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SUMMARY:NEUE MESSEHALLE FÜR DIE FRANKFURTER MESSE. Die Wettbewerbsergebnisse
DESCRIPTION:Ausstellung in der Galerie im Erdgeschoss des DAM17.–22. Juli 2007 \nDokumentation zum Bieterverfahren für den Bau der neuen Messehalle 11 und Eingang West \nDie markanten Bauten auf dem Frankfurter Messegelände prägen das Stadtbild Frankfurts. Aus der Nähe betrachtet\, erkennt man die unterschiedliche Architektursprache von Oswald Mathias Ungers\, Nicolas Grimshaw oder Helmut Jahn. Mit der neuen Messehalle 11 auf dem Frankfurter Messegelände\, entworfen von HASCHER JEHLE Architektur (Berlin) entsteht ein weiteres Unikat – ein Zweckbau im Spiegel seiner Zeit. Baubeginn ist in diesem Sommer. Bis 2009 wird der zweigeschossige Bau\, der mehr als 24.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche bieten wird\, sowie der separate Eingang West fertig gestellt sein. Zusammen weisen beide Bauwerke eine Gesamtfläche von rund 78.000m2 Bruttogeschoßfläche auf. \nDie Halle 11 und der Eingang West sind aber nur der nächste Baustein im Masterplan\, der die Messebauer auch die nächsten Jahrzehnte beschäftigen wird. In Verbindung mit dem neuen Tor West wird die Halle 11 dem Gelände der Messe Frankfurt im Westen ein ganz neues Gesicht geben. \nIm Sommer 2006 hatte ein Gremium\, bestehend aus der Geschäftsführung der Messe Frankfurt\, Vertretern der Gesellschafter (Stadt Frankfurt am Main und Land Hessen) und beratenden Architekten und Stadtplanern\, die Entwürfe von neun Bietergemeinschaften\, jeweils bestehend aus Architekten und Bauunternehmen\, begutachtet und auf zwei reduziert. Die Gemeinschaften Ackermann und Partner Architekten/Bilfinger Berger AG und HASCHER JEHLE Architektur/BAUGRUPPE GROSS (Peter Gross GmbH & Co. KG (St. Ingbert)\, Gustav Epple Bauunternehmung GmbH (Stuttgart) und WOLFF & MÜLLER GmbH & Co. KG (Stuttgart) hatten nach Meinung der Jury die Kriterien in besonders hohem Maße erfüllt. Beide Bietergemeinschaften optimierten im Folgenden ihre Entwürfe. Im November 2006 ging dann HASCHER JEHLE Architektur/BAUGRUPPE GROSS als Sieger aus dem Bieterverfahren für den Bau der Halle 11 hervor. \nFür die Messe Frankfurt hat das Büro Albert Speer und Partner GmbH die Konzeptplanung und Ausschreibung zum Bau der neuen Messehalle 11 koordiniert und das Bieterverfahren begleitet. \nDie Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum dokumentiert\, in der Zeit vom 17. bis 22.07.2007\, in der Galerie im Erdgeschoss\, das Bieterverfahren für den Bau der Messehalle 11 und des neuen Eingangs West. \nDer Ausstellungsbesuch ist frei. \nGezeigt werden Projekte folgender Bietergemeinschaften: \n\nAckermann und Partner Architekten BDA\, München und Bilfinger Berger AG\, NL Hochbau Frankfurt (Frankfurt)\nArchitektengruppe N+M GmbH\, Offenbach und Wayss & Freytag Schlüsselfertigbau AG\, NL Frankfurt (Frankfurt)\ngmp – von Gerkan\, Marg und Partner\, Hamburg und Max Bögl GmbH & Co. KG (Neumarkt)\nHPP Hentrich-Petschnigg & Partner KG (Düsseldorf) und Baresel AG\, NL Schlüsselfertiges Bauen (Stuttgart)\nIngenhoven Architekten (Düsseldorf) und STRABAG AG\, Direktion Hochbau Süd Bereich Rhein-Main-Neckar (Darmstadt)\nRKW Rhode Kellermann Wawrowsky (Düsseldorf) und Müller-Altvatter GmbH & Co. KG (Stuttgart)\nschneider + schumacher Architekturgesellschaft mbH (Frankfurt am Main) und Hochtief Construction AG\, Niederlassung Frankfurt (Frankfurt)\nW & P Architekten Ingenieure (Hannover) und Kurt Zech GmbH (Bremen)\nHASCHER JEHLE Architektur (Berlin) und BAUGRUPPE GROSS (Peter Gross GmbH & Co. KG (St. Ingbert)\, Gustav Epple Bauunternehmung GmbH (Stuttgart) und WOLFF & MÜLLER GmbH & Co. KG (Stuttgart)\n\n 
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SUMMARY:YOUNG AMERICANS. Neue Architektur in den USA
DESCRIPTION:27. Juni – 2. September 2007 \nJunge Architekten in den USA – viel hat man nicht gehört in letzter Zeit über die Architektur in den Vereinigten Staaten. Nach Peter Eisenman\, Richard Meier\, Robert Venturi und Philip Johnson kam lange nichts. Die Ausstellung vermittelt einen Blick auf die neue Generation von Architekten in den USA. Was dort klammheimlich entstanden ist und entsteht\, ist beachtenswert. Mehr noch: ein neuer Trend wird sichtbar\, der bezeichnend ist für eine neue\, internationale Architekturszene. Die ausgewählten Projekte bilden einen Spiegel der Betätigungsfelder junger Architekten als Generalisten und Gestalter. \nIn den USA\, dem Land mit den größten „Architekturfabriken“ der Welt\, deren Büros weltweit ein kommerzialisiertes Bauwesen erfolgreich vermarkten\, hat sich eine junge Szene von Baukünstlern etabliert. Ebenso international besetzt wie tätig\, bedienen sie eine Klientel\, die das „Individuelle“ sucht. Hierbei spielt auch das wieder erstarkte Bewusstsein der amerikanischen Städte eine entscheidende Rolle\, die in ihrer derzeitigen Gestalt einer dringenden Überformung bedürfen\, um sich den neuen Anforderungen der Lebenswelt des 21. Jahrhunderts anzupassen. \nDer virtuose Umgang der jungen Architekten mit Formen und Materialien sowie mit Analogien und Bezügen zur Umgebung ist bemerkenswert. So zeigt die Bandbreite der hier vorgestellten Projekte\, dass die Forderung nach einem einzigartigen gestalterischen Ausdruck nicht nur beim Entwurf für neue Gebäude zum tragen kommt\, sondern auch für Umbau\, Anbau und Ausbau von Wohngebäuden\, Büros und Läden gefordert wird\, im Möbelentwurf ebenso wie bei der Entwicklung und Gestaltung von Außenräumen und künstlerischen Objekten bis hin zum Corporate Design eines Auftraggebers. \nDie USA hat als klassisches Einwanderungsland eine kosmopolitische Tradition. Die hier vorgestellten Projekte zeigen\, wie es möglich wird\, aus dem Zusammentreffen verschiedener Kulturen in einem Land gerade diese Vielfalt zu erzeugen\, die das Spezifische – fast möchte man sagen „traditionalistische“ im Sinne von Johnson – weiterentwickeln und damit auch bewahren kann. Denn es sind sowohl Einflüsse der traditionsreichen Architekturschulen und der Architekturgeschichte der jeweiligen Region\, als auch aus dem Kontext der Bauaufgabe in den Arbeiten der jungen Büros zu erkennen. Dabei wird die Suche nach dem gemeinsamen „Stil“ ein vergebliches Bemühen bleiben. Vielmehr zeigen die komplexen Bauaufgaben und unterschiedlichsten Projekte eine Vielfalt und neue Lust am Entdecken der Möglichkeiten unserer Zeit. \nGezeigt werden Projekte folgender Büros: AB Architects\, NY; Bercy Chen Studio\, Austin; Christoff:Finio Architecture NY
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SUMMARY:NEU BAU LAND. Architektur und Stadtumbau in den neuen Bundesländern
DESCRIPTION:23. Juni – 26. August 2007 \nDie Ausstellung NEU BAU LAND zieht die erste große (Zwischen-)Bilanz des Bau- und Stadtumbau-Geschehens in den neuen Bundesländern. In den letzten anderthalb Jahrzehnten sind viele der besten baukulturellen Leistungen Deutschlands aus dem Osten der Republik hervorgegangenen. Politische Fehlsteuerungen hatten in den vier Jahrzehnten der Deutschen Demokratischen Republik zur Folge\, dass nicht nur die Bestandspflege vernachlässigt\, sondern notwendige Neubauten nicht errichtet wurden und ganze Stadtviertel dem Verfall preisgegeben waren. Daher musste ab 1990 ein ganzes Land neu auf- und umgebaut werden. \nMusterbuch der derzeitigen ArchitekturszeneDie Fülle und Vielfalt des Geschaffenen ist so überraschend wie überzeugend. Die baulichen Aktivitäten entfalteten sich in allen Bereichen des öffentlichen und privaten Bauens\, und so entwickelte sich ein veritables Musterbuch heutiger Architektur. Es entstanden Bauten für Parlament\, Regierung\, Justiz und Verwaltung\, für Verkehr\, Industrie und Gewerbe. Es gibt neue Museen\, Hotels\, Schulen\, Universitäten\, Bibliotheken\, Theater\, Rundfunk- und Fernsehanstalten\, Kaufhäuser\, Kliniken\, Thermal- und Kuranlagen\, Kirchen\, Klöster und Synagogen\, Anlagen für Messen\, Kongresse und Sportveranstaltungen und\, nicht zuletzt\, Häuser zum Wohnen\, vom Einfamilienhaus bis hin zu ganzen Siedlungen. \nIn ihren besten Beispielen entsprechen die neuen Bauten den avancierten Ideen heutiger Architektur. Das gilt nicht nur für die Werke der bekannten großen Namen wie Norman Foster\, Herzog & de Meuron\, Zaha Hadid\, Peter Kulka\, Jean Nouvel\, Sauerbruch & Hutton. Die beinahe in allen öffentlichen Verfahren durchgeführten Wettbewerbe haben auch jungen\, bislang unbekannten Büros eine Chance gegeben und zu faszinierenden Ergebnissen geführt. \nStadt- und LandschaftsumbauDie wirtschaftliche und demographische Entwicklung in den neuen Bundesländern hat dazu beigetragen\, dass in den letzten Jahren Fragen der Stadtplanung\, des Stadtumbaus- und des Rückbaus immer wichtiger wurden.Dabei wird deutlich\, dass der durch Abwanderung vorgegebene Schrumpfungsvorgang nicht in erster Linie – und schon gar nicht ausschließlich – Abriss (im Sinne von ersatzlosem Verlust) bedeuten muss\, sondern im Hinblick auf mehr Lebensqualität mit ganzheitlichen Strategien bewusst gestaltet werden kann. Ausführlicher werden die städtebaulichen Entwicklungen in Leinefelde\, Hoyerswerda\, Leipzig\, Halle\, Greifswald und Cottbus vorgestellt. Ein Schwerpunkt liegt bei allen Beispielen auf der Umgestaltung bzw. dem intelligenten Rückbau von Plattenbausiedlungen. Doch stehen diesem zentralen Thema Aspekte der Altstadterneuerung\, der Neubelebung von Gründerzeitvierteln und der Konversion ehemaliger Militärareale kaum nach. \nNeben dem Stadtumbau geht es aber auch um das Thema des großräumigen Landschaftsumbaus in Tagebaugebieten wie der Lausitz und dem Leipziger Süden – Dessau/Bitterfeld/Wolfen – \, welche die Dimensionen gewöhnlicher Freiflächenplanungen weit hinter sich lassen. \nAusstellungNEU BAU LAND ist eine Doppelausstellung mit zwei eigenständigen Modulen „Architektur“ und „Stadtumbau“. Aus der reichen Fülle der Neu- und Umbauten wurden 145 Beispiele ausgewählt\, von denen 25 ausführlicher dargestellt werden. Hinzu kommen sechs Beispiele für den Stadt- und Landschaftsumbau.Ziel der Auswahl ist es\, das Baugeschehen in seiner ganzen Breite und Vielfalt widerzuspiegeln. Das Bundesland Berlin ist mit Absicht