkeit des europäischen Städtebaus spielt in der Schau eine wesentliche Rolle: Städtebauliche Pläne und großformatige Fotografien führen vor\, wie die Projekte Zug um Zug realisiert wurden. Die vorgestellten Projekte zeigen beispielhaft\, wie die Städte mit ihren qualitätsvoll gestalteten öffentlichen Räumen als Orte der sozialen Integration und kulturellen Kommunikation einen wesentlichen Beitrag zu einem funktionierenden Gemeinwesen leisten. \nDie Ausstellung wird durch das Bundesministerium für Verkehr\, Bau und Stadtentwicklung gefördert. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Verlag Anton Pustet\, Salzburg. \n 
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SUMMARY:INTERNATIONALER HOCHHAUS PREIS 2008
DESCRIPTION:16.11.2008 – 04.01.2009 \nDie Ausstellung präsentiert den Internationalen Hochhaus Preis 2008\, der von der Stadt Frankfurt am Main in Kooperation mit dem DAM und der DekaBank zum dritten Mal vergeben wird. Über zwanzig der herausragendsten Hochhäuser\, die binnen der letzten zwei Jahre weltweit gebaut wurden\, sind für den Preis nominiert worden. Eine internationale Jury aus Architekten\, Immobilienfachleuten und Architekturkritikern hat daraus fünf Finalisten ausgewählt\, erstmalig wurde auch eine besondere Auszeichnung für Nachhaltigkeit vergeben. Der Internationale Hochhaus Preis 2008 wurde für den Hearst Tower\, New York\, von Foster + Partners als Projektplaner mit Adamson Associates als verantwortlich zeichnende Kontaktarchitekten (Rohbau) und Gensler (Innenausstattung) vergeben. Der Preis wurde am 14. November 2008 in der Frankfurter Paulskirche an Lord Norman Foster und Gilbert Maurer als Bauherr überreicht. \nDie Ausstellung präsentiert den Preisträger sowie nominierte Hochhäuser und alle Finalistenprojekte in zahlreichen Plänen\, Fotos\, Modellen und Filmmaterial. Darunter befinden sich wegweisende Beispiele aus Asien undden USA\, aber auch aus Europa und aus Australien. Die Stadt Frankfurt\, das DAM und die DekaBank wollen mit dem alle zwei Jahre vergebenen Internationalen Hochhaus Preis die Fortentwicklung dieses wichtigen und unverzichtbaren Bautyps im 21. Jahrhundert begleiten. Die Finalistenprojekte in der diesjährigen Ausstellung verdeutlichen\, dass es im globalen Hochhausbau nicht nur um Höhe oder Spektakel geht. Es sind vor allem Qualitätsmerkmale wie Nachhaltigkeit\, Einbindung in den bestehenden Kontext sowie innovative Technik und Konstruktion\, die im Zusammenspiel mit der Formgebung eine herausragende Rolle spielen. \nDie Finalisten neben dem Hearst Tower sind: \n\nMissing Matrix Building\, Seoul\, Mass Studies\nNewton Suites Wohnhochhaus\, Singapur\, WOHA\nNew York Times Building\, New York\, Renzo Piano Building Workshop\nTelevision Cultural Centre\, Peking\, OMA – Office for Metropolitan Architecture\n\nBesondere Anerkennung für städtebauliche\, energetische und soziale Nachhaltigkeit: \nWestendDuo\, Frankfurt am Main\, KSP Engel und Zimmermann \n  \n\nWeiterführende Informationen:\nINTERNATIONALER HOCHHAUS PREIS
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SUMMARY:GROSSE HÄUSER – KLEINE HÄUSER. BDA Hessen zum Wettbewerb Auszeichnung guter Architektur in Hessen 2008
DESCRIPTION:Eine Ausstellung des BDA Hessen zum Wettbewerb „Auszeichnung guter Architektur in Hessen 2008“ 15. November bis 7. Dezember 2008 \nDer BDA Hessen zeigt vom 15. November bis 7. Dezember 2008 in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Architekturmuseum die Ausstellung „Große Häuser\, kleine Häuser“. Eine öffentliche Vorpremiere wird im Rahmen der Eröffnung am Freitag\, den 7. November 2008 und dem darauf folgenden Wochenende stattfinden. Die Ausstellung präsentiert 40 Bauten\, die im Wettbewerb des BDA Hessen „Auszeichnung guter Architektur in Hessen“\, der alle fünf Jahre ausgelobt wird\, prämiert wurden. Mit den vier regional vergebenen Auszeichnungen werden Architekt und Bauherren gleichermaßen gewürdigt: \nMartin-Elsaesser-Plakette (Großraum Frankfurt am Main)Johann-Wilhelm-Lehr-Plakette (Großraum Wiesbaden)Joseph-Maria-Olbrich-Plakette (Großraum Darmstadt)Simon-Louis-du-Ry-Plakette (Großraum Kassel und Region Mittelhessen) \nIn der Ausstellung werden diese vorbildlichen Bauten anhand von Fotografien\, Zeichnungen und Modellen vorgestellt. Das Spektrum der Arbeiten reicht von außergewöhnlichen Gebäuden von hoher Individualität\, bis hin zu Bauten\, die ihre gestalterische Kraft aus den regionalen Gegebenheiten entwickeln. Zur Ausstellung erscheint der Katalog „Große Häuser\, kleine Häuser“\, der alle 40 ausgestellten Arbeiten ausführlich dokumentiert.
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SUMMARY:HANDPRINT FRANKFURT – Eine Stadtwanderung.
DESCRIPTION:24.10.2008 – 09.11.2008 \nDie Ausstellung im „Haus-im-Haus“ der Dauerausstellung des DAM ist die materialisierte und künstlerisch bearbeitete urbane Spurensuche. Das aus der Argonautensage bekannte Bild des geflügelten Widders mit dem Goldenen Vlies ist Ausgangspunkt für die Installation von Frank Reinecke. Von den Schülerinnen und Schülern während ihrer Stadtwanderungen gesammelte Fundstücke und Artefakte aus dem Frankfurter Stadtgebiet bilden im Verbund mit Transparentpapier und Schelllack kleine goldene Formate\, die sich um eine zentrale Dreiecksgitterstruktur gruppieren. Ergänzende Fotos dokumentieren den Projektverlauf.  \n 
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SUMMARY:MOSCHEEN VON SINAN – Zeichnungen von Augusto Romano Burelli und Paola Gennaro
DESCRIPTION:Eine Ausstellung im Rahmen der Frankfurter Buchmesse 200820. September bis 2. November 2008 \nDie Ausstellung „Moscheen von Sinan – Zeichnungen von Augusto Romano Burelli und Paola Gennaro” präsentiert vier Moscheen des genialen Baumeisters und Ingenieurs Mimar Sinan (1489–1588)\, die zwischen 1562 und 1577 in Istanbul und Edirne entstanden sind. Darunter ist auch die über einem Achteck konstruierte Kuppel der Selimiye Moschee in Edirne\, die der Architekt selbst als sein absolutes Meisterstück ansah. Sinan\, auch als „Michelangelo der Osmanen“ bekannt\, hinterließ ein gebautes Werk\, das allein im Umfang alles übertrifft\, was von anderen großen Namen der Architekturgeschichte bekannt ist. Darunter allein hundert Sakralbauten\, von denen einige stets genannt werden\, wenn es um die höchsten Leistungen islamischer Baukunst geht. \nDie vier Moscheen werden in Zeichnungen aus den 1980er Jahren von Augusto Romano Burelli\, Architekt und Leiter des Studiengangs Architektur der Universität Udine\, und Paola Gennaro\, Architektin und Professorin für architektonische Gestaltungslehre an der Universität Ferrara\, präsentiert. Sie entstanden als Ergebnis jahrelanger Studien über die Moscheen Sinans und die in seinen Bauplänen verborgenen Prinzipien. \nDie Ausstellung fand im Rahmen der Frankfurter Buchmesse und ihrem Gastland Türkei statt. Zur Ausstellung erschien ein reich bebilderter Katalog: \nDIE MOSCHEE VON SINANHrsg. Wolfgang VoigtWasmuth Verlagzweisprachig deutsch\, englischSoftcover\, 116 S.\, 135 Abb.\, davon 70 in Farbe\, Format 24\,5 x 32\,5 cm
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SUMMARY:ZUKUNFTSWERKSTATTWOHNBAUEN 2008 der Wüstenrot Stiftung. Innerstädtische Konversionen – Wohnen in Frankfurt am Main
DESCRIPTION:10.– 22. September 2008Ausstellung der Ergebnisse des Workshops im Umgang des Auditoriums \nDie ZukunftsWerkstattWohnbauen probt das architektonische Experiment an der Realität vor Ort. Der Fokus wird auf das Wohnen im Hochhaus liegen: der bestehende achtunddreißiggeschossige AfE-Turm der Johann Wolfgang Goethe-Universität wird umgenutzt und durch neue Wohnhochhäuser dem städtischen Rahmenplan folgend ergänzt. Um im Rahmen des Workshops überzeugende Konzepte entwickeln zu können\, werden verschiedene Maßstabsebenen des Ortes aufgenommen. \nDer Workshop wird ergänzt durch ein öffentliches Vortragsprogramm\, ein Symposium am 31. August und die Präsentation der Workshopergebnisse am 9. September 2008.