ausgelassen worden\, da als neu gebaute Hauptstadt der Stadtstaat einer eigenen Dynamik unterliegt. Alle Projekte werden an Hand von Zeichnungen\, Fotografien und Modellen erläutert. \nDie Ausstellung wurde von Ernst A. Busche und Oliver G. Hamm in enger Zusammenarbeit mit Wolfgang Voigt vom DAM konzipiert. Ein Beirat aus ost- und westdeutschen Fachleuten unterstützte die Kuratoren. Die Ausstellungsarchitektur entwarf das Frankfurter Architekturbüro Meixner Schlüter Wendt Architekten. \nDie Ausstellung ist nicht zufällig für das DAM entwickelt worden\, d. h. für einem Standort in den alten Bundesländern. Die in Folge der Wiedervereinigung seit 1990 geleisteten Finanztransfers von West nach Ost haben nicht immer und überall Zustimmung gefunden\, und nur jeder zweite Bundesbürger (West) hat nach 1990 bisher die neuen Länder mit eigenen Augen gesehen. Die Ausstellung nimmt sich dieses Informationsdefizits an und zeigt daher zuerst dem Publikum im „alten Westen“ den in herausragender Architektur konkret gewordenen hohen Effekt innerdeutscher Solidarität. Danach wird die Ausstellung an die Orte des Geschehens wandern\, ins NEU BAU LAND der neuen Herausforderungen und Erfahrungen. \nKatalogBegleitend zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog bei E.A.Seemann in Leipzig mit vertiefenden Essays von Antje Heuer und Stefan Rettich\, Ernst A. Busche\, Oliver G. Hamm\, Jürgen Tietz\, Michael Bräuer. Der Katalog ist zweisprachig dt./ engl. und umfasst 300 Seiten und 600farbige und s/w Abbildungen. Er kostet im DAM 29\,90 € (Softcover-Version) und 34\,90€ (Hardcover-Version) im Buchhandel. \nSponsorenAusstellung und Katalog wären nicht möglich gewesen ohne die großzügige Unterstützung der Deutschen Bank Bauspar AG; der Stadt Frankfurt am Main; des Bundesministeriums für Verkehr\, Bau und Stadtentwicklung; der Gesellschaft der Freunde des Deutschen Architekturmuseums e. V.; der Georg und Franziska Speyersche Hochschulstiftung\, von Vattenfall Europe und artur architekturbilder agentur gmbh. \nWanderung der AusstellungWeitere Stationen der Ausstellung sind in den neuen Bundesländern und im Ausland vorgesehen.  \nBegleitprogramm \nSymposiumFreitag\, 24. August 2007\, 16.30 – 21.30 Uhr\, im Auditorium des DAMNEU BAU LAND. Architektur und Stadtumbau in den neuen Bundesländern: „Erfahrung und Kritik“ \n16:30 UhrPeter Cachola Schmal\, Deutsches Architekturmuseum\, DirektorBegrüßung \n16:40 UhrOliver G. Hamm\, Berlin\, ArchitekturpublizistDie neuen Bundesländer als Bühne der neuen Architektur. Eine erste Bilanz \n17:20 UhrThies Schröder\, Berlin\, Autor\, Leiter des Projekts ‚Ferropolis’Identitätswechsel durch Landschaftsumbau? \n18:00 UhrPause mit Wein \n18:40 UhrWolfgang Kil\, Berlin\, ArchitekturpublizistKritischer Bericht aus den Städten im Wandel \n19:20 UhrEngelbert Lütke Daldrup\, Bundesministerium für Verkehr\, Bau und Stadtentwicklung\, StaatssekretärVom Stadtumbau Ost zum Stadtumbau West. Sind die Erfahrungen übertragbar? \n20:00 UhrPodiumsgesprächSiebzehn Jahre Planen und Bauen in den neuen Bundesländern: Erfahrung und Ausblickmit Engelbert Lütke Daldrup\, Oliver G. Hamm\, Wolfgang Kil\, Thies Schröder\, Leitung: Wolfgang Voigt\, Deutsches Architekturmuseum \n21:30 UhrEnde der Veranstaltung \nTeilnahmegebühr: EUR 10\,–(Mitglieder der Architektenkammer Hessen erhalten 5 Fortbildungspunkte) \n 
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SUMMARY:NEU BAU LAND. Architektur und Stadtumbau in den neuen Bundesländern
DESCRIPTION:Im DAM vom 23.06.07 bis 26.08.07. Weitere Station in
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SUMMARY:GEWAHRSAM. Räume der Überwachung
DESCRIPTION:Im DAM zu sehen von 22.04.07 – 30.09.07 und im Frühjahr/Sommer 2008. Weitere Station in
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SUMMARY:GEWAHRSAM. Räume der Überwachung
DESCRIPTION:21.04.2007 – 30.09.2007Die Ausstellung und alle Veranstaltungen\, soweit nicht anders angegeben\,finden statt im ehemaligen Polizeigewahrsam im Klapperfeld\, Klapperfeldstraße 5\, Frankfurt am Main \nÖffnungszeiten: Di\, Do – So 12:00 – 18:00\, Mi 12:00 – 20:00Führungen: Sa + So 15:00 \nDer ehemalige Polizeigewahrsam im Klapperfeld steht seit November 2003 leer und wartet auf den Abriss oder die Umnutzung durch private Investoren. Der Bau aus dem Jahr 1888 entstand zusammen mit dem Polizeipräsidium auf der Zeil 60\, gegenüber dem Justizzentrum. Der gelbe Kasten dürfte den Besuchern der unteren Zeil und des Oberlandesgerichts wohl vertraut sein. \nDas Deutsche Architekturmuseum wird die ansonsten verschlossenen und unzugänglichen Räume des Frankfurter Gewahrsams erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich machen: die Aufnahme\, die Flure\, die Einzelzellen\, die Gruppenzellen … Mit diesem Gastspiel soll dem rechtschaffenden Bürger ein seltener Einblick in die Räume und den Alltag eines Gefängnisses geboten werden. Die Ausstellung wird die wechselvolle Bau- und Nutzungsgeschichte des Frankfurter Polizeigewahrsams wie auch des ehemaligen Untersuchungsgefängnisses Hammelsgasse und den Neubau des Polizeipräsidiums an der Adickesallee erläutern. Neben den Frankfurter Gefängnissen wird ein historisches Tableau von Gefängnistypologien ausgebreitet\, das auf unterschiedlichen Konzepten für Inhaftierung und Überwachung basiert. \nIm Sinne von Foucaults Schrift „Überwachen und Strafen“ wird der Diskurs des Strafvollzugs anhand unterschiedlicher baulicher Formen von Gefängnissen seit der frühen Neuzeit dargestellt. Angefangen bei den ersten Besserungsanstalten mit Einzelzellen\, über die Zucht- und Arbeitshäuser\, über Benthams Idee des Panopticons\, das Pennsylvanian System\, das Auburn System bis zu Stammheim und Guantanamo werden bauliche Strukturen und Kontrollsysteme gezeigt\, die zum einen versuchen\, den Delinquenten zu bessern\, und zum andern den Strafvollzug effektiver und rationeller zu gestalten. \nSeit dem Anschlag vom 11. September werden effektivere Überwachungstechniken zum Schutz der Gesellschaft gefordert. Bedürfnisse nach mehr Sicherheit und Prävention haben die Diskussion um Überwachung unter andere Vorzeichen gestellt. Durch allgegenwärtige Kontrollsysteme wie Überwachungskameras scheint mittlerweile der öffentliche Raum zur Disposition zu stehen. \nZur Ausstellung erscheint ein Katalog im Kehrer Verlag\, Heidelberg. \nRahmenprogramm \nSonderführung 25. April 2007\, 18 UhrKERKER\, KARZER\, KLAPPERFELDmit Yorck Förster und Arne Winkelmann\, Kuratoren der AusstellungTeilnahmekosten: EUR 5\,– \nLange Nacht der Museen 5. Mai 2007\, 19 – 2 UhrBAR IM WEIBERHOFSuppenküche des THWFilm „Abriss Hammelsgasse“Film „Berühmte Knäste\, berühmte Gäste“ \nSonderführung Termin wird noch angekündigtDAS POLIZEIGEWAHRSAM KLAPPERFELDmit einem diensthabenden PolizeibeamtenTeilnahmekosten: EUR 5\,– \nSymposium 15. Juni 2007\, 18 Uhr\,im Auditorium des DAM\, Schaumainkai 43NEUE GEFÄNGNISSEVorträge von Josef Hohensinn\, Hohensinn Architektur\, Graz und Axel Krüger\, Frick Krüger Nusser\, plan2 GmbH\, MünchenAnschließend PodiumsdiskussionTeilnahmenkosten: EUR 10\,–(2 Fortbildungspunkte AKH) \nFührungen nach VereinbarungYorck Förster 0178 / 55 20 111
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SUMMARY:RAMPENBAUWERK HONSELLSTRASSE  MAINBRÜCKE OST. Die Wettbewerbsergebnisse
DESCRIPTION:Galerie im Erdgeschoss des DAM28. Februar  – 22. März 2007 \nDie Stadt Frankfurt am Main beabsichtigt im Zuge der verkehrlichen Neuorganisation im Osten der Stadt die Herstellung des Lückenschlusses zwischen den Stadtteilen Ostend und Sachsenhausen über den Main hinweg. Dieser Lückenschluss beinhaltet zwei bauliche Abschnitte\, die als Gesamtlösung im Rahmen eines interdisziplinären Realisierungswettbewerbes bearbeitet werden sollten. \nDer erste Abschnitt bezieht sich auf die Anbindung der umgebauten Honsellstraße an die denkmalgeschützte Honsellbrücke und die Schaffung eines ebenengleichen Knotens Honsellstraße/Eyssenstraße bzw. Mayfarthstraße. Hierzu sind Abbruch und Rückbau bestehender Verkehrsbauwerke\, u.a. die teilweise Aufgabe einer denkmalgeschützten Vorlandbrücke\, notwendig. \nDen zweiten Abschnitt bildet eine neue Mainbrücke\, die die Franziusstraße in Verlängerung der Honsellstraße auf der Nordseite des Mains mit dem Deutschherrnufer auf der Südseite des Flusses verbindet. \nZiel des Wettbewerbs war eine Gesamtlösung\, die den Entwurf eines neuen Rampenbauwerkes für die Honsellstraße unter teilweiser Einbindung der denkmalgeschützten Vorlandbrücke mit einem Entwurf für die neue Mainbrücke verbindet. \nDer Wettbewerb „Rampenbauwerk Honsellstraße/Mainbrücke Ost“wurde als begrenzt offener einphasiger interdisziplinärer Realisierungswettbewerb zwischen Bauingenieuren und Architekten mit vorgeschaltetem Auswahlverfahren ausgelobt. Die Bewerbungsfrist endete am 26. Juli 2006. Insgesamt gingen 30 Bewerbungen ein\, aus denen 20 Arbeitsgemeinschaften zur Teilnahme ausgewählt wurden. 18 Teilnehmer stammen aus Deutschland (davon 3 Arbeitsgemeinschaften aus Frankfurt)\, ein Teilnehmer aus Italien und einer aus den Niederlanden. Insgesamt gingen 19 Wettbewerbsarbeiten ein. \n1. PreisFerdinand Heide Architekt BDA\, Frankfurt am Mainin Kooperation mit BGS Ingenieurgesellschaft für Bau- und Verkehrswesen mbH\, Dipl.-Ing. Manfred Breidert\, Frankfurt am Main \n2. Preisnetzwerkarchitekten\, Dipl.-Ing. Oliver Witan\, Darmstadtin Kooperation mit Dr. Kreutz + Partner\, – Beratende Ingenieure\, Nürnberg \n3. PreisBenthem Crouwel\, Amsterdam – Niederlandein Kooperation mit WTM ENGINEERS GmbH\, Hamburg \n4. PreisGerkan\, Marg und Partner\, Dipl-Ing. Jürgen Hillmer\, Hamburgin Kooperation mit Werner Sobek Ingenieure Ingernational GmbH + Co. KG (WSI)\, Prof. Dr.-Ing. Werner Sobek\, Dipl.-Ing. Michael Duder\, Stuttgart \n5. PreisSteinhilber + Weis Fr. Arch. GmbH\, Stuttgart\, in Kooperation mit Ing. Josef Steiner\, Karlsruhe \n 
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SUMMARY:CLAUS BURY. Gegenläufig. Architektur und Skulptur
DESCRIPTION:24. Februar – 22. April 2007 \nDas Spannungsverhältnis zwischen Skulptur und Architektur bestimmt das Werk des in Frankfurt ansässigen Künstlers Claus Bury. Über die Jahre hat er in zahlreichen Arbeiten das Potenzial von architektonischen Skulpturen ausgelotet. Dazu gehören temporäre Installationen in so verschiedenen Stadträumen wie der Konstabler Wache oder dem Park des Museums für angewandte Kunst. Dauerhaft sind Skulpturen von ihm in Frankfurt an der Mainzer- und Bockenheimer Landstraße zu finden. \nClaus Bury wurde 1946 in Meerholz/Gelnhausen geboren. Von 1965 bis 1969 studierte er an der Kunst- und Werkschule in Pforzheim. Auf Einladung des Goethe-Instituts hielt er sich 1979 in Australien auf. Dort schuf er erstmals große ortsbezogene Skulpturen\, die seither für sein Werk charakteristisch sind. Für seine Arbeiten erhielt er zahlreiche Stipendien und Förderpreise. Von 1997 bis 2002 hatte Claus Bury eine Professur am Fachbereich Architektur an der Bergischen Universität/Gesamthochschule Wuppertal inne\, seit 2003 lehrt er als Professor für Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. \nUnverkennbar sind in den Werkgruppen Burys die architektonischen Elemente – seien es Bezüge zu der elementaren Kraft von Bauwerken früher Kulturen\, den Stabwerken alter Industriearchitektur oder den Regeln strenger Proportionsverhältnisse. Mit der architektonischen Dimension geht in vielen seiner Arbeiten auch die Strategie einher\, nicht nur ein visuelles Objekt\, sondern eine körperlich erfahrbare Raumkonstruktion zu entwerfen.Bury arbeitet dann bewußt mit zwei unterschiedlichen Erfahrungen des Betrachters\, einmalder Wahrnehmung der skulpturalen Form in ihrem Umfeld unddem Erleben des Raums beim Durchschreiten oder Ersteigen der Konstruktion. Der Weg und nicht zuletzt die Regie des Blickes aus dem Objekt auf die Umgebung sind zentrale Elemente dieser begehbaren Skulpturen – Themen\, die genuin zum Feld der Architektur gehören. \nTendenziell entfernt sich Bury dabei von der Vorstellung des Kunstwerks als einem dem täglichen Gebrauch enthobenen Objekts. Spätestens hier wird der Bildhauer auch zum Architekten. Das gilt zum Beispiel für seine im Zusammenhang mit der Landesgartenschau in Bad Oeynhausen entstandenen Brücken (2000; Beratende Ingenieure: Schlaich\, Bergermann und Partner). Im Sommer vergangenen Jahres wurde die bisher größte von Burys begehbaren Skulpturen eröffnet: der „Bitterfelder Bogen“ (Beratende Ingenieure: Bollinger und Grohmann). Auf einem mit Birken bestandenen Abraumberg des ehemaligen Braunkohletagebaus ist eine 28 Meter hohe und 70 Meter weit spannende Stahlskulptur entstanden. In die tragende Bogenstruktur wurde ein Rampenweg eingehängt\, der sanft mit Kehren in die Höhe steigt. Am Ende des sich über 540 Meter erstreckenden Weges gibt eine Aussichtsplattform den Blick frei auf die aus den Tagebaubrachen hervorgegangene Seen- und Waldlandschaft um Bitterfeld. \nAusstellung  \nDie Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum ist als Werkschau über Burys neuere Arbeiten angelegt. Der Titel “Gegenläufig“ bezieht sich auf die gleichnamige Skulptur\, die als zentrales Exponat im 1. Obergeschoß des DAM zu sehen ist. Vor dem Hintergrund der für die Ausstellung rostrot gestrichenen Wände tritt deutlich die weiße Struktur des in Oswald Mathias Ungers Museumsarchitektur dominanten Raumgitters hervor. Im Gegensatz zu dieser strengen\, kubischen Raumbegrenzung steht die Durchdringung des Raumes in Burys Skulptur. Leicht aus den Achsen des Raumgitters herausgedreht stehen sich zwei an ihren größten Längen jeweils über 13 Meter erstreckende Holzkonstruktionen aus verzapften Balken gegenüber. Die Längenausdehnung der Skulptur ergibt sich aus den Regeln der Fibonacci-Reihe: jeder neue Wert entsteht aus der Addition der beiden vorangegangenen. Von 1 ausgehend entsteht als erster neuer Wert 2\, dann 3\, 5\, 8 und 13. Das sind die jeweiligen Längen der einzelnen Balkenlage der Skulptur. Im Längsschnitt entspricht dem eine Verjüngung nach Oben zur kürzesten Balkenlage und eine Verjüngung zum lang auslaufenden Ende hin. Im Querschnitt wiederum spreizt sich der Abstand der nebeneinander angeordneten Balken v-förmig zum Eckwinkel. Eine doppelte Bewegung ist damit jedem der beiden Skulpturelemente zu eigen. Aufweitung und Verjüngung\, Anschwellen und Abflauen stehen in einem gegenläufigen Verhältnis. Als Sprachbild wird es im englischen Titel der Arbeit noch deutlicher: Low Tide – High Tide. \nDie Gänge im Erdgeschoß des Museums sind gesäumt von einem Fries aus schwarz/weiß Fotografien der ideellen „Vorbilder“ zu Burys Werken. Dazu gehören anonyme Industriearchitekturen ebenso wie hölzerne Kühltürme\, Ballungen von Heustapeln im ländlichen Raum aber auch Architekturen der frühen Kulturen.Im Zentrum der Erdgeschoßhalle werden die verschiedenen Stadien der Genese von Burys Skulpturen vorgestellt. Auf Reisen entstandene Skizzenbücher\, in denen Formeindrückeals Gouachen festgehalten sind\, großformatige Blätter\, die die intendierte Wirkung des Werks erahnen lassen und mit feiner Lineatur ausgeführte Konstruktionszeichnungen. Bezeichnend für die Präzision\, mit der Claus Bury seine Projekte angeht\, ist seine Arbeit mit maßstäblichen Modellen. Auf zwei zentral platzierten Tischen wird die Fülle seiner Form- und Raumimaginationen vorgestellt. \nKatalog \nVon Ingeborg Flagge herausgegeben wurde das im Verlag Hatje-Cantz erschienene Begleitbuch zur Ausstellung. Es enthält Texte von Christoph Brockhaus\, Martin Burckhardt\, Yorck Förster\, Gerhard Kolberg\, Christa Lichtenstern\, Birgit Möckel und Manfred Sack. Deutsch/Englisch\, 336 Seiten\, ca. 250 Abb.\, davon ca. 50 farbig\, ca. 150 in Duplex\, 30\,00 x 24\,00 cm\, € 39\,80Begleitprogramm  \nSonderführung mit Claus BuryMittwoch 21. März 2007\, 18.30 UhrTeilnahmekosten: EURO 9\,- inkl. einem Glas Prosecco \nVortrag von Claus Bury und Martin GrohmannDIESE OFFENHEIT MUSS SEINMittwoch 11. April 2007\, 19 Uhr \nSonderführung mit Jo. Franzke\, Architekt Mittwoch 18. April 2007\, 18.30 UhrTeilnahmekosten: EURO 9\,- inkl. einem Glas Prosecco \nDie Ausstellung wird unterstützt von der Gesellschaft der Freunde des DAM e.V.
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SUMMARY:ASMARA. Afrikas heimliche Hauptstadt der Moderne
DESCRIPTION:9. Februar – 15. April 2007 \nAsmara\, die Hauptstadt Eritreas\, beherbergt in ihrem Kern eines der größten erhaltenen Ensembles moderner europäischer Architektur. Nur Miami South Beach\, Tel Aviv und Napier (Neuseeland) bieten ähnliche Ensembles dieser Epoche. \nAsmara blickt auf eine 700jährige Geschichte zurück. Der Name bedeutet „die Vereinigte“ – vor Jahrhunderten schlossen sich vier Siedlungen zusammen. Die Entwicklung zur modernen Stadt begann jedoch erst 1889 mit der Besetzung durch italienische Kolonisten und der Einrichtung eines Militärstützpunktes. 1900 wurde Asmara Hauptstadt der italienischen Kolonie Eritrea. Aber erst mit der Machtergreifung Mussolinis 1922 entwickelte sich die Stadt in nur wenigen Jahren bis 1941 zu einer modernen Großstadt im europäischen Stil.Mussolini\, dem ein italienisches Imperium all’antica vorschwebte\, nutzte Eritrea- und insbesondere die Stadt Asmara- als Ausgangspunkt für seinen Abessinienfeldzug. Um seinen Anspruch auch sichtbar zu manifestieren\, schickte der Diktatoreine Vielzahl von jungen italienischen Architekten und Stadtplanern nach Asmara und ließ sie Verwaltungsgebäude\, Schulen\, Fabriken\, Kinos\, Tankstellen\, Villenund Wohnbauten errichten\, vor allem im Stil der „architettura razionale“. Es finden sich aber auch zahlreiche Beispiele des Novecento“\, „Futurismo“\, Neoklassizismus\, Neobarocks\, Monumentalismus sowie Bauten mit Bezügen zu den lokalen\, eritreischen Bauweisen. \nDie europäische Bevölkerung wuchs von 4.000 im Jahre 1934 auf 70.000 im Jahre 1940. Etwa im gleichen Zeitraum verdoppelte sich die eritreische Bevölkerung auf 200.000 Einwohner. In der kurzen Zeit zwischen 1935 und 1941 wandelte sich Asmara von einer Provinzstadt zu einer der modernsten Städte des afrikanischen Kontinents. \nDer Sprung Asmaras in die Moderne ist jedoch nicht allein aus urbanistischer und architektonischer Sicht bemerkenswert\, sondern reflektiert zugleich die Ambivalenz der Moderne auf dem afrikanischen Kontinent. So steht Asmaras urbane Konstituierung und Blüte gleichzeitig für den Faschismus und Italiens expansionistische Politik gegenüber dem damaligen Abessinien (Äthiopien). Koloniale Segregation und die ab dem Jahre 1937 erlassenen faschistischen Rassengesetzte hielten in der Stadtplanung Einzug und begleiteten den Alltag bis zur Eroberung durch britische Truppen im Jahre 1941. \nDennoch hat die eritreische Bevölkerung im Laufe der Zeit die Stadt angenommen. So hat sich hier im ostafrikanischen Hochland eine einzigartige Stadt der Moderne aus europäisch-italienischen und afrikanisch-eritreischen Kulturen entwickelt. In dieser Atmosphäre der Toleranz\, die auch als „Asmara Style“ bekannt wurde\, leben die verschiedenen Kulturen\, Religionen\, Bevölkerungsgruppen und Ethnien in der Hauptstadt des seit 1991 unabhängigen ostafrikanischen Staates zusammen. \nDas Zentrum für die Bewahrung des eritreischen Kulturerbes (CARP) hat 2001 die eritreische Regierung erfolgreich überzeugt\, das gesamte Stadtzentrum von Asmara unter Denkmalschutz zu stellen. Anliegen dieser Ausstellung ist es\, auf dieses kulturelle Erbe international aufmerksam zu machen. \nAusstellung \nAuf Initiative der Projektgruppe Asmara\, eines Zusammenschlusses von Eritreern sowie äthiopischen und deutschen Architekten in Zusammenarbeit mit dem Verein zur Förderung von Bildung und Publizistik zu Umwelt und Entwicklung e.V.