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SUMMARY:BECOMING ISTANBUL
DESCRIPTION:Im DAM zu sehen von 6. September bis 9. November 2008. Weitere Stationen in
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SUMMARY:BECOMING ISTANBUL
DESCRIPTION:Eine Ausstellung im Rahmen der Frankfurter Buchmesse 200806.09.2008 – 09.11.2008 \nDas Deutsche Architekturmuseum zeigt vom 6. September bis 9. November 2008 in Zusammenarbeit mit der Garanti Galeri\, Istanbul\, die Ausstellung “Becoming Istanbul”. Im Mittelpunkt der Schau steht eine Datenbank\, die aus ganz unterschiedlichen Perspektiven die Stadt am Bosporus und ihre Entwicklung zur heutigen Metropole an der Schnittstelle zwischen westlicher Welt und Orient beleuchtet. Gespeist wird die interaktive Präsentation\, die von den Besuchern eigenhändig gesteuert wird\, durch einen Fundus von Beiträgen zahlreicher Fotografen\, Künstler\, Architekten\, Autoren\, Illustratoren und Forscher\, die sich in ihrer Arbeit mit der Stadt Istanbul auseinandersetzen und sich der Metropole aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln annähern. \nDie Ausstellung\, die im Rahmen der Frankfurter Buchmesse und ihrem diesjährigen Gastland Türkei stattfindet\, wird von Pelin Dervis (Direktorin Garanti Galeri\, Istanbul) sowie den Architekten und Architekturhistorikern Bülent Tanju und Ugur Tanyeli kuratiert. Zur Ausstellung erscheint ein enzyklopädisch angelegter Katalog\, der die urbane Verwandlung Istanbuls über die letzten anderthalb Jahrhunderte thematisiert.
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SUMMARY:SIMON UNGERS. Heavy Metal
DESCRIPTION:18.06.2008 – 31.08.2008 \nUtopie gebliebene Entwürfe\, die alle im Modellmaßstab als kostbare Stahl-Skulpturen realisiert wurden\, präsentiert das DAM in einer Ausstellung\, die aus dem Nachlass Simon Ungers zusammengestellt wurde und sich dabei gleichermaßen an ein architektur- und kunstinteressiertes Publikum wendet. Der früh verstorbene Simon Ungers (1957-2006) arbeitete als Künstler und Architekt. Zwischen 1969 und 2000 lebte er in den USA\, wo er und sein Vater\, der Architekt Oswald Mathias Ungers\, zeitweilig an der Cornell University unterrichteten. Weltweite Beachtung fand das 1992 in New York gebaute „T-House“\, ein Stahlgebäude in Form eines riesigen „T“. In Deutschland polarisierte sein Wettbewerbsentwurf für das Berliner „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“ die Öffentlichkeit\, das 1994 mit einem 1. Preis ausgezeichnet\, jedoch nicht realisiert wurde. In der Ausstellung im DAM werden Entwürfe aus den letzten zwei Lebensjahren des Künstlers zu sehen sein\, die größtenteils noch nie ausgestellt waren. Auch ohne konkreten Auftraggeber arbeitete Ungers unablässig daran\, Bauten in immer neuen Variationen zu entwickeln. Meist sind es Idealarchitekturen\, deren oft kühne Konstruktion in der Realität des Bauens sicherlich oft an die Grenzen der Belastbarkeit geführt hätte. Massivität – in diesem Sinne: „Heavy Metal“ –und Leichtigkeit wurden von Simon Ungers bei den in Stahl geplanten Bauten in beispielloser Weise miteinander in Verbindung gebracht. Das DAM zeigt mehrere seiner Museumsentwürfe sowie Beispiele aus Ungers’ intensiver Beschäftigung mit den Themen Bibliothek\, Kathedrale und Theater. \nZur Ausstellung erscheint ein Katalog.
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DESCRIPTION:Der deutsche Biennale-Beitrag\, im DAM zu sehen von 06.12.2008 bis 23.02.2009\, weitere Stationen:
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SUMMARY:READY FOR TAKE-OFF. Aktuelle deutsche Exportarchitektur
DESCRIPTION:07.06.2008 – 02.11.2008Deutscher Beitrag zur VII. Internationalen Architekturbiennale (BIA) in São Paulo\, Brasilien 2007 \nDie Frage nationaler oder auch regionaler Identitätsbestimmung von Baukultur wird derzeit als Gegenbewegung zur Globalisierung immer wichtiger. In der Hoffung auf eine Wiederholung des „Bilbao-Effekts“ und seiner vielfältigen Folgen für eine Region wird dabei häufig auf Marken-Architektur und internationale Architektenstars gesetzt.Interessanterweise gibt es bisher keinen deutschen Architekten\, der zu dieser Gruppe gezählt werden könnte. Und doch sind es in den letzten Jahren zunehmend deutsche Architekten und Ingenieure\, die im Ausland zum Zuge kommen – allerdings auf einer wesentlich breiteren\, weniger marken- als know-how-orientierten Basis.  \nDie Ausstellung „Ready for Take-Off“\, die 2007 als deutscher Beitrag auf der VII. Architektur-Biennale in São Paulo gezeigt wurde\, trägt der regen Nachfrage nach architektonischen Leistungen aus Deutschland Rechnung. In der Ausstellungsinstallation werden die als „charakteristisch deutsch“ gehandelten Architekturqualitäten\, wie technische Innovation\, Detailqualität\, Einbindung in den städtebaulichen Kontext oder die Berücksichtigung von Ökologie und Nachhaltigkeit thematisiert. Mit einem ironischen Augenzwinkern werden sie den weltweit bekannten deutschen Sekundärtugenden wie Ordentlichkeit\, Gründlichkeit\, Pünktlichkeit oder Zuverlässigkeit gegenüber gestellt.Insgesamt sechzehn Architekturbüros und ihre jeweiligen Ingenieurpartner stellen sich mit einem aktuellen\, im Ausland realisierten Exportprojekt vor. Modelle\, Pläne und Fotos der Projekte werden auf einem schwarz-rot-goldenen Teppich in großen aufgeklappten Aluminiumkoffern präsentiert\, die nicht nur Reiseutensil sondern auch selbst einen „typisch deutschen“ Exportartikel darstellen. Um die typische Arbeitsweise der Planer zu demonstrieren\, wird jedem Exportprojekt zusätzlich ein realisiertes Projekt in Deutschland zur Seite gestellt.  \nDie Auswahl der deutschen Planer konzentriert sich auf Architekturbüros\, die in den letzten zwei Jahren infolge eines Wettbewerbsgewinns oder eines Direktauftrags ihr erstes bedeutendes Projekt im Ausland realisieren konnten. Die Bandbreite reicht dabei von jungen Talenten über etablierte Büros und international renommierte Akteure bis hin zu großen deutschen Architekturunternehmen. \nWeitere Infos unter www.ready-for-take-off.net  \nZur Ausstellung erscheint ein Katalog im Hatje-Cantz Verlag\, Stuttgart\, 200 Seiten\, zweisprachig deutsch/englisch. \nZur Ausstellung findet ein begleitendes Rahmenprogramm mit Vorträgen mit dem Architekturbüro Deutschland und den für die Ausstellung ausgewählten Architekturbüros statt\, jeweils an fünf Mittwochabenden von August bis November 2008. \n\nWeiterführende Links:\nwww.ready-for-take-off.net
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SUMMARY:HETEROTOPIA. Arbeiten von Willem van Genk und anderen.