\, wird die selbst in der Fachwelt kaum bekannte Baukultur Asmaras aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Die Präsentation wurde von Naigzy Gebremedhin (ehemaliger Direktor des Zentrums zur Bewahrung des Kulturerbes Eritreas\, CARP) und Prof. Dr. Omar Akbar (Vorstand und Direktor der Stiftung Bauhaus Dessau) kuratiert. \nDie Ausstellung soll einen Beitrag leisten zur Debatte über die Bewertung der klassischen Moderne\, der Globalisierung moderner Architektur\, ihrer historischen Wert\, aber auch über ihre städtebaulichen Auswirkungen. Darüber hinaus sollen mit der Präsentation auch die Bemühungen Eritreas um die Aufnahme Asmaras in das UNESCO-Weltkulturerbe und damit der Erhalt und die Pflege dieses einmaligen architektonischen Ensembles unterstützt werden. \nNeben UNESCO konnten der internationale Architektendachverband UIA (Union International des Architects)\, der Bund Deutscher Architekten (BDA)\, S.E. Petros Tseggai Asghedom\, Botschafter des Staates Eritrea in Deutschland und Dr. Uschi Eid (MdB) und für die Ausstellung in DAM Rosa-Maria Chicco-Ferraro\, Generalkonsulin der Republik Italien in Frankfurt am Main als Schirmherrn für die Ausstellung gewonnen werden. \nDie Ausstellung basiert auf dem Buch „Asmara – Africa’s Secret Modernist City“ (hersg. v. Edward Denison\, Guang Yu Ren und Naigzy Gebremedhin\, London / New York 2003\, Merrell Publishers). Sie setzt sich aus vier thematischen Einheiten zusammensetzen\, in denen nicht nur die Architektur sondern auch der aktuelle und historische gesellschaftliche Kontext beleuchtet wird. \nDie Ausstellungsgestaltung wurde von der Stiftung Bauhaus Dessau (Rainer Weisbach) erarbeitet. Fotografien des britischen Fotografen Edward Denison und Architekturmodelle von Prof. Wolfgang Knoll (Atelier für Architektur + Darstellung\, Stuttgart) visualisieren die Baukultur Asmaras. \nDarüber hinaus wird die Filmproduktion „City of Dreams“ von Ruby Ofori und Edward Scott\, Eye Level LLC\, Washington\, 2005\, gezeigt. Sie stellt die Stadt und ihre Architektur in Form einer Reportage und mit zahlreichen Interviews vor. \nDie Ausstellung wurde erstmals im Rahmen der DAZ_Forum-Reihe im Deutschen Architektur Zentrum Berlin im Herbst des vergangenen Jahres präsentiert. Nach der Station im DAM wird sie in Kassel (KAZimKUBA – Kasseler Architekturzentrum im Kulturbahnhof\, 24.04.–15.05.2007)\, in Stuttgart (BDA-Galerie Wechselraum\, 21.09.-19.10.2007) und zum nächsten Weltarchitekturkongress UIA (Union International des Architects) in Turin (Juli 2008) zu sehen sein. Nach weiteren Stationen in verschiedenen Großstädten weltweit soll sie schließlich als Dauerausstellung in Asmara bleiben. \nRahmenprogramm zur AusstellungDas Rahmenprogramm entsteht in Zusammenarbeit mit dem Italienischen KulturinstitutFrankfurt und der Asmara-Projekt Gruppe. \nVortrag\, 13. Februar 2007\, 19 UhrGenesi di un’idea di urbanizzazione\, Riccardo Mariani\, Genf / FlorenzVortrag wird ins Deutsche übersetzt \nVorträge\, 22. März 2007\, 19 Uhr„Imperio Romano“ und „Mare Nostro“. Allmachtsphantasien in der faschistischen Architektur\, Arne Winkelmann\, DAM„Indietro no si torna“ – „Es gibt kein zurück“. Kontinuitätslinien des Razionalismo\, Hans-Jürgen Breuning\, Stuttgart \nAsmara-Abend\, 30. März 2007\, 18 UhrHommage an meine Geburtstadt\, Bahlbi Kubrom\, Darmstadt \nBücher zur Ausstellung \nAsmara. Africa’s Secret Modernist CityEdward Denison\, Guang Yu Ren\, Naigzy Gebremedhin\, Merrell Publisher\, Paperback\,240 Seiten\, 490 Abb.\, 400 farbig\, englisch\, 28 x 24 cm\, 38 € \nAsmara – The Frozen Cityherausgegeben von Jochen Visscher\, mit Fotografien von Stefan Boness\, Jovis Verlag\, Hardcover\, 96 Seiten\, mit ca. 94 farbigen Abb. \, deutsch / englisch / ital.\, 16 x 16 cm\, 16 € \nAußerdem die DVD City of Dreams (Eye Level Productions) von Edward Scott und Ruby Ofori\, 30 € \n 
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SUMMARY:DAS FÄNGT JA GUT AN! Weihnachts- und Neujahrskarten von Architekten
DESCRIPTION:Die Ergebnisse der Aktion der Gesellschaft der Freunde des DAM e.V.16. Januar – 4. Februar 2007 \nAusgestellt werden alle eingereichten Arbeiten. \nThe winners are \n54f Architekten\, Darmstadt\, AFF architekten\, Berlin\, Allmann Sattler Wappner Architekten\, München\, Anne Koball\, TU Darmstadt\, Dr. Kreutz + Partner\, Nürnberg\, earlybirds Architekten\, Frankfurt am Main\, Frick.Reichert Architekten\, Frankfurt am Main\, Heiko Messerschmidt\, Frankfurt am Main\, Johannes Möhrle\, Bad Homburg v.d.H.\, Niko Wenzke\, TU Darmstadt\, Peter Gronych\, Leun\, Prof. Ariel Auslender\, Darmstadt\, Prof. Claus Bury\, Frankfurt am Main\, (SE)ARCH Architekten\, Stuttgart\, Valeska Bühler\, TU Darmstadt\, Yasemin Öz\, TU Darmstadt\, Yu Fang\, TU Darmstadt 
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SUMMARY:JUNGE ARCHITEKTEN ZEICHNEN. Preis 2006
DESCRIPTION:9.-12. Dezember 2006 \nDer zum elften Mal von den Architekten woernerundpartner ausgelobte und mit 10.000\,- EUR Gesamtsumme dotierte Förderpreis – Junge Architekten zeichnen\, wurde am 3. November 2006 in Frankfurt entschieden. \nDie Preisverleihung und Eröffnung der Ausstellung finden am 9. Dezember 2006 um 11:00 Uhr im Auditorium des Deutschen Architekturmuseums statt. Alle eingesandten Arbeiten werden anschließend bis 12. Dezember im Umgang des Auditoriums gezeigt. \n1. Preis: Sebastian HeinemeyerStudent der ArchitekturBauhaus-Universität WeimarJahrgang 1980Annäherung an Alea – Meditation I/II\, Meditation III/IVGraphitstift 2BPreissumme 5000\,- EUR \n2. Preis: Jan-Hendrik KaßStudent für Landschaftsbau und FreiraumplanungFH OsnabrückJahrgang 1982La LineaTintePreissumme 3000\,- EUR \n3. Preis: Torsten MaceusDipl.-Ing. ArchitektFH WiesbadenJahrgang 1976Nur\, Berlin oder SchanghaiMarker/Filzstift/GraphitPreissumme 2000\,- EUR \nLobende Erwähnung: Max NeustadtStudent der InnenarchitekturFH RosenheimJahrgang 1980o.T.Kugelschreiber auf Papier (digital bearbeitet) \nTeilnehmer der Jury waren:Prof. Johan Bettum\, Städelschule\, Frankfurt am MainProf. Udo Koch\, Bildhauer\, Frankfurt am MainPeter Cachola Schmal\, Deutsches Architektur Museum\, Frankfurt am MainRudolf Schmitz\, Kritiker und Kunstjournalist\, Frankfurt am MainMalte Prokopowitsch\, Architekt und Preisträger des Förderpreises 2004\, Stuttgart \nEine Veröffentlichung erfolgt unter www.woernerundpartner.de. Nach Abschluss des Wettbewerbs wird ein Katalog aufgelegt\, in dem die ausgezeichneten Arbeiten dokumentiert werden. Dieser Katalog kann ebenso wie die Kataloge der Förderpreise 1984 – 2001 gegen eine Schutzgebühr von 8 EUR pro Stück (incl. Porto) bei woernerundpartner bezogen werden. \nwoernerundpartnerHanauer Landstraße 19460314 Frankfurt am Mainwww. woernerundpartner.de \nRückfragen beantwortet Ihnen:Ina Myles – ÖffentlichkeitsarbeitTel: 0 69 – 95 91 00-0Fax: 0 69 – 95 91 00-10foerderpreis-2006 (at) woernerundpartner.de \n 
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SUMMARY:VERENA DIETRICH. Eine Architektin
DESCRIPTION:6. Dezember 2006 – 28. Januar 2007 \nDie Ausstellung beschäftigt sich mit dem Leben und Werk der Architektin Verena Dietrich. 1941 in Wetzlar geboren\, kam Verena Dietrich erst spät zur Architektur und machte sich 1982 nach einigen Jahren Mitarbeit in verschiedenen Architekturbüros in Köln selbstständig. Insbesondere im Bereich des Stahlbaus\, des Wohnungs- und Verkehrsbaus machte sie durch Wettbewerbsgewinne und Preise auf sich aufmerksam (Zuschauertribüne Köln-Höhenberg 1990). 1985 erhielt die Architektin ihren ersten Lehrauftrag in Siegen\, wechselte später nach Berlin und Aachen und war schließlich von 1998 bis zu ihrem Tod 2004 an der FH Dortmund am Fachbereich Architektur Professorin für Entwerfen. Ihre Vorlesungen und ihre Publikation „Architektinnen“ behandelten insbesondere die Themen Frauen und Familie in der Wohn- und Arbeitswelt. 2004 vermachte Verena Dietrich dem DAM ihren architektonischen Nachlass. Dies ist der zweite Nachlass einer Architektin im DAM nach Lucy Hillebrand. \n\nWeiterführende Informationen:\nArchiv  Werkarchive  VERENA DIETRICH
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SUMMARY:ORIGINAL RESOPAL. Die Ästhetik der Oberfläche
DESCRIPTION:26. November 2006 – 11. Februar 2007 \nFaszinierend am Thema „Resopal“ ist\, dass fast jeder diesen Markennamen kennt\, aber wenig über diesen Werkstoff\, kaum etwas über seine Geschichte und nur sehr eingeschränkt über seine Anwendungen weiß. \nResopal – wie sein Vorläuferprodukt das Bakelit – einer der frühen vollsynthetischen Kunststoffe\, hat sich bereits um 1930 als Werkstoff für Platten und Pressgegenstände mit seiner neutralen Ästhetik und seiner kühlen\, eleganten und glatten Erscheinung als betont modernes Produkt eingeführt und sich später als Schichtstoffplatte durchgesetzt. Der Begriff „Schichtstoffplatte“ beinhaltet das Prinzip ihrer Herstellung: Mehrere übereinander geschichtete Zellulosebahnen werden mit Kunstharz getränkt und unter hohem Druck und Hitze zu einem homogenen\, sehr dünnen Plattenmaterial verpresst. \nSeit den fünfziger Jahren werden unverwüstliche Resopalplatten vor allem zur Ausstattung von privaten und öffentlichen Innenräumen\, zur Beschichtung von Möbeln – insbesondere in der Küche – und seit den siebziger Jahren auch im Fassadenbau verwendet. \nInsbesondere da\, wo sich der Werkstoff Resopal unauffällig – das heißt monochrom – modernen Objekten und Räumen anpasst\, erscheint er unauffällig und unspektakulär. Aber sobald Dekor im Spiel ist\, bleibt Resopal als Synonym für Imitation umstritten – als ein Material\, das als ein anderes erscheint – eben als das erscheint\, was auf ihm abgebildet ist. \nDie Auseinandersetzung über Echtheit\, moderne Werkstoffe\, Funktionalität und geschmackvolle Massenprodukte\, die sich wie ein roter Faden durch die Entwicklung der Moderne des 20. Jahrhunderts zieht\, hatte auch direkte Auswirkungen auf die Gestaltung und Anwendung des Werkstoffs Resopal – entweder für oder gegen ihre Prinzipien. \nZiel der kulturhistorisch angelegten Ausstellung ist\, mit ausgewählten Exponaten das Phänomen „Resopal“\, das nunmehr seit 75 Jahren existiert\, in seinen wichtigsten Entwicklungen auf dem Hintergrund von Architektur- und Designgeschichte des 20. Jahrhunderts darzustellen. Dabei spannt sich der Bogen von Werbegraphiken des renommierten Designers und Produktgestalters Jupp Ernst aus den dreißiger Jahren\, über seine Schaffung einer Corporate Identity für die Herstellerfirma von Resopal zu Anfang der fünfziger Jahre\, über die danach sprunghaft einsetzende weite Verbreitung des Materials in nahezu allen öffentlichen Bereichen (Verkehrsmittel\, Läden\, Gastronomie\, Sportstätten\, Hotels\, Krankenhäuser und Bildungseinrichtungen) bis hin zu den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten in allen Räumen einer Privatwohnung. \nNeben anonymen Anwendern\, die maßgeblich zum „schlechten“\, aber heutzutage auch kultigen Image von Resopal beigetragen haben\, spielen in der Ausstellung vor allem auch Gestalter und Architekten eine Rolle\, die sich gerade in der Nachkriegszeit konsequent für einen distinguierten Gebrauch des Materials eingesetzt haben\, wie zum Beispiel Jupp Ernst\, Wolfgang Schmittel und Helmut Lortz sowie der Kalderoni-Chefarchitekt Rudolf Lübben. Beispiele der Gegenwart sind Projekte von Carola Schäfers Architekten\, Architekten HildundK\, Niemann Architekten\, Claus een Kaan Architecten\, H2S Architekten oder der Innenarchitektin Romana Olms. Diese Projekte werden in Photos dargestellt\, denen Materialproben der eingesetzten Resopalqualität beigegeben sind. \nDie sonstigen Exponate umfassen zeittypische\, historische Photographien über die unterschiedlichen Anwendungen von Resopal\, Werbematerialien aus verschiedenen Epochen und originelle Dekorentwürfe\, ferner Pressgegenstände aus der Zeit vor und nach dem zweiten Weltkrieg sowie ausgewählte Beispiele von Möbeln der vierziger bis sechziger Jahre\, die mit Resopalplatten belegt sind. Unter den Pressstoffgegenständen aus den dreißiger Jahren sind vor allem Geschirrteile aus Resopal des Bauhäuslers Christian Dell von besonderer Kostbarkeit. \nEin wichtiger\, aber in Vergessenheit geratener Aspekt in der Geschichte von Resopal ist die Anwendung dieses Materials in der Kunst. Insbesondere in den fünfziger Jahren wurden zahlreiche öffentliche Räume mit Resopal-Wandschmuck ausgestattet. Die Ausstellung zeigt dazu originale Beispiele\, u. a. eine „Collage unter Resopal“ von HAP Grieshaber aus einer Serie von Arbeiten\, die der Künstler 1956 für die Universitätskinderklinik in Freiburg/Breisgau geschaffen hat. Fielen die meisten Resopalbilder dieser Zeit unter die Kategorie „Kunst am Bau“\, haben seit den achtziger Jahren Künstler völlig autonom dieses Material für ihre Werke genutzt. Die Ausstellung zeigt dazu Arbeiten von Jupp Gauchel\, Sarah Pelikan und Tom Stark. \nKunststoffe durchdringen schon seit Jahrzehnten unser Leben und unsere Gesellschaft derart\, dass sie längst kulturgeschichtlich relevant geworden sind. Die Kunststoffoberfläche\, für die Resopal als Gattungsbegriff steht und die seit dem Ende des zweiten Weltkriegs maßgeblich die Anmutung moderner Räume mitbestimmt\, ist allerdings noch nie in ihrer Eigenart betrachtet worden. Diese Lücke möchte die Ausstellung schließen und aufzuzeigen\, wie ein repräsentativer moderner Werkstoff\, bei dem die Ästhetik der Oberfläche mittlerweile die größere Rolle als das Material selbst spielt\, in unterschiedlichen Epochen eingesetzt wurde und somit jeweils eine besondere Facette der Zeitgeschichte spiegelt. \nZur Ausstellung erscheint ein reich bebildertes\, deutsch/englisches Katalogbuch von 192 Seiten beim Jovis Verlag/ Berlin. Namhafte Autoren mit Schwerpunkt der Erforschung „kunststoffgeschichtlicher Kulturgüter“ wie Eva Brachert\, Gerda Breuer und Günter Lattermann haben Beiträge dazu verfasst. Gert Selle beschreibt die soziokulturellen Implikationen des Phänomens Resopal und Ulrich Höhns geht der Auseinandersetzung mit der Oberfläche in der Architektur des 20. Jahrhunderts nach. Das Katalogbuch\, das von Romana Schneider und Ingeborg Flagge herausgegeben wird\, kostet 39\,80 €. \n 
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SUMMARY:ARCHITECTURE OF DENSITY. Fotografien aus Hongkong von Michael Wolf
DESCRIPTION:19.11.2006 – 11.02.2007 \nMit dieser Fotoserie zu Hongkong zeichnet Michael Wolf ein sehr persönliches Portrait einer der am dichtesten besiedelten Metropolen der Welt. Die Stadt wird von Hochhausarchitektur dominiert\, Hochhäuser sind das beherrschende Motiv auf Wolfs Bildern. Sie bilden also nicht zufällig eine eigene Ausstellung im Kontext der Hochhaus-Ausstellung „High Society“. \nZwei Formate und Motivreihen ergänzen sich hier. Auf den Großfotos sind Fassadenausschnitte von Hongkongs Hochhäusern zu sehen. Sie zeigen die Wucht der auf den ersten Blick vermeintlich immergleichen Häuserkomplexe. Der Ausschnitt ist jedoch so gewählt\, dass gleichzeitig abstrakte Muster entstehen. Weder die Gebäudebasis noch der Abschluss sind zu sehen. Die Fotografien bekommen einen fast grafischen Charakter. Auf den dritten Blick enthüllen sich dem Betrachter Details. Menschen sind trotz der Bevölkerungszahl von ca. 7.000.000 auf 1.100 Quadratkilometer auf den Bilden nicht zu sehen. Aber ihr Leben auf engstem Raum macht sich bemerkbar: durch Wäsche\, die vor dem Fenster hängt\, durch Klimaanlagen und durch abenteuerlich befestigte individuelle Dächlein. In den kleinformatigen Fotos betrachtet Wolf solche Nischen genauer. Platz ist Mangelware\, also werden Putzutensilien an der Außenfassade untergebracht\, Grünpflanzen drängeln sich durch Scherengitter\, Hauseingänge werden möbliert und zu semiprivaten Zonen. \nMichael Wolf wurde 1954 in München geboren. Er wuchs in den USA auf\, studierte an der UC Berkley und an der Universität Essen. Seit über zehn Jahren lebt er in China\, überwiegend in Hongkong. Verschiedene seiner Fotoserien und Publikationen beschäftigen sich mit dem Land\, so zum Beispiel eine Studie zum Thema „Sitting in China“\, der Anfang 2006 eine Ausstellung in Köln gewidmet war.
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SUMMARY:HIGH SOCIETY. Aktuelle Hochhaus Architektur und der Internationale Hochhaus Preis 2006
DESCRIPTION:19. November 2006 – 11. Februar 2007 \nDer französische Architekt Jean Nouvel nimmt am 17. November 2006 in der Frankfurter Paulskirche den Internationalen Hochhaus Preis 2006 für den von ihm entworfenen „Torre Agbar“ in Barcelona in Empfang. Oberbürgermeisterin Petra Roth übergibt die Auszeichnung gemeinsam mit Matthias Danne\, Mitglied des Vorstands der DekaBank. Der mit 50.000 Euro dotierte Preis wird nach 2004 zum zweiten Mal verliehen. Auslober ist die Stadt Frankfurt am Main. Gestiftet wurde der Internationale Hochhaus Preis von der DekaBank Deutsche Girozentrale\, dem zentralen Fondsdienstleister der Sparkassen-Finanzgruppe\, für ein Gebäude\, das sich durch besondere Ästhetik\, zukunftsweisende Gestaltung\, städtebauliche Einbindung\, Nachhaltigkeit sowie innovative Technik und Wirtschaftlichkeit hervorhebt. \nBauherr des 142 Meter hohen „Torre Agbar“ ist Layetana Developments. Für den Nutzer\,den weltweit tätigen Konzern Aigües de Barcelona/Sociedad General de Aguas de Barcelona SA (das Wasserversorgungsunternehmen der katalanischen Metropole) ist der Turm unter der Abkürzung „Agbar“ seit Juli 2005 zum prägnanten Wahrzeichen geworden. \nDarüber hinaus sprach die international besetzte Jury unter Vorsitz des Stuttgarter Ingenieurs Werner Sobek vier Anerkennungen aus\, alle für Wohnhochhäuser. Ausgezeichnet wurden der 190 Meter hohe „Turning Torso“ in Malmö von Santiago Calatrava (Valencia / Zürich)\, der 106 Meter hohe Wohnturm „Wienerberg“ von DELUGAN MEISSL (Wien)\, das 152 Meter hohe „Montevideo“ in Rotterdam von mecanoo architecten b.v. (Delft) und das 100 Meter hohe Mischnutzungsprojekt „Jian Wai SOHO“ in Peking von den japanischen Architekten Riken Yamamoto & Field Shop (Yokohama). \nDie Ausstellung „High Society“ \nDie große Hochhaus-Ausstellung „High Society“ im DAM präsentiert die ausgezeichneten Gebäude des Internationalen Hochhaus Preises 2006.Sie zeigt darüber hinaus einen Querschnitt durch die jüngsten Entwicklungen im Hochhausbau weltweit. Die Ausstellung wird ebenfalls von der DekaBank ermöglicht und zusätzlich von der HochTief Construction AG unterstützt. Nach kurzem Innehalten nach 9/11 boomt der Hochhausbau derzeit umso stärker. Exemplarisch werden in der Ausstellung neben den Preisträgern sechzehn im doppelten Wortsinn herausragende Hochhäuser vorgestellt\, die nicht nur durch ihre Höhe\, sondern auch ihre Gestaltung\, technische Innovationen\, ihren Standort und ihre Nutzung hervorstechen. Auffallend dabei ist der besonders ausgeprägte Bau-Boom auf der Arabischen Halbinsel und in den asiatischen Ländern wie China. Es entstehen Gebäude mit Wahrzeichencharakter\, die das Bestreben widerspiegeln\, die wirtschaftliche Potenz einzelner Firmen oder ganzer Landstriche zu symbolisieren. Neue Hochhaus-Stadtviertel wachsen in rasantem Tempo aus dem Boden wie in Peking und Moskau. Spektakuläre Hotelprojekte liefern sich einen Wettkampf nicht nur um die Höhe\, sondern auch um das originellste Erscheinungsbild\, indem sie im Inneren und Äußeren ein Entwurfsthema durchspielen. Diven der Hochhausfamilie werden wie riesige Schmucksteine in ihre Umgebung gesetzt. Andere Türme bestechen durch ihre Schlichtheit und Funktionalität. Wieder andere Hochhäuser unternehmen den ehrgeizigen Versuch\, durch die Fortentwicklung der Haustechnik neben ökonomischen auch ökologischen Ansprüchen gerecht zu werden. Die Ausstellung betrachtet die gegenwärtigen Entwicklungen im Hochhausbau\, sieht aber auch ganz bewusst in die Zukunft. Kürzlich realisierte Gebäude stehen neben solchen\, die sich aktuell im Bau befinden. Aber auch Entwürfe\, die vielleicht Vision bleiben\, sind Teil von „High Society“. Alle einundzwanzig Projekte werden an Hand von Plänen\, Fotos\, Visualisierungen\, Skizzen und Filmen\, vor allem aber Modellen\, veranschaulicht. \nDer Katalog zur Ausstellung \nDer zweisprachige Katalog vertieft in vier Essays Hintergründe des Hochhausbaus. Layla Dawson untersucht\, warum und wie das Hochhausgeschäft in China boomt. „Stack to move – dynamic vertical design“ lautete der Beitrag von Ellen Kloft und Georg Rombusch. Christina Gräwe analysiert das Motiv der „Zwillingstürme“. Kann es überhaupt ein ökologisches Hochhaus geben und welche Schritte werden unternommen ? Dieser Frage geht Volkmar Bleicher nach. Ferner werden im Katalog alle in der Ausstellung vorgestellten Projekte beschrieben. Der ca. 160-seitige Katalog (deutsch/englisch) mit vielen farbigen Abbildungen\, herausgegeben von Christina Gräwe und Peter Cachola Schmal erscheint im Jovis Verlag/Berlin und kostet im Museum 22 Euro. \nÜbersicht aller Projekte\, die in „High Society“ gezeigt werden: \nInternationaler Hochhaus Preis 2006: \n\nTorre Agbar in Barcelona\, Ateliers Jean Nouvel (Preisträger)\, realisiert\nTurning