DESCRIPTION:Koproduktion Museum Dr. Guislain und T:mefestival\, in Kooperation mit dem Flämischen Architektur Institut and dem Deutschen Architekturmuseum\, im Deutschen Architekturmuseum von 31.05.2008 bis 24.08.2008
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SUMMARY:HETEROTOPIA. Arbeiten von Willem van Genk und Anderen
DESCRIPTION:31.05.2008 – 24.08.2008 \nDer Ausstellungstitel „Heterotopia“ ist dem bekannten Vortrag und Aufsatz „Andere Räume“ von Michel Foucaultaus dem Jahre 1967 entnommen. Skizzenhaft entwirft der französische Philosoph darin eine Analyse des Raumes. Raum ist für ihn weder ein abstraktes Kontinuum noch ein neutrales Nebeneinander von Einheiten\, sondern eine räumliche Situation\, die durch eine komplexe „Gemengelage von Beziehungen“ gekennzeichnet ist. „Heterotopien“ sind somit parallel existierende\, soziale Orte\, die ein verändertes Beziehungs- und Ordnungsgefüge aufweisen – Enklaven in der Welt\, wie z.B. Gefängnisse und Heilanstalten. \nGezeigt werden Arbeiten\, die der sogenannten „Outsider-Art“ (dt. „Außenseiterkunst“) zuzurechnen sind: Außerhalb des etablierten Kunstbetriebs entstanden\, sind die Urheber dieser Kunst Menschen\, die extremen seelischen Belastungen ausgesetzt waren oder ungewöhnliche Erfahrungen in ihrem Leben gemacht haben\, von der Gesellschaft ausgeschlossen und ausgegrenzt wurden. Das DAM besitzt eine kleine Sammlung an Outsider-Arbeiten\, die in der Ausstellung vorgestellt werden\, u.a. die inzwischen auf drei Baukomplexe angewachsene „Zukunftsstadt“ von Stefan Häfner\, das Pappflugzeug „Sechsgeschosser“ von Hans-Jörg Georgi – beide haben ihre künstlerische Heimstatt im Atelier Goldstein\, Frankfurt am Main – und die Rollenbilder des Patienten N.Ergänzt werden sie durch die Arbeiten weiterer Künstler\, denen die Imagination von subjektiv bestimmten Lebensorten und Weltsystemen gemeinsam ist: Da sind etwa die als Stadt- und Maschinenvisionen nur unzulänglich beschriebenen Arbeiten des niederländischen Künstlers Willem van Genk (1927 -2005)\, die einerseits an Dada\, Pop-Art\, Collage und Comic erinnern\, andererseits viel von der explosiven Kraft vermitteln\, die von diesem Maler ausging. Daneben steht das bezaubernde Königreich „Monera“\, an dem der ebenfalls niederländische Künstler Gerard van Lankveld bis heute arbeitet. Aus der Heidelberger Sammlung Prinzhorn vom Anfang des 20. Jahrhunderts kommen hinzu die Blätter des Handelsimperiums von Josef Heinrich Grebing und die Arbeiten zur „Villa Laube“ von Joseph Schneller. \nDie Ausstellung „Heterotopia“ stellt eine speziell für das DAM erarbeitete Überarbeitung der Schau „Schets of Schim. Intuitive Architectuur“ (dt. „Intuitive Architektur. Skizze oder Wahnsinn“) dar\, die 2007 im Rahmen des Time Festival Gent im Museum Dr. Guislain\, Gent gezeigt wurde. Die Outsider-Arbeiten wurden dabei im Kontext historischer Architektur-visionen gezeigt\, die zu großen Teilen aus der Sammlung des DAM stammten – eine Herangehensweise\, auf die bei „Heterotopia“ bewusst verzichtet wurde: Gerade der Nicht-Outsider-Art-Kontext des DAM holt Werke ins öffentliche Bewusstsein\, die sonst der starken Trennung von anerkannter „Kunst“ und nicht-anerkannter Outsider-Kunst unterworfen sind. Die imaginative Kraft der vorgestellten Arbeiten rührt an der großen Herausforderung der Architektur – der Vorstellung eines gebauten „Gehäuses“ der Welt\, das im Einklang mit den subjektiven Sehnsüchten seiner Bewohner steht.  \nZur Ausstellung erscheint ein Katalog im Kehrer Verlag\, Heidelberg\, 128 Seiten\, zweisprachig deutsch/englisch. \n\nWeiterführende Informationen:\nFührungen
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SUMMARY:GEWAHRSAM 08
DESCRIPTION:27.4.2008 – 28.9.2008Ort: ehemaliger PolizeigewahrsamKlapperfeldstraße 5\, Frankfurt/M.Öffnungszeiten: Fr\, Sa\, So 11 – 18 Uhr \nDer ehemalige Polizeigewahrsam in der Klapperfeldstraße steht seit 2002 leer und wartet auf den Abriss oder die Umnutzung durch private Investoren. Der triste gelbe Bau dürfte den Besuchern der unteren Zeil und des Oberlandesgerichts wohl vertraut sein. Zusammen mit dem Polizeipräsidium an der Zeil ist der Zellenbau im Jahre 1886 als das damals neue Gerichtsviertel entstanden. Das Deutsche Architekturmuseum hat im vergangenen Jahr erstmals die ansonsten verschlossenen und unzugänglichen Räume des Gewahrsams für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der Besucherandrang übertraf alle Erwartungen: Wegen des hohen Publikumsinteresse wurde die Ausstellung „Gewahrsam. Räume der Überwachung“ verlängert und über sechs Monate lang bis zum September 2007 gezeigt. Nach einer längeren Winterpause\, die vor allem der fehlenden Heizungsanlage geschuldet ist\, wird der Gewahrsam wieder zugänglich gemacht und wird sich – sofern sich nicht neue Planungen für das Gebäude und Grundstück ergeben haben -mit einer veränderten Ausstellung präsentieren: Gewahrsam 08.
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SUMMARY:NEO TOKYO3. Architektur in Manga und Anime
DESCRIPTION:08.03.2008 – 08.06.2008 \nManga und Anime erleben derzeit einen Boom weit über die Grenzen Japans hinaus.Der Comic und sein filmisches Pendant werden dabei oftmals zu dem Ort\, an dem utopische und fantastische Stadtideen dargestellt werden. Seit den 1980er-Jahren lassen sich in japanischen Science-Fiction-Comics architektonische Konzepte wieder finden\, wie sie zwei Dekaden zuvor von der Architektengruppe der japanischen Metabolisten erdacht wurden. Ihre adaptierten utopischen Stadtentwürfe und städtischen Megastrukturen der 1960er- und 1970er-Jahre dienen im Manga der räumlichen Orientierung des Lesers\, erschaffen zugleich aber auch atmosphärische Stimmungsbilder für die Handlung der Geschichte. Dabei werden einzelne Entwurfsgedanken von Arata Isozaki\, Kenzo Tange oder Kisho Kurokawa in den Mangas nicht nur nachgezeichnet\, einige Comics entwickeln diese Konzepte sogar weiter.Die Ausstellung Neo Tokyo3 widmet sich den wichtigsten Aspekten der gezeichneten Architektur. Sie führt exemplarisch vor\, in welcher Weise die Architekturentwürfe der Metabolisten aber auch verwandter europäischer Gruppen wie Archigram und Superstudio die Bildsprache von Manga und Anime inspiriert haben. \nIn Kooperation mit dem Deutschen Filmmuseum\, Anime! High Art – Pop Culture\, 28.02.2008 – 03.08.2008 und dem Museum für Angewandte Kunst\,Mangamania. Comic-Kultur in Japan 1800-2008\, 28.02.2008 – 25.05.2008\, Museum für Moderne Kunst\, ©Murakami\, 27.09.2008 – 04.01.2009 \nBegleitprogramm \nAnime-Abende (in Kooperation mit dem Deutschen Filmmuseum\, Frankfurt am Main)Mit Einführungsreferaten von Dr. Diane Luther\, ZürichMittwoch\, 12. März\, 20.30 Uhr METROPOLIS / ROBOTIC ANGEL \nSamstag 22. März\, 22.30 UhrAPPLESEED \nKino des Deutschen FilmmuseumsSchaumainkai 45\, 60596 Frankfurt am Main  \nSamstag 15. März 2008Mangastädte – Mega?Workshop für Menschen ab 10 \n27.05.08\, 19:00 UhrDie Metropolis von morgen?Stadtwelten im Anime und ihre urbanistischen VorbilderVortrag von Prof. Dr. Hans-Georg Lippert\, TU DresdenMit einem anschließenden Fachgespräch mit Dr. Diane Luther\, Kuratorin der AusstellungModeration: Dr. Karen Jung \n 
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SUMMARY:HANS POELZIG (1869-1936). Architekt – Lehrer - Künstler
DESCRIPTION:01.03.2008 – 18.05.2008 \nAus der Geschichte der deutschen Architektur ist dieser Baumeister nicht wegzudenken. Selbstbewusster „Wille zum Ausdruck“ spricht aus seinen bekanntesten Bauten\, dem Großen Schauspielhaus (1919) in Berlin und dem nach ihm benannten „Poelzig-Bau“\, dem Verwaltungsgebäude der I. G. Farbenindustrie in Frankfurt (1930). Dabei ließ er sich weder dem kon¬servativen Flügel noch der radikalen Moderne eindeutig zuordnen – „irgendwo dazwischen“ sah er sich selbst.Hans Poelzig war ein temperamentvoller Zeichner und Maler\, leidenschaftlich an Theater und Film interessiert. Seine Kulissen für „Der Golem – Wie er in die Welt kam“ (1920) sind in die Filmgeschichte eingegangen. Nachdrücklich vertrat er den Kunstcharakter auch der Architektur; als „symbolische Form“ sollte sie über alle funktionalen\, sozialen und auch politischen Bedingungen triumphieren. „Poelzig träumte den Traum von der Architektur als einer freien Kunst und dem Architekten als ihrem freien Meister“\, schrieb sein Schüler Rudolf Schwarz. Seine Studenten liebten ihn; er galt als ein begnadeter Lehrer. Die von der Akademie der Künste in Berlin produzierte Ausstellung präsentiert Modelle\, Originalzeichnungen und Skizzen\, außerdem Filmausschnitte und die wenig bekannten Ölbilder Poelzigs.  \nBegleitprogramm: \n„Mein Lieblingsbau“: Prof. Christoph Mäckler führt durch das ehemalige I.G. Farben-Verwaltungsgebäude  \nSamstag\, 8. März 2008\, 15 Uhr max. 30 TeilnehmerAnmeldung bis 6. März2008 unter inka.plechaty (at) stadt-frankfurt.de oder Fax 069-212-36386Treffpunkt Campus Westend\, Grüneburgplatz 1\, Eingangshalle (U 1\, 2\, 3 Holzhausenstraße) \nStummfilme mit Filmbauten Hans Poelzigs in der Reihe „Klassiker und Raritäten“ des Deutschen Filmmuseums. Mit Einführungsreferaten von Dr. Claudia Dillmann \nDienstag\, 4. März 2008\, 18 UhrZur Chronik von Grieshuus (1923/24) \nSonntag\, 9. März 2008\, 11 UhrDer Golem wie er in die Welt kam (D\, um 1920)  \nKino des Deutschen FilmmuseumsSchaumainkai 45\, 60596 Frankfurt am Main  \nÖffentliche TagungBauen als symbolische Form. Zum Werk von Hans Poelzig \nVeranstaltetvom Deutschen Architekturmuseum\, Frankfurt am MainIn Kooperation mit der Johann Wolfgang Goethe Universität\, Frankfurt am Main und der Technischen Universität KaiserslauternMit Hartmut Frank\, Christian Freigang\, Gert Mattenklott\, Wolfgang Pehnt\, Matthias Schirren\, Peter Cachola Schmal\, Wolfgang Voigt u.a.  \nFreitag\, 11. April 2008\, ab 18:30 Uhrbis Sonntag\, 13. April 2008 Auditorium des DAM + Campus Westend \nTeilnahmegebühr zur Tagung 10 €\, Studenten 5 €.Mitglieder der Architektenkammer Hessen erhalten für den Besuch der Veranstaltung am Freitag zweiWeiterbildungspunkte\, am Samstag acht und am Sonntag einen Punkt. Anmeldung bis 9. April 2008 unterinka.plechaty@stadt-frankfurt.de oder Fax 069-212-36386  \nLange Nacht der MuseenStumfilmvorführung m. Klavierbegleitung „Der Golem\, wie er in die Welt kam“(D\, um 1920). Am Flügel: Carsten-Stephan Graf von Bothmer\, Berlin \nSamstag\, 26. April 2008\, Vorstellungen um 20 und 23 Uhr\, Auditorium des DAM
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SUMMARY:DAS ERBE KALKUTTAS. Kolkata Heritage Photo Project
DESCRIPTION:8. Februar – 27. März 2008 \nIm Kalkutta des 19. Jahrhunderts bildete sich unter der Herrschaft der British East India Company eine wirtschaftlich potente indische Elite heraus\, die in entsprechenden repräsentativen Bauten ihrem sozialen Rang Ausdruck verlieh. Die bengalische Variante der europäischen Fabrikantenvilla sollte ein eklektisch anmutender Stilmix zwischen traditioneller Mogularchitektur und klassizistischen Vorbildern sein. Von den einst großartigen Villen und Palästen sind heute nur noch die Reste zu besichtigen: Es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein\, bis auch die letzten steinernen Zeugen eines ehemals glanzvollen bengalischen Großbürgertums für immer verschwinden. Über zwanzig Fotografiestudenten von der Hochschule für Künste Bremen unter der Leitung von Peter Bialobrzeski haben als „Kolkata Heritage Photo Project“ die verschwindende\, bröckelnde Pracht dieses unvergleichlichen kulturellen Erbes fotografisch festgehalten. \nFotografen: Claudia Aguilar\, Johanna Ahlert\, Björn Behrens\, Jörg Brüggemann\, Tine Casper\, Franziska von den Driesch\, Anja Engelke\, Tobias Gratz\, Christian Güssow\, Dörte Haupt\, André Hemstedt\, Manja Herrmann\, Torben Höke\, Britta Isenrath\, Joanna Kosowska\, Jørgen Kube\, Pia Pollmanns\, Silke Schmidt\, Inga Seevers\, Marion Üdema\, Sandy Volz.