Torso in Malmö\, Santiago Calatrava LLC Architects and Engineers (Anerkennung)\, realisiert\nHochhaus Wienerberg in Wien\, Delugan Meissl Associated Architects (Anerkennung)\, realisiert\nMontevideo in Rotterdam\, mecanoo architecten b.v. (Anerkennung)\, realisiert\nJian Wai SOHO in Peking\, Riken Yamamoto & Field Shop (Anerkennung)\, realisiert\n\n„Querschnitt“-Projekte: \n\nShanghai World Financial Center in Shanghai\, Kohn Pedersen Fox Associates (KPF)\, im Bau\nFlughafen Tower in Wien\, Zechner & Zechner ZT GmbH\, realisiert\nOpernturm Frankfurt / Main in Frankfurt\, Prof. Christoph Mäckler Architekten\, Baubeginn Nov. 2006\nBurj Dubai in Dubai\, Skidmore Owings and Merrill (SOM)\, im Bau\nFederation Tower in Moskau\, Planungsgesellschaft Föderationsturm Moskau mbH\, Peter P. Schweger ASP Schweger Assoziierte GmbH und Sergei Tchoban\, nps tchoban voss Architekten BDA\, im Bau\nFlyotel in Palm Jebel Ali\, Dubai\, Mahmoudieh Design\, Berlin und ONL Oosterhuis_Lénárd\, Realisierung wahrscheinlich\nFreedom Tower in New York\, Skidmore Owings and Merrill (SOM)\, Baubeginn April 2006\nGuangzhou Zhujiang New Town West Tower in Guangzhou\, China\, Wilkinson Eyre Architects\, Baubeginn Turm 1 2006\nHearst Headquarters in New York\, Foster and Partners\, realisiert\nIceberg in Doha\, Qatar\, JSK Dipl. Ing. Architekten\, in Planung\nJinmen Tower in Tianjin\, China\, Jo. Franzke Architekten\, wird nicht realisiert\nRay of the Century in Guangzhou\, China\, Léon Wohlhage Wernik\, wird nicht realisiert\nShimao International Plaza in Shanghai\, Ingenhoven Architekten\, Fertigstellung 2006\nThe Vortex in London\, make architects\, in Planung\nNeubau der Europäischen Zentralbank in Frankfurt\, Coop Himmelb(l)au Prix & Swicinsky & Dreibolz GmbH\, Baubeginn voraussichtlich Anfang 2007\nVienna DC Tower 1 und 2 in Wien\, DPA Dominique Perrault Architecure\, in Planung\n\nRahmenprogramm \nMittwoch\, 29. November 2006\, 19 UhrHochhausbau und BionikWerner Nachtigall\, Saarbrücken \nFreitag\, 8. Dezember 2006\, 18 UhrSonderführungChristina Gräwe\, Kuratorin der AusstellungTeilnahmekosten: 9\,- Euro inkl. ein Glas Prosecco \nFreitag\, 19. Januar 2007\, 18 UhrBuilding the GherkinFilm von Mirjam von Arx\, CH\, 2005im Mal seh’n Kino\, Adlerflychtstr. 6 \nDienstag\, 23. Januar 2007\, 19 UhrThe smooth skin of the skyscraper snakeDominique Perrault\, Paris \nMittwoch\, 31. Januar 2007\, 19 UhrDas Hochhaus im FilmVortrag/Film von Thomas Tode\, Hamburg \nSonntag\, 11. Februar 2007\, 18 – 21 UhrTagung Hohe Häuser \nEinführung/ModerationChristina Gräwe\, Arne Winkelmann \nDer Hochhaus-Boom in FernostUlf Meyer\, Berlin \nDie Planungsgeschichte von Ground ZeroPhilippe Schmidt\, Weimar \nHochhausprojekte in ParisFrancis Rambert\, Paris \nN.N. \nTeilnahmekosten: 10\,- Euro\, 5\,- ermäßigtAnmeldung: Deutsches Architekturmuseuminka.plechaty (at) stadt-frankfurt.de \n 
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SUMMARY:HIGH SOCIETY
DESCRIPTION:Im DAM zu sehen von 18. November 2006 bis 11. Februar 2007. Weitere Station in
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SUMMARY:UMBAU IM BESTAND
DESCRIPTION:Im DAM von 11.11. bis 03.12.2006
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SUMMARY:UMBAU IM BESTAND. Gestaltungspreis der Wüstenrot Stiftung
DESCRIPTION:11. November bis 3. Dezember 2006 \nDer alle zwei Jahre bundesweit ausgeschriebene Gestaltungspreis der gemeinnützigen Wüstenrot Stiftung gehört nach der Anzahl der Einsendungen und nach der Höhe der Preissumme zu den großen Architekturwettbewerben in Deutschland. Mit den regelmäßigen Preisverleihungen zu wechselnden Themen auf dem Gebiet des Planens\, Bauens und Wohnens versucht die Wüstenrot Stiftung wirksame Impulse für die Gestaltung der gebauten Umwelt zu geben und die Politik und Öffentlichkeit auf beispielhafte Problemlösungen aufmerksam zu machen. \nUmbau im Bestand ist das Thema des aktuellen Gestaltungspreises der Wüstenrot Stiftung\, der unter Schirmherrschaft des Bundesministers für Verkehr\, Bau und Stadtentwicklung\, Wolfgang Tiefensee\, ausgelobt wurde. Die Erneuerung und Modernisierung des Gebäudebestandes gehört zu den wichtigsten Bauaufgaben in Deutschland. Der Druck zu Umbau und Anpassung vorhandener Gebäude wächst\, nicht zuletzt aufgrund veränderter gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen und daraus resultierender Erfordernisse im Hinblick auf neue Nutzungen und eine verbesserte Energieeffizienz. \nDie Bedeutung dieser Bauaufgabe wird durch die Resonanz bestätigt\, die der Gestaltungspreis der Wüstenrot Stiftung hervorgerufen hat: 973 Einsendungen aus ganz Deutschland stellen nicht nur eine rekordverdächtige Beteiligung dar\, sondern schaffen zugleich eine aktuelle und breite Übersicht zu diesem Thema. Eine unabhängige Jury hat unter dem Vorsitz von Prof. Peter Kulka in mehreren Sitzungen\, zwischen denen die Gebäude der „Engsten Wahl“ vor Ort besichtigt wurden\, über die Vergabe des Gestaltungspreises und der Preisgelder in Höhe von insgesamt 60.000 Euro entschieden. \nDer mit 15.000 Euro dotierte Gestaltungspreis wurde für den Rück- und Umbau der Dornbusch Kirche in Frankfurt am Main durch die Architekten Meixner Schlüter Wendt aus Frankfurt vergeben. Damit würdigt die Jury die vorbildliche Lösung einer Aufgabe\, die aufgrund der demographischen und gesellschaftlichen Veränderungen in vielen Städten und Gemeinden ansteht. Auf welche Weise die Architekten die Herausforderung einer zukunfts¬gerichteten Anpassung und Neugestaltung dieses Kirchengebäudes von 1960 gemeinsam mit der Kirchengemeinde gemeistert haben und mit welchen Mitteln dadurch eine neue\, hohe innenräumliche Qualität in Verbindung mit einer verbesserten städtebaulichen Einbindung geschaffen wurde\, das verdient nach Auffassung der Jury der Wüstenrot Stiftung den ersten Preis in diesem Wettbewerb. \nAls zweite Preiskategorie wurden vier Auszeichnungen mit je 7.500 Euro vergeben: \n\nFür den Umbau und die Erweiterung des Hessischen Staatstheaters in Darmstadt durch die Architekten Lederer\, Ragnarsdóttir\, Oei aus Stutt¬gart\nFür den Umbau und die Aufstockung des ehemaligen Friedrichsgymnasiums in Berlin durch David Chipperfield Architects aus Berlin\nFür den Umbau des Wohnhauses Gerl in Gräfelfing (bei München) durch Florian Nagler Architekten aus München\nFür den Umbau einer ehemaligen Trafo-Station in das Galeriehaus ads 1a in Köln durch Bernd Kniess Architekten aus Köln\n\nSechs Anerkennungen (3. Preiskategorie) zu je 2.500 Euro erhielten: \n\nIndex Architekten aus Frankfurt für die Aufstockung des Kulturbunkers im Frankfurter Osthafen\nDie Berliner Architekten Augustin und Frank für die Aufstockung der Remise Schlesische Straße in Berlin-Kreuzberg\nStefan Forster Architekten (Frankfurt) für den Rückbau eines Plattenbaus zu Stadtvillen in Leinefelde\nDer Architekt Johannes Götz (Köln) für den Umbau des Wohnhauses Berger/Gebhart in Köln\nDas Architekturbüro Knerer + Lang aus Dresden für den Umbau eines Plattenbau-Ensembles in Dresden\nSee Architekten (Dresden) für den Umbau eines Wasserfahrzentrums in Dresden-Blasewitz\n\nDas DAM zeigt das Projekt der Preisträger und die Anerkennungen in seiner Galerie im Erdgeschoß bis zum 3. Dezember 2006. \n 
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SUMMARY:SCHÄTZE AUS DEM ARCHIV.1: Wettbewerbsmodell Parc de la Villette
DESCRIPTION:Wettbewerbsprojekt\,Paris\, 1982/83Inv.-Nr. 186-009-001 bis -058 \n20.09.2006 – 26.11.2006 \nMit dem eindrucksvollen Modell und einer Auswahl von Skizzen und Plänen zum Parc de la Villette von OMA eröffnet das Deutsche Architekturmuseum eine neue Reihe um der Öffentlichkeit in loser Folge besondere Schätze aus der Sammlung im „Haus-im-Haus“\, umgeben von der Dauerausstellung\, zu präsentieren. \nOMA steht für Office for Metropolitan Architecture und meint die Architektengruppe um den 1944 in Rotterdam geborenen Rem Koolhaas. 1975 hatte er das Büro\, das seit 1980 seinen Hauptsitz in Rotterdam hat\, zusammen mit Elia Zenghelis\, Zoe Zenghelis und Madelon Vriesendorp gegründet. Von den Gründungsmitgliedern blieb nur Koolhaas\, der nicht erst seit der Verleihung des Pritzker Preises im Jahr 2000 zu den Großen seines Fachs gerechnet wird. Die Niederländische Botschaft in Berlin (2003) oder das Hochhaus für den chinesischen Fernsehsender CCTV in Peking (bis 2008) sind Beispiele für neuere Projekte von OMA. \nLa Villette\, das “kleine Städtchen” liegt im Nordosten von Paris\, ein ehemaliges Arbeiterquartier rund um die städtischen Schlachthöfe\, die 1974 geschlossen wurden. Auf dem Areal sollte unter Erhaltung der im Modell zu sehenden großen Halle ein kultureller Komplex mit Technikmuseum\, Musikzentrum und Park entstehen. 1982 wurde ein internationaler Wettbewerb ausgeschrieben\, den der Architekt Bernard Tschumi\, heute mit Büro in New York\, für sich entscheiden konnte. Die Realisierung geht auf seine Pläne zurück. \nDas Programm für das unregelmäßig begrenzte ca. 700.000 m² große Areal ist immens. Der nicht ausgeführte Wettbewerbsentwurf von OMA gliedert das Gelände in Bänder\, die auch die große Halle durchdringen. Rechtwinklig dazu verläuft der Hauptverkehrsweg\, der den gesamten Park kreuzt. Bauten\, Installationen und Kunstobjekte\, unterschiedliche Frei- und Nutzflächen\, dazu naturnahe oder kunstvoll gestaltete Wasserelemente und Bepflanzungen – all das ist auf den Bändern angelegt oder sprengt und überlagert das Raster. Konstruktives und High-Tech\, daneben Surreales\, der Entwurf zeigt einen bunten Mikrokosmos für die Freizeit. \nDie Sammlung des Deutschen Architekturmuseums besitzt von OMA rund 240 Pläne und Zeichnungen und neben dem Modell Parc de la Villette zwei weitere\, das zum städtebaulichen Wettbewerb Melun Senart (1987) und das zum Haus am Checkpoint Charlie\, Berlin (1984-92). Der Bestand umfasst Arbeiten aus den Jahren 1974 bis 1997\, vieles stammt aus der Anfangszeit von OMA. Modell und Zeichnungen zum Wettbewerb Parc de la Villette waren seit 1986\, der Ausstellung Vision der Moderne\, nicht mehr in Frankfurt zu sehen. Das Modell wurde nach einem Transportschaden in der Modellbauwerkstatt des Deutschen Architekturmuseums restauriert.