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SUMMARY:TENSEGRITY. Flächentragwerke aus Seilen und Röhren – Architekturmuseum macht Schule
DESCRIPTION:29. Januar – 24. Februar 2008 \nArchitekturmuseum macht Schule:Eine Kooperation des Deutschen Architekturmuseums und der Bettinaschule Frankfurt \nEröffnung der Ausstellung am Dienstag\, den 29. Januar 2008\, 19.00 Uhr im DAM Auditorium. \nMuseumspädagogisches Konzept \nArchitektur betrifft ausnahmslos jede/n von uns. Wo wir gehen und stehen\, Architektur ist immer schon da und das 24 Stunden am Tag. Sie ist unsere „dritte Haut“\,sie klebt an uns\, wir werden sie nicht los\, selbst wenn wir wollten. Sie müsste uns Nutzern und Nutzerinnen also eigentlich auf den Nägeln brennen und doch interessiert sie die meisten von uns eher wenig. \nArchitektur ist allenthalben Bestandteil schulischer Lehrpläne\, im Unterrichtsalltag jedoch spielt sie eine eher untergeordnete Rolle\, häufig ein wenig stiefmütterlich behandelt.Daran (hoffentlich) etwas zu ändern\, ist die pädagogische Absicht der Projektidee „Architekturmuseum macht Schule“\, die in diesem Diskussionszusammenhang entstanden ist. Möglichst quer durch die Schullandschaft sollen praxisorientierte\, alltagsbezogene Projekte Schüler/innen die Tür zur Architektur öffnen und dieser im Gegenzug die manchmal fehlende Bodenhaftung verleihen.Das Projekt „Tensegrity- Statik zum Anfassen“\, zugeschnitten auf die gymnasiale Oberstufe\, bietet Schüler/innen die Möglichkeit\, architektonische Prinzipien auf höchst eingängige Weise nicht nur nachzuvollziehen\, sondern auch mit der Realisierung entsprechender Raumtragwerke zu experimentieren. „Tensegrity“ spricht die Fächer Kunst und Physik gleichermaßen an und fordert einmal mehr auf\, in Kontexten zu denken. \nZiel ist die Vermittlung statischer Prinzipien durch den Bau eines Tensegrity-Architekturmodells. In experimenteller Weise entsteht ein Pavillon\, eine Konzertmuschel oder ein Ausstellungsgebäude – umgesetzt im Maßstab 1:100. \nDas Experimentieren mit Schnur und Röhren im kleinen Maßstab macht die Stabilität und unendliche Variabilität dieser Tensegrity-Raumtragwerke erfahrbar.Der leichte Druck mit dem Finger vermittelt die Steifigkeit und Festigkeit des selbstentworfenen Gebildes. \nBegleitend lernen die Schüler/innen die Ingenieursvision und -bauten der 50/60er Jahre\, einem wenig beachteten Aspekt der Nachkriegsmoderne\, kennen. Dreh- und Angelpunkt ist das Werk des amerikanischen Ingenieurs Buckminster Fuller. \nHintergrund \nDie Entwicklung der Tensegrity-Strukturen ist eng mit den Namen des amerikanischen Ingenieurs Richard Buckminster Fuller (1895 – 1983) und dem zeitgenössischen Künstler Kenneth Snelson verbunden. Fuller war fasziniert von Strukturen aus Bausteinen\, die einander nicht berühren. Mit Drahtseilen und Röhren schuf er räumliche Strukturen\, die mit minimalem Aufwand die Zug- /Druckkräfte aufnehmen und visualisieren. \nSnelson schuf als Schüler von Fuller mit seiner Skulptur „X-Piece“ die Grundlage für die konsequente Entwicklung dieser Art von Strukturen\, die Fuller später als „tensegrity“ bezeichnete\, wobei er dieses Kunstwort aus dem Begriff „tensional integrity“ entwickelte. \nKlassische Tensegrity-Strukturen bestehen aus einem diskontinuierlichen System von Druckstäben\, das durch ein kontinuierliches System von Zugstäben im Gleichgewicht gehalten wird. Fuller beschrieb Tensegrity-Strukturen dementsprechend als „small islands of compression in a sea of tension“. \nDer britische Architekt Richard Rogers hat für den Millenium Dome gleichfalls ein Tragwerk aus Seilen und Stäben verwendet. Diese leichte\, an schrägen Masten aufgehängte Konstruktion gleicht im Prinzip einem Zirkuszelt\, dessen Plane mit einer steifen Dachhaut ersetzt wurde. \nAusstellung \nDie Ausstellung im 2. Geschoss\, im „Tempel“ der Dauerausstellung des DAM ist gewissermaßen ein materialisierter Werkbericht des Projektes. Gezeigt werden Skizzen\, Arbeits- und Präsentationsmodelle; Fotos dokumentieren den Projektverlauf. Informationen zur Entstehungsgeschichte des Tensegrity-Prinzips liefern filmische Darstellungen. \nWir danken folgenden Sponsoren und Unterstützern:Wüstenrot StiftungHOCHTIEF Projektentwicklung GmbHGesellschaft der Freunde des Deutschen Architekturmuseums e.V.Förder- und Ehemaligenverein der Bettinaschule e.V.
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SUMMARY:DAM PREIS FÜR ARCHITEKTUR IN DEUTSCHLAND 2007
DESCRIPTION:DAM Preis für Architektur in Deutschland 20078. Januar – 17. Februar 2008 \nDas Deutsche Architekturmuseum gibt bereits seit 1980 das etablierte Jahrbuch zur aktuellen deutschen Architektur heraus. Mit dieser Ausgabe wird sich das Deutsche Architektur Jahrbuch 2007/08 sowohl inhaltlich als auch gestalterisch neu präsentieren. Das Buch wird nicht nur wie bisher aktuelle Architektur in Deutschland\, sondern darüber hinausgehend auch Arbeiten deutscher Architekten im Ausland zeigen. Das Spektrum der ausgewählten Projekte reicht dabei weit: Es werden sowohl experimentelle Wohnhäuser wie Bürobauten\, soziale und kulturelle Einrichtungen wie Verkehrsbauten und städtebauliche Projekte vorgestellt. Die Kriterien für die Auswahl aller Projekte waren hohe architektonische Qualität und eine Fertigstellung\, die nicht weiter als bis Ende 2005 zurückreicht. \nDie Ausstellung zeigt eine Fülle von architektonisch gelungenen Interventionen\, und beweist\, dass die Hingabe an den städtebaulichen Kontext und an die spezifische Bauaufgabe sowie eine sorgfältig geplante und kontrollierte Herstellung weiterhin zu den klassischen Tugenden deutscher Architekturproduktion zählen.  \nUnter den ausgestellten Projekten ist auch der Preisträger des DAM Preises für Architektur in Deutschland\, der in diesem Jahr zum ersten Mal für eine außerordentlich herausragende architektonische Leistung verliehen wird: das Dokumentationshaus an der Gedenkstätte Hinzert. Die Architekten des preisgekrönten Projekts\, Wandel Hoefer Lorch + Hirsch\, werden bei der Eröffnung der erstmals begleitenden Ausstellung ausgezeichnet und entsprechend in Buch und Ausstellung gewürdigt.
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SUMMARY:MEGACITY NETWORK – Contemporary Korean Architecture.
DESCRIPTION:Im DAM zu sehen von 08.12.2007 bis 17.02.2008
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LOCATION:Deutsches Architekturmuseum (DAM)\, Schaumainkai 43\, Frankfurt / M.\, Hessen\, D-60596
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SUMMARY:SHRINKING CITIES. Schrumpfende Städte – Neun Stadtideen
DESCRIPTION:8. Dezember 2007 – 17. Februar 2008 \nSeit den 1990er Jahren ist mehr als ein Viertel aller Großstädte auf der Welt geschrumpft\, ihre Anzahl nimmt stetig zu. Allein in Ostdeutschland stehen über eine Millionen Wohnungen leer\, ähnliche Phänomene sind z.B. in den USA\, Großbritannien\, Russland und sogar Japan zu beobachten. Das Initiativprojekt Schrumpfende Städte der Kulturstiftung des Bundes befasst sich seit 2002 mit den Ursachen\, Auswirkungen und Gestaltungsmöglichkeiten dieses Prozesses.  \nIm Deutschen Architekturmuseum DAM wird die Ausstellung – die zuvor in Nordamerika\, Asien und andernorts in Europa zu sehen war – in einer völlig neuen Fassung präsentiert: Schrumpfende Städte zeigt Neun Stadtideen – Vorschläge\, wie mit Schrumpfungsprozessen umgegangen werden kann und welche Leitbilder für künftige Städte daraus entstehen könnten. Wollen wir kompakte oder perforierte\, dynamische oder regional organisierte Städte? Wo schrumpfen Frankfurt und Hessen? Ist Schrumpfung Bedrohung oder Chance? Dazu ist eine Vielzahl neuer Beiträge zu sehen\, die im Rahmen der Ausstellung im DAM zum ersten Mal gezeigt werden.  \nNeben der Analyse der fünf Schwerpunktregionen Detroit\, Halle / Leipzig\, Manchester / Liverpool\, Ivanovo und Hakodate zeigt die Ausstellung über zwanzig Arbeiten – von Künstlern\, Filmemachern\, Journalisten\, Kultur- und Sozialwissenschaftlern sowie von zeitgenössischen Architekten wie Will Alsop\, Hidetoshi Ohno\, Norman Foster\, Raumlabor und complizen Planungsbüro mit Projekten für Deutschland\, Großbritannien\, Japan und die USA. Ergänzend werden die wichtigsten Konzepte zu schrumpfenden Städten aus der Städtebaudebatte des 20. Jahrhunderts vorgestellt – von Cedric Price über Oswald Mathias Ungers und Ginzburg / Barshch bis hin zu Superstudio.  \nBegleitprogramm \nStadtsalon No 20: Wachsen wohin? Frankfurt versus Airport CityMontag\, 14. Januar 2008\, 19 UhrVeranstaltungsort: Airport Forum\, im Übergang zu Terminal 1 Fernbahnhof am Flughafen Frankfurt \nStadtsalon No 21: So alt wie nie: Bedroht uns der demografische Wandel?Montag\, 21. Januar 2008\, 18.30 UhrVeranstaltungsort: Henry und Emma Budge-Stiftung\, Wilhelmshöher Straße 279\, 60389 Frankfurt am Main \nNeuland.Ein Reisebericht der Regisseure Daniel Kunle u. Holger Lauinger aus OstdeutschlandDonnerstag\, 24. Januar 2008\, 17 UhrVeranstaltungsort: DAM Auditorium \nStadtsalon No 22: Blinde Flecken: Stärken stärken oder den Schwachen helfen?Montag\, 28. Januar 2008\, 19 UhrVeranstaltungsort: Weißfrauen Diakoniekirche\, Weser-Ecke Gutleutstraße\, 60329 Frankfurt am Main \nWas wäre wenn … ? – Rhein-Main-Region 2050.Ein Seminar der TU-Darmstadt. Abschlussdiskussion mit Walter Prigge (Stadtsoziologe)\, Klaus Ronneberger (Kulturwissenschaftler)\, Michael Koch (Stadtplaner)\, Moderation: Leonhard Lagos Kalhoff (Architekt)Donnerstag\, 31. Januar 2008\, 18 – 20 UhrVeranstaltungsort: DAM Auditorium \nStadtsalon No 23: Symposium Zu wenig Schrumpfung? Frankfurt verliert seine KreativenMontag\, 11. Februar 2008\, 18 UhrVeranstaltungsort: Freitagsküche im ehemaligen Polizeipräsidium\, Hohenstauffenstraße 27\, 60327 Frankfurt am Main \nSchrumpfende Städte ist ein Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes in Kooperation mit dem Projektbüro Philipp Oswalt\, der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig\, der Stiftung Bauhaus Dessau und der Zeitschrift archplus. \n 
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SUMMARY:MEGACITY NETWORK. Zeitgenössische Architektur in Korea
DESCRIPTION:8. Dezember 2007 – 10. Februar 2008 \nErstmals soll mit der Präsentation von führenden Architekten und Architekturbüros aus Südkorea ein Einblick in die architektonischen Strömungen und Fragestellungen des boomenden asiatischen Landes gegeben werden. Jedes der über fünfzehn Büros zeigt Projekte aus den letzten zehn Jahren. Die Spannbreite der Bauaufgaben reicht dabei von Einfamilienhäusern in der traditionellen Holzbauweise über Wohnanlagen\, Bürohochhäuser\, Shoppingcenter\, Kultur- und Bildungseinrichtungen und Kirchen. Aber auch die Umstrukturierung von Cholam\, einer einst 30.000 Einwohner zählenden Stadt in der Nähe der größten Kohlemine des Landes zu einer Kleinstadt für nur noch 4.000 überwiegend ältere Menschen. Die Megacity Seoul aber rückt unweigerlich in den Mittelpunkt der Ausstellung. Fast die Hälfte der gesamten Bevölkerung Südkoreas lebt im Großraum von Seoul\, 10 Millionen im Stadtzentrum. Auf der Metropole lastet seitJahren ein besonderer Druck: Die Stadt mit der zweitgrößten Bevölkerungsdichte unter den globalen Megacities hat die zweit niedrigste Dichte in der Bebauung. Eine vertikale Verdichtung ist unausweichlich und verdrängt in atemberaubenden Tempo die kleinteiligen Strukturen der Stadt. Südlich des Hangang-Flusses\, dort wo sich vor 20 Jahren noch Reisfelder erstreckten\, wachsen die Bürotürme internationaler Firmen in den Himmel und entstehen riesige Wohnkomplexe für eine im tiefen Wandel begriffene Gesellschaft.  \nDie Wolkenkratzer-Entwürfe von CHO Minsuk/Mass Studies\, eine Mischung aus Hightech und Natur für den neuen städtischen Nomaden\, finden mittlerweile auch weltweit wachsende Beachtung. Wie andere weniger bekannte Bauten und Planungen koreanischer Architekten beeindrucken sie durch ihre innovativen\, experimentellen\, ökologischen\, oftmals auch hybriden Lösungen. Wie kleine Nadelstiche beeinflussen diese Bauten ihre oft belanglose Umgebung. So spannt sich ein feines architektonisches Netz über die schnell wuchernde Stadt: Megacity Network. \nDie Ausstellung ist aus einer engen Kooperation mit dem Korea Architects Instiute (KAI) in Seoul hervorgegangen. Ein Katalog in deutscher und englischer Sprache wird im Jovis Verlag\, Berlin erscheinen. \nBegleitprogramm \nVortragsabend Bauen in Korea – Erfahrungen und BeobachtungenEine gemeinsame Veranstaltung mit der deutschen bauzeitung dbDynamik und Vielfalt: Neue Architektur in KoreaVortrag von Mathias Remmele\, Architekturjournalist\, BerlinDer Bau des Trutec Bürogebäudes in SeoulErfahrungsbericht von Martina Bauer\, Projektleiterin\, Barkow Leibinger Architekten\, Berlin Mittwoch\, den 23. Januar 2008\, 19 Uhr\, Auditorium \nFotografien aus PyöngyangVortrag von Dieter Leistner\, Architekturfotograf über seinen Arbeitsaufenthalt in der nordkoreanischen HauptstadtMittwoch\, den 30. Januar 2008\, 20 Uhr\, Auditorium 
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SUMMARY:DIE ÖKOLOGISCHE STADT. Entwürfe von Studierenden der Hochschule Liechtenstein
DESCRIPTION:8. Dezember 2007 – 3. Februar 2008Entwürfe von Studierenden der Hochschule Liechtenstein (Master-Kurs Design-Theory Elia Zenghelis\, Xavier Calderón) in der Galerie im Erdgeschoss \nSeit Ende des 20. Jahrhunderts weichen Städte zunehmend der ausufernden Urbanisierung ganzer Regionen. Die unaufhaltsame Ausbreitung von privatem Wohnbau führt zu einer steten Zersiedelung der Landschaft\, die ganze Städte und Dörfer verschluckt. Die gegenwärtige architektonische Kultur leistet diesen Umwelt zerstörenden Prozessen Vorschub. \nDie Entwurfsprojekte zeigen großmaßstäbliche architektonische Installationen\, die zur Verdichtung der bestehenden städtischen Zentren und die Urbanisierung der umliegenden Region auffangen sollen: Visionen für das 21. Jahrhundert\, die zum Nachdenken und zur Diskussion anregen. \nBegleitend zur Ausstellung findet derWerkvortrag von Elia Zenghelis in engl. Sprache statt.Donnerstag\, den 17. Januar 2008\, 19 Uhr\, Auditorium
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SUMMARY:SCHÄTZE AUS DEM ARCHIV.4: Oswald Mathias Ungers (1926-2007)
DESCRIPTION:08.12.2007 – 27.01.2008 \nZum Andenken an den kürzlich verstorbenen Architekten Oswald Mathias Ungers präsentiert das DAM eine Auswahl aus den Beständen der eigenen Sammlung\, ergänzt um einige Leihgaben. Im Zentrum stehen die Entwurfsmodelle und -zeichnungen für das Deutsche Architekturmuseum\, das nach Ungers Plänen zwischen 1979 und 1984 errichtet wurde. Im Werk des Architekten nimmt das DAM eine Schlüsselposition ein: Es steht am Ende der langen Phase einer fast ausschließlich theoretischen Beschäftigung mit der Architektur und ist wie kaum ein anderes seiner Werke von einer radikalen Zuspitzung eines architektonischen „Themas“ bestimmt. Die verschiedenen Entwicklungsschritte des Konzepts für das „Haus im Haus“ lassen sich anhand von Modellen und Zeichnungen nachvollziehen. Dieses besondere Erbe zu pflegen ist dem DAM ein wichtiges Anliegen.