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SUMMARY:FRANKFURTER WOHNUNGSBAU (Bauaufsicht Frankfurt)
DESCRIPTION:7. September bis 1. Oktober 2006 \nWer an den Wohnungsbau in Frankfurt denkt\, wird sich zunächst an die großen Leistungen des „Neuen Frankfurts“ der 20er-Jahre des letzten Jahrhunderts und den Wiederaufbau der Nachkriegszeit erinnern. Wo aber steht der Wohnungsbau in Frankfurt am Main im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrhunderts? \nInitiiert von der Bauaufsicht Frankfurt hat sich ein unabhängiges Gremium von Fachleuten mit dieser Frage beschäftigt und Frankfurter Wohnungsbauprojekte der letzten sieben Jahre unter architektonischen\, städtebaulichen und ökonomischen Gesichtspunkten beurteilt. Unter der Vielzahl von Bauvorhaben sind es schließlich 38 Projekte Frankfurter Architekten\, die das Beurteilungsgremium durch ihre beispielhaften Qualitäten überzeugt haben. Die Projekte wurden in sechs unterschiedlichen Gebäudekategorien bewertet: Individuelle Häuser; Eigentumswohnungen; Miethäuser; Reihenhäuser; Umnutzung / Umbau und Anbau / Ausbau.Die Projekte weisen eine große Breite von Typologien\, von Architekturauffassungen und Lebenshaltungen auf. Diese Vielseitigkeit hat sich als eine unverwechselbare Frankfurter Stärke herausgestellt. \nDie Bauaufsicht als Veranstalter will mit dieser Ausstellung potentielle Bauherren und Projektentwickler ermuntern\, dauerhaft nutzbaren und architektonisch wie städtebaulich vorbildlichen Wohnungsbau für die unterschiedlichen Zielgruppen zu entwickeln. Für diese Aufgabe gibt die Auswahl von Wohnungsbauten Beispiele\, Vorbilder\, Anregung und Ermutigung. \nDie Ausstellung wird am Mittwoch\, den 06. September\, um 18 Uhr im Umgang des Auditoriums des Deutschen Architekturmuseum eröffnet. Zur Eröffnung sprechen der Dezernent für Planung und Wirtschaft\, Stadtrat Edwin Schwarz\, der Leiter der Bauaufsicht Frankfurt\, Dr. Michael Kummer\, und Professor Dipl.-Ing. Roland Burgard\, Universität für angewandte Kunst Wien. \nZur Ausstellung erscheint eine Broschüre der Bauaufsicht Frankfurt mit den Bildern und Grundrissen der ausgestellten Bauprojekte sowie Textbeiträgen von Roland Burgard\, Beate Huf und Michael Kummer. Die Broschüre kostet 15 € und ist bei der Bauaufsicht Frankfurtund während der Dauer der Ausstellung im DAM erhältlich. \n 
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SUMMARY:WEINARCHITEKTUR. Vom Keller zum Kult
DESCRIPTION:Eine Ausstellung des Architekturzentrums Wienanlässlich der KULTURTAGE der EZB – Österreich 20065. September bis 26. November 2006Festakt und Vortrag von Friedrich Achleitner „Neue österreichische Architektur in den Regionen“: 20. Oktober 2006\, 19 Uhr \nInternationale Stararchitekten entwerfen und bauen heute weltweit spektakuläre neue Weingüter. Auch im Osten und Südosten Österreichs hat sich in den letzten Jahren eine international beachtenswerte Szene der Symbiose von zeitgenössischer Architektur und Weinbau verschrieben. Mit der neu definierten Bauaufgabe entwickelte sich eine eigene Architektursprache\, die sich zwischen sensibler Annäherung an traditionelle Bauformen und selbstbewussten Interpretationen heutiger Anforderungen bewegt. Die Ausstellung präsentiert Bauten von Wilhelm Holzbauer bis Steven Holl\, von propeller z bis g2plus\, von Anton Mayerhofer bis Andreas Burghardt. Neben einer differenzierten Bestandsaufnahme der kulturellen Situation und den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Österreich seit den achtziger Jahren gibt die Ausstellung einen Überblick über rund zwanzig internationale Bauten für den Wein und dokumentiert die Entwicklung vom Schlossweingut zur High-Tech-Factory. \n 
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SUMMARY:GOTTFRIED BÖHM – Felsen aus Beton und Glas
DESCRIPTION:im DAM zu sehen von 27.08. bis 05.11.2006\, weitere Station in
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SUMMARY:FELSEN AUS BETON UND GLAS. Die Architektur von Gottfried Böhm
DESCRIPTION:26. August bis 5. November 2006mit umfangreichem Rahmenprogramm \nDer Architekt und sein Werk \nGottfried Böhm hat Architekturgeschichte gemacht. Als erster und bisher einziger Deutscher erhielt er den erst einige Jahre zuvor gestifteten Pritzker-Preis\, die höchste internationale Auszeichnung für Architektur. Hineingeboren in eine Familie von Baumeistern\, übernahm der 1920 geborene Architekt in den fünfziger Jahren das Kölner Büro seines legendären Vaters Dominikus Böhm (1880-1955)\, der sich als Pionier des katholischen Kirchenbaus der Moderne einen Namen gemacht hatte. \nGottfrieds frühes Werk galt bis in die 60er Jahre fast ausschließlich dem Wiederaufbau und Neubau von Kirchen. Mit der Wallfahrtskirche in Neviges (1964-68) schuf er einen virtuos modellierten kristallinen Sakralbau in Sichtbeton. Die utopischen Ideen der expressionistischen Architekten\, die von Gemeinschaft stiftenden Großbauten geträumt hatten\, fanden hier auf überraschende Weise eine späte Ausformung\, nun allerdings im Schoße der katholischen Kirche. Zum Meisterwerk geriet das auf die Reste einer mittelalterlichen Burg gesetzte Rathaus in Bensberg (1967)\, dessen Silhouette an eine Stadt auf der Bergkuppe denken lässt. Danach erzwangen die ausufernden Kosten der in Handarbeit geformten Schalungen die Abkehr von Böhms charakteristischem Betonstil. \nNeue\, ebenso eigene Akzente setzte Böhm danach im Wohnungsbau (Köln-Chorweiler 1969-75) und in zahlreichen öffentlichen Bauten. Eine Spezialität Böhms wurde das Konzept des „eingehausten“ Stadtraums in Passagen\, Foyers und Hallen\, das man im Züblin-Haus in Stuttgart (1985) zu großer Form gesteigert findet. Nicht zur Ausführung gelangten die in den frühen neunziger Jahren entstandenen Entwürfe für den Berliner Reichstag. 2004 überraschte Böhm mit der als Glaspyramide gestalteten Stadtbibliothek in Ulm\, die er in die Ulmer Altstadt setzte. Sein aus schwebenden Betonschalen komponiertes Theater in Potsdam steht unmittelbar vor der Eröffnung. \nDie häufig in Sichtbeton\, aber auch in Stahl und Glas errichteten Bauten Gottfried Böhms zeichnen sich durch ein hohes Maß an Originalität\, Skulpturalität\, Bildhaftigkeit und Raumqualität aus. Seine städtebaulichen Arbeiten zielen auf die behutsame Neuschaffung sozialer Stadträume. Rücksicht auf das Vorhandene\, Benutzbarkeit und harmonische Gruppierungen sind ihm wichtiger als ideologische Positionen. \nBöhm sieht sich selbst als Architekt der Moderne\, allerdings einer geläuterten zweiten Generation\, die den Rigorismus der Funktionalisten nie teilte. Berührungsängste zur Monumentalität hat er\, ähnlich wie Dominikus Böhm\, nie gekannt. Vom Gebrauch aktueller Bautechnologien und Materialien lässt er sich gerade im Kontext alter Gemäuer nicht abbringen. \nNoch immer ist der 86jährige Architekt an der Arbeit. Gottfried Böhm führt sein Büro in lockerer Allianz mit seinen Söhnen Peter\, Paul und Stefan. Bei den Böhms im Hintergrund anwesend bleibt aber stets auch Dominikus Böhm\, dessen Werk es allen Architekten dieser Familie immer wieder erlaubt hat\, Anknüpfungen zu finden. Die Schau zurück und nach innen ist eine Spezialität dieses dynastisch strukturierten Büros\, das sich auf eigene Weise von Trends abkoppelt. Was anderswo zur Erstarrung führt\, stärkt bei Gottfried Böhm immer wieder die erkennbare eigene Linie. \nDie Ausstellung \nDie Ausstellung haben wir „Felsen aus Beton und Glas“ genannt\, nach dem Motiv des „Betonfelsens“\, wie die Bewohner von Neviges die Wallfahrtskirche tauften. Das Massive in Böhms Architektur entmaterialisierte sich im Laufe der Zeit. Das Jahrzehnte später entstandene Züblin-Haus in Stuttgart (1985) bietet wie Neviges aus der Entfernung die Skulptur eines Berges\, aber der gläserne Kern des Gebäudes ist wie ein durchsichtiger Kristall. \nGrundlage der Ausstellung ist der reiche Bestand an Skizzen und Zeichnungen\, der zusammen mit dem Nachlass von Gottfrieds Vater Dominikus Böhm für die Sammlung des DAM erworben werden konnte. Nachdem die Bauten des Vaters 2005 Gegenstand einer Ausstellung waren\, präsentiert das DAM nun den zweiten Teil dieses wichtigen Neuzugangs. Architekturfotografien konfrontieren die gezeichneten Visionen mit der gebauten Wirklichkeit. Die dreidimensionale Wirkung der Bauten wird durch eine große Zahl von Modellen veranschaulicht. Die meisten Modelle sind in Zusammenarbeit mit der Architekturfakultät der Universität Stuttgart neu gefertigte Nachbauten. Gezeigt wird außerdem ein eigens produzierter zwanzigminütiger Film mit dem Architekten. \nKatalog \nZur Ausstellung erscheint im Jovis-Verlag\, Berlin ein Katalogbuch mit umfangreicher Bilddokumentation sowie Essays von Georg Feinhals\, Ingeborg Flagge\, Karl Kiem\, Ulrich Krings\, Wolfgang Pehnt\, Manfred Speidel\, Wolfgang Voigt und Gabriele Wiesemann. Der Herausgeber ist Wolfgang Voigt. Der Katalog kostet 32 € an der Museumskasse. \nSponsoren \nUnsere Partner sind zum einen die Sponsoren des 2003 vollzogenen Ankaufs des Nachlasses von Dominikus Böhm und des Vorlasses von Gottfried Böhm: \n-Kulturstiftung der Länder-Stadt Frankfurt am Main-Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung-Züblin AG \nsowie die Sponsoren für die Ausstellung und den Katalog \n– Stadt Frankfurt am Main\, Dezernat für Kultur und Freizeit– Hessische Kulturstiftung– Gesellschaft der Freunde des Deutschen Architektur Museums e. V. \n Rahmenprogramm zur Ausstellung  \nSamstag\, 2. September 2006\, 7.30 – 21 Uhr„Omnibus Dei“Exkursion zu Bauten von Gottfried Böhm in Neviges\, Köln und Bensberg \nVeranstalter:KARM Katholische Akademie Rabanus Maurus\, Deutsches ArchitekturmuseumTeilnahmekosten: 30\,- Euro für Fahrt und FührungAnmeldung:KARM Katholische Akademie Rabanus MaurusEschenheimer Anlage 21\, 60318 Frankfurt am Main069-1501-300\, Fax 069-1501-305info@KARM.de / www.KARM.de \nFreitag\, 15. September 2006\, 15 UhrSonderführung Peter Böhm führt durch die Ausstellung „Gottfried Böhm“Teilnahmekosten: 9\,- Euro incl. ein Glas Prosecco \nMittwoch\, 11. Oktober 2006\, 19 UhrGottfried Böhm. Architekt und BaumeisterMultimediavortrag\, Reinhard Hübsch\, SWR Kulturkorrespondent\, Berlin \nVeranstalter: BetonMarketing Süd GmbH\, Deutsches ArchitekturmuseumAnmeldung: info@betonmarketing.de \nFreitag\, 13. Oktober 2006\, 17 – 21 Uhr\, Auditorium des DAMBewundert und bedroht: Gottfried Böhms Kirchen im KontextTagung mit:Dr. Gabriele Wiesemann\, BonnProf. Dr. Manfred Speidel\, AachenProf. Dr. Wolfgang Pehnt\, KölnWolfgang Jean Stock\, MünchenEinführung/Moderation: Dr. Wolfgang Voigt \nPodiumsdiskussion im Anschluss:Prof. Dr. Wolfgang Pehnt\, KölnWolfgang Jean Stock\, MünchenPfarrer Jörg Dantscher SJ \nTeilnahmekosten: 10\,- Euro\, 5\,- ermäßigtAnmeldung: Deutsches Architekturmuseumarne.winkelmann@stadt-frankfurt.de \nSamstag\, 14. Oktober 2006\, 9:30 / 12:00Exkursion zu Bauten von Gottfried Böhm in Frankfurt9.30 Uhr Kirche St. Ignatius\, Führung durch Pfarrer Jörg Dantscher SJTreffpunkt: St. Ignatius\, Gärtnerweg 6012.00 Uhr Zentrale der Deutschen Bundesbahn\, Führung durch Dr. Gabriele WiesemannTreffpunkt: Haupteingang\, Stephensonstraße 1Teilnahme frei \n18. Oktober2006\, 18 UhrSonderführung mit Wolfgang Voigt\, Kurator der AusstellungTeilnahmekosten: 9\,- Euro inkl. ein Glas Prosecco \n  \n\nWeiterführende Links:\nwww.voigt-architektur.com
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SUMMARY:END.OF.YEAR REVIEW Städelschule Architecture Class
DESCRIPTION:Spaces of Mediation. Campus Organisation in Reykjavik\, Iceland \n14. Juli bis 23. Juli 2006Eröffnung: 13. Juli 2006\, 17 Uhr 18 Uhr Festvortrag von Mark Wigley \nWährend des akademischen Jahres 2005/2006 hat sich die Architekturklasse der Städelschule mit dem Thema der Campus Organisation beschäftigt. Diese Art räumlicher Organisation wurde als generische Typologie benutzt um städtebauliche und architektonische Vorschläge für ein Grundstück in Reyjkavik / Island zu erarbeiten. \nIm Fokus der Recherche standen unterschiedliche Campus Organisationen\, die als Plattform dienen können\, die Identitäten innerhalb verschiedener Interessengruppen auszubilden. In Islands und besonders in Reykjavik handelt es sich um Touristen\, Studenten\, Spezialisten\, Akademiker und Geschäftsleute\, die im Bereich erneuerbarer Energien arbeiten. Die Untersuchungen haben die Architekturklasse dazu veranlasst\, Entwürfe für einen Campus auf dem Gelände von Vatnsmýrarsamkeppnin\, wo sich vormals der städtische Flughafen befand\, zu entwickeln. Die Entwürfe für das Grundstück beinhalten sowohl Vorschläge zur Entwicklung einer Campus Organisation im urbanen Maßstab\, als auch zwölfGebäudeentwürfe von Bibliotheken bis hin zu Forschungs-\, Unterhaltungs- und Bildungseinrichtungen. Die zwölf Gebäudeentwürfe sind die Abschlussprojekte der Studenten für den postgradualen Master of Arts der Architekturklasse. \n 
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SUMMARY:VOM STADION IM STADTWALD ZUR FIFA WM-ARENA FRANKFURT
DESCRIPTION:Ausstellung im Umgang des Auditoriums des DAM8. Juni bis 9. Juli 2006Eröffnung am 7. Juni 2006 um 19 Uhr \nParallel zur Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer 2006 in Deutschland zeigt das DAM eine Ausstellung unter der Schirmherrschaft des Frankfurter Bürgermeisters und Sportdezernenten Achim Vandreike über die abwechslungsreiche Baugeschichte des hessischen WM-Stadions in Frankfurt. \nIm Mai 1925 wurde das von Gartenbaudirektor Max Bromme entworfene Stadion im Stadtwald als Teil des Gesamtensembles „Zentral-Sportpark“ für die I. Internationale Arbeiter-Olympiade eröffnet. In der Folgezeit fanden viele bedeutende regionale\, nationale und internationale Sportwettkämpfe in dem immer wieder erweiterten und umgebauten Stadion statt. Auch die wechselhafte deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts hinterließ ihre Spuren auf dem Gelände. \nBei der bisher größten Erweiterung des Stadions für 87.000 Zuschauer im Jahre 1955 durch den damaligen Gartenbaurat Johannes Sallmann wurde Wert darauf gelegt\, das Waldstadion nicht in ein reines Fußballstadion umzubauen. So fanden in der Folgezeit auch größere Sport- und Musikevents statt. Zwar kam es nie zu der erhofften Vergabe der Olympischen Spiele an Frankfurt\, jedoch wurde das Waldstadion als einer der zwölf Austragungsorte für die Fußball-WM 2006 in Deutschland (wie bereits bei der WM 1974) ausgewählt. Ein erneuter Umbau war notwendig. Damals wie heute fanden die Bauarbeiten bei laufendem Spielbetrieb statt\, so dass die Eintracht Frankfurt und die Frankfurt Galaxy vor heimischem Publikum ohne Unterbrechung kicken konnten. \nDer Umbau des Waldstadions durch die Architekten von Gerkan\, Marg und Partner\, Hamburg\, warim Juni 2005 abgeschlossen. Im Rahmen des Confederations Cup wurde das Waldstadion unter dem neuen Namen der Commerzbank-Arena eingeweiht. Wegen des neuartigen Zeltdaches\, entworfen von den Ingenieuren Schlaich Bergermann und Partner\, Stuttgart\, welches sich auseinander und zusammenfalten lässt\, ist das Stadion bald als „größtes Cabrio der Welt“ bekannt. Für die Zeit der diesjährigen Fußball WM\, vom 9. Juni bis 9. Juli 2006\, müssen sich jedoch die Fußball Fans mit dem Interims-Namen Fifa WM-Arena Frankfurt anfreunden. \nIm Umgang des Auditoriums des DAM dokumentieren Pläne\, Fotos\, Modelle\, Memorabilien und Texte von Matthias Alexander den Wandel Vom Stadion im Stadtwald zur Fifa WM-Arena Frankfurt. \nBegleitprogramm: \nLive-Übertragungen aller WM-Spiele auf Großleinwand im Auditorium des DAMFrankfurter Spiele: am 10. Juni\, 13. Juni\, 17. Juni\, jeweils 15:00\, 21. Juni und 1. Juli\, jeweils 21:00Eintritt EUR 3\,- \nEine Zeltstadt? Ein Cabriodach? Ein leuchtender Autoreifen? – Ein Stadion!Workshop für Kinder ab 10 Jahren am 10. Juni und 8. Juli\, 10-14 UhrAnmeldung bei Christina BuddeTel. 069-212 310 76christina.budde@sradt-frankfurt.de \nStadionführung durch die Commerzbank-Arenaleider ausgebucht!Teilnahmebeschränkung 50 Personen5. Juli 2006 18:00Anmeldung bei Anna HesseTel. 069-212 479 11anna.hesse@stadt-frankfurt.de \n 
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SUMMARY:ARCHITEKTURPREIS FARBE ∙ STRUKTUR ∙ OBERFLÄCHE 2006
DESCRIPTION:Ausstellung der Preisträger und ausgewählter Arbeiten31. Mai bis 07. Juli 2006verlängert bis 30.07.2006! \nDer Architekturpreis Farbe·Struktur·Oberfläche 2006 wurde zum zweiten Mal gemeinsam von Baufarbenhersteller Caparol und den Architekturfachzeitschriften AIT und IntelligenteArchitektur ausgelobt. Der Wettbewerb prämiert vorbildlich umgesetzte Farbkonzepte in der Architektur. Vierundneunzig nominierte Arbeiten wurden im Hinblick auf beispielhaften Umgang mit Farbe\, Struktur und Oberfläche im Innenraum\, analog hierzu ebenso herausragende Fassadengestaltungen bewertet. \nAm 25. April tagte das Preisgericht in Ober-Ramstadt. Die Juroren Peter Brückner\, Brückner & Brückner Architekten + Ingenieure\, Tirschenreuth; Bert Haller\, Bert Haller gmbh\, Mönchengladbach; Jan Kleihues\, Kleihues + Kleihues\, Berlin; Corinna Kretschmar\, JOI-Design GmbH Innenarchitekten\, Hamburg; Prof. Matthias Sauerbruch\, Sauerbruch Hutton Architekten\, Berlin;Ralf Murjahn\, Geschäftsführer der Caparol-Firmengruppe\, Ober-Ramstadt und Dietmar Danner\, Chefredakteur der AIT\, ABIT\, Intelligente Architektur und Verlagsleiter der Verlagsanstalt Alexander Koch vergaben angesichts des hohen Niveaus und des breiten Spektrums der eingereichten Bauaufgaben innerhalb der Auslobung drei erste Preise. \nPreisträger des Architekturpreis Farbe · Struktur · Oberfläche 2006 sind Andreas Fuhrimann Gabrielle Hächler Architekten ETH/BSA\, Zürich\, mit dem Projekt Mehrfamilienhaus am Fuße des Üetlibergs in Zürich. In der Jurybegründung hieß es: „[…] das Mehrfamilienhaus spricht durch seine unveredelten einfachen Baumaterialien eine spannungsvolle Sprache und lebt von Vielschichtigkeit und Gegensatz“. \nHild + K Architekten BDA\, München erhielten einen Preis für das Bayrische Forschungs- und Technologiezentrum für Sportwissenschaften in München. Das Projekt beweist\, so die Jury\, „dass ein höchst enges Budget keinesfalls eine „arme“ Architektur zur Folge haben muss.[ …] Die Architekten entschieden sich [..] für einen Vollwärmeschutz\, dem sie jedoch mit delikater Lasurtechnik einen sensiblen gestalterischen Ausdruck gaben.“ \nEin weiterer Preis ging an das Künstlerbüro Jorge Pardo Sculpture\, Los Angeles\, für die Bar am Kaiserteich K21\, Düsseldorf. „Eine Wandmalerei aus sechs Farbtönen zieht sich über die Wände bis an die Decke und bildet so eine angenehme ‚Raumhülle’ für den Gast. Die punktartigen Strukturen der Malerei erinnern an bewegte Lichtpunkte und setzen die Bar – wie in angenehmes\, ‚schummriges’ Licht getaucht – effektvoll in Szene. Ein hinterleuchtetes Band aus Stahl und Acrylglas verläuft als erhabener Streifen über diese Flächen und unterstreicht die Bewegung der ‚Umhüllung’“\, so die Jurybegründung. \nDer Preis der drei Gewinnerbüros ist die Teilnahme jeweils eines Bürovertreters an einer Reise nach Dubai. \nWeitere lobende Erwähnungen sprach die Jury für die folgenden drei