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SUMMARY:READY FOR TAKE-OFF. DAM unterwegs für Deutschland
DESCRIPTION:Ready for Take-OffVII. Internationale Architekturbiennale (BIA) in São Paulo\, Brasilien10. November – 16. Dezember 2007 \nZum zweiten Mal beteiligt sich die Bundesrepublik Deutschland an der Internationalen Architekturbiennale São Paulo\, Brasilien\, nach Venedig die bedeutendste Biennale zum Thema Architektur weltweit. In diesem Jahr kuratiert das DAM den deutschen Beitrag „Ready for Take-Off. Aktuelle deutsche Exportarchitektur“ im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr\, Bau und Stadtentwicklung. Alle für den Beitrag ausgewählten deutschen Architekturbüros arbeiten derzeit an der Ausführung ihres ersten großen Auslandsprojekts. Das Besondere ist\, dass sie nicht nur planen\, sondern auch bauen: Alle Entwürfe werden von ihnen vor Ort ausgeführt. Die Hintergründe für den deutschen Architekturexport sind Qualitäten wie Innovationspotential\, die gestalterische Einbindung in den städtebaulichen Kontext oder hohe Standards in der Entwicklung technischer Lösungen\, verbunden mit den klassischen deutschen Sekundärtugenden wie Gewissenhaftigkeit\, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit. Die Arbeitsweise der Architekten und der jeweiligen Ingenieurpartner wird in der Ausstellung anhand eines aktuellen Auslandsprojekts und eines bereits fertig gestellten Bauwerks in Deutschland vorgestellt. Im Sommer 2008 wird der Beitrag auch im DAM zu sehen sein. \nDie ausgewählten Architektur- und Ingenieurbüros sind: \n\nBarkow Leibinger Architekten\, BerlinAuslandsprojekt: TRUTEC Building\, Seoul\, SüdkoreaIngenieure: Schlaich Bergermann und Partner\, Stuttgart + Arup\, BerlinInlandsprojekt: Pförtnerhaus Trumpf\, Stuttgart\nBehnisch Architekten\, StuttgartAuslandsprojekt: Harvard’s Allston Science Complex\, Cambridge\, Mass.\, USAIngenieure: Transsolar KlimaEngineering\, StuttgartInlandsprojekt: Haus im Haus der Handelskammer Hamburg\nBeL\, KölnAuslandsprojekt: FRABA Produktionshalle\, Slubice\, PolenInlandsprojekt: Kaufhaus Breuer\, Eschweiler\nCarsten Roth Architekt\, HamburgAuslandsprojekt: Hauptsitz Volksbank AG-Gruppe\, WienIngenieure: Bollinger+Grohmann\, Frankfurt + Arup\, BerlinInlandsprojekt: Firmensitz Norddeutsche Vermögen Rolandsbrücke\, Hamburg\nGerber Architekten\, DortmundAuslandsprojekt: King Fahad Nationalbibliothek\, Riad\, Saudi-ArabienIngenieure: Bollinger+Grohmann\, Frankfurt + DS-Plan\, StuttgartInlandsprojekt: RWE-Tower\, Dortmund\nGewers Kühn und Kühn Architekten\, BerlinAuslandsprojekt: Fanuc Robotics France\, Lisses\, FrankreichIngenieure: Schlaich Bergermann und Partner\, Stuttgart + EB Ebert Ingenieure\, BerlinInlandsprojekt: Admiralspalast\, Berlin\nIngenhoven Architekten\, DüsseldorfAuslandsprojekt: Bent Street Hochhaus\, Sydney\, AustralienInlandsprojekt: Lufthansa Aviation Center\, Frankfurt\nJ. MAYER H.\, BerlinAuslandsprojekt: Metropol Parasol\, Sevilla\, SpanienIngenieure: Arup\, BerlinInlandsprojekt: Mensa Karlsruhe\nKirsten Schemel Architekten\, BerlinAuslandsprojekt: Nam June Paik-Museum\, Yong-In\, SüdkoreaIngenieure: Schlaich Bergermann und Partner\, Stuttgart + HL-Technik & Partner\, MünchenInlandsprojekt: Umbau Haus Arne Jacobsen und Haus Johannes Krahn\, Berlin\nKSP Engel und Zimmermann Architekten\, Berlin/FrankfurtAuslandsprojekt: Chinesische Nationalbibliothek\, PekingIngenieure: Weischede\, Hermann und Partner\, StuttgartInlandsprojekt: Westend-Duo\, Frankfurt\nKSV Krüger Schuberth Vandreike\, BerlinAuslandsprojekt: Museion – Museum für Moderne und Zeitgenössische Kunst\, BozenIngenieure: IB Krone\, BerlinInlandsprojekt: Erweiterung Institut für Ostseeforschung\, Warnemünde\nPysall Ruge Architekten\, BerlinAuslandsprojekt: Muzeum Lotnictwa Polskiego\, Krakau\, PolenInlandsprojekt: LTD _1 Lübeckertordamm\, Hamburg\nsauerbruch hutton\, BerlinAuslandsprojekt: Jessop West\, Sheffield\, EnglandInlandsprojekt: Umweltbundesamt\, Dessau\nStaab Architekten\, BerlinAuslandsprojekt: German International School\, Sydney\, AustralienInlandsprojekt: Bioquant\, Heidelberg\nWandel Hoefer Lorch+Hirsch\, Saarbrücken/FrankfurtAuslandsprojekt: Hybrid Highrise Tbilisi\, Tiflis\, GeorgienIngenieure: WPW Ingenieure\, SaarbrückenInlandsprojekt: Dokumentationshaus Hinzert\nArchitekturbüro Deutschland\, Berlin\, vertreten durch\n4a Architekten\, StuttgartAuslandsprojekt: Wellnesspark ELSE-Club\, Moskau\, Russland \nAllmann Sattler Wappner Architekten\, MünchenIngenieure: Werner Sobek Ingenieure\, Stuttgart + Transsolar KlimaEngineering\, StuttgartAuslandsprojekt: Audi Terminal Velizy\, Paris\, Frankreich \nChestnutt_Niess Architekten\, BerlinInlandsprojekt: Sporthalle Hausburgviertel\, Berlin \nJan Störmer Partner\, HamburgIngenieure: Werner Sobek Ingenieure\, StuttgartAuslandsprojekt: Hotel am Puschkinplatz\, Moskau \nLéon Wohlhage Wernik\, BerlinInlandsprojekt: SchwabenGalerie\, Stuttgart \nschneider+schumacher\, FrankfurtAuslandsprojekt: Fronius Forschungs- und Entwicklungszentrum\, Thalheim\, Österreich \nWerner Sobek Ingenieure\, StuttgartInlandsprojekt: Haus R 128\, Stuttgart \nyes architecture\, MünchenInlandsprojekt: UNCC United Nations Conference Center\, Bonn
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SUMMARY:NEUE FORMEN STÄDTISCHEN WOHNENS. Internationaler Studentenwettbewerb
DESCRIPTION:Studentenwettbewerb des Immobilienforums in der Galerie im Erdgeschoss29. Oktober – 18. November 2007 \nDas Immobilienforum\, ein überregionales Netzwerk von Entscheidungsträgern der Immobilienwirtschaft\, veranstaltete bereits zum zweiten Mal einen Wettbewerb unter den Studierenden verschiedener deutscher Architekturfakultäten. Das Ziel: Die Umnutzung von Bürogebäuden zur Entwicklung innovativer Wohnkonzepte in zentralen Innenstadtlagen. Die Entwürfe\, die von einer Jury ausgewählt wurden\, der u.a. Prof. Volkwin Marg\, Prof. Johann Eisele\, Prof. Matthias Sauerbruch und Peter Cachola Schmal\, Direktor des DAM\, angehörten\, zeigen ein breites Spektrum an Ideen: Von eher klassischen Umbauten bis hin zu aufblasbaren Wohneinheiten oder mehrgeschossigen Campingplätzen. \nWeitere Informationen: www.immobilienforum-ffm.com/
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SUMMARY:SCHÄTZE AUS DEM ARCHIV.3: Der Frankfurter Engel
DESCRIPTION:Wettbewerb Mahnmal HomosexuellenverfolgungFrankfurt am Main\, 1992/93Schenkung der Initiative Mahnmal Homosexuellenverfolgung e.V. \n29.09.2007 – 04.11.2007 \nVergangenheit und Zeitgeschichte\, Mahnung und Gedenken\, aber auch Auseinandersetzung mit Kunst und Stadtgestaltung\, dies und mehr birgt der Schatz\, den das Deutsche Architekturmuseum in seiner Reihe aus dem Archiv präsentiert. \nDie Wettbewerbsbeiträge zum Mahnmal Homosexuellenverfolgung zählen zu den jüngsten Neuzugängen des DAM. Es sind Arbeiten so renommierter Künstler wie Stephan Balkenhol (Deutschland)\, Donald Moffett (USA)\, Hermann Pitz (Deutschland)\, Jeff Wall (Kanada) und Rosemarie Trockel (Deutschland). Nachdem sie den Einladungswettbewerb von 1992 für sich entscheiden konnte\, wurde Trockels Entwurf „Engel“ 1994 ausgeführt. \nDas Mahnmal\, das an die Verfolgung und Ermordung homosexueller Männer und Frauen im Nationalsozialismus erinnert\, wäre ohne Idealismus und viel persönlichem Engagement nicht realisiert worden. Die Männer\, die sich 1989 erstmals zusammenfanden und dann in Frankfurt den Verein Initiative Mahnmal Homosexuellenverfolgung (IMH) gründeten\, trafen auf wohlwollende Politiker und Mitstreiter beiderlei Geschlechts\, aber auch auf leere öffentliche Kassen. Erst dank zusätzlicher Fördermittel und privater Spenden gelangte man ans Ziel. Für das Mahnmal fand sich unweit der Szenetreffs ein Standort Ecke Schäfergasse/Alte Gasse (heute Klaus-Mann-Platz). \nDie Zahl der homosexuellen Opfer des Dritten Reichs lässt sich kaum ermitteln. Besonders Frauen wurden oft einfach als asozial eingestuft. Strafrechtliche Verfolgung und Tabuisierung bis in unsere Zeit ließen die meisten der KZ-Überlebenden verstummen. Nahezu ein halbes Jahrhundert nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs war das Frankfurter Mahnmal das erste seiner Art\, das in der Bundesrepublik im öffentlichen Raum errichtet wurde – auch darin zeigt sich langer Kampf um gesellschaftliche Akzeptanz. Noch bis 1969 drohte homosexuellen Männern Bestrafung nach dem Gesetz\, wie es schon in nationalsozialistischer Zeit Gültigkeit hatte. Einer zunehmenden Liberalisierung folgte erst 1994 die Streichung des berüchtigten § 175 aus dem Strafgesetzbuch. Vor diesem Hintergrund ist zu ermessen\, wie wichtig es für die Betroffenen war\, einen Ort der Erinnerung und Mahnung zu schaffen\, den es bis dahin in Frankfurt nicht gab. \nMit den gezeigten Modellen\, die durch Zeichnungen und Dokumentationsmaterial ergänzt werden\, erhielt die Sammlung des Deutschen Architekturmuseums eine geschlossene Werkgruppe von besonderer Qualität. \n\nWeiterführende Links:\narchiv.dam-online.de
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SUMMARY:BDA NIKE 2007
DESCRIPTION:26.09.2007 – 28.10.2007Eine Ausstellung des Bundes Deutscher Architekten BDA \nEine beflügelnde Wirkung sagt man ihrer überbrachten Botschaft vom Sieg und Frieden nach – der Siegesgöttin Nike als der Namensgeberin des BDA-Architekturpreises: Die Besonderheit des Preises liegt darin\, dass die vielfältigen Qualitätsdimensionen in Architektur und Städtebau durch eigene Preiskategorien gewürdigt werden: In sieben Kategorien werden Projekte mit einer kleinen „Nike“ ausgezeichnet. Mit dem Hauptpreis „Große Nike“ wird ein herausragender Beitrag zu Architektur und Städtebau prämiert. \nNominierungDas Procedere der Nominierung von Projekten folgt der föderalen Struktur des BDA: Die BDA-Landesverbände können die mit dem jeweiligen Landesarchitekturpreis ausgezeichneten Projekten vorschlagen. \nPreiskategorienIn sieben Kategorien\, die wesentliche Elemente guter Architektur umgreifen\, werden gleichermaßen Architekten und Bauherrn eines Bauwerks oder für eine stadtplanerische Leistung ausgezeichnet. \nNike für die beste stadtbauliche InterpretationIn dieser Kategorie werden Bauten oder städtebauliche Planungen ausgezeichnet\, die bestehende urbane oder landschaftliche Situationen besonders eindrücklich aufnehmen\, verbessern\, neu prägen oder grundsätzlich positiv verändern. \nNike für den architektonischen GesamtausdruckDiese Nike wird für ein Bauwerk verliehen\, das durch Gestalt und Anmutung\, durch Material-\, Licht- oder Farbgestaltung einen in sich stimmigen\, besonderen atmosphärischen Eindruck vermittelt. \nNike für die beste RaumwirkungDie Auszeichnung wird einem Bauwerk oder einer stadtbauliche Projekt zuteil\, das feststellbar durch die Anordnung von Räumen und deren aufeinander bezogene Proportion und Wirkung mehr als die Summe der Einzelteile ist. \nNike für soziales EngagementDiese Nike-Kategorie prämiert Bauwerke oder stadtbauliche Leistungen\, die problematische gesellschaftliche Entwicklungen sensibel reflektieren und signifikante\, auch experimentelle Lösungsansätze erproben. \nNike für die beste ökologische KonzeptionDie Auszeichnung geht an Bauten\, die hohe ökologische Standards mit einer anspruchsvollen architektonischen Konzeption verbinden. \nNike für DetailvollkommenheitDiese Nike wird für bauliche Konstruktionen und stadtbauliche Fügungen vergeben\, die verschiedene Architekturelemente\, Materialien und Werkstoffe zu einer wirkungsvollen\, untrennbaren Einheit zusammenführen. \nNike für Preis und LeistungAuszeichnung für ein Gebäude oder eine Planung\, bei denen eine besonders hohe Qualität mit einem begrenzten Kostenbudget erreicht worden ist. \nPreisdotierungDer BDA-Architekturpreis ist ein Ehrenpreis. Das prämierte Bauwerk wird mit der von Wieland Förster gestalteten Plastik der „Großen Nike“ ausgezeichnet. Die in den einzelnen Preiskategorien ausgezeichneten Arbeiten erhalten eine Nike-Zeichnung von Wieland Förster und nehmen ebenfalls an der Ausstellung teil. \nPlastik „Große Nike“Die Nike-Plastik wurde von dem Künstler Wieland Förster geschaffen. Studiert an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden und später bei Fritz Cremer als Meisterschüler an der Akademie der Künste der DDR tätig\, war Wieland Förster nie ein angepasster oder bequemer Künstler für die ostdeutsche Staatsführung. Die Verkörperung menschlichen Triumphs in der Adaption der griechischen Nike geschieht bei ihm folglich auch als rauer Torso\, der befreit von Erdenschwere aufsteigt\, und doch ein Fragment mit gebrochenen Flügeln bleibt. \nText und Bild: Bund Deutscher Architekten BDA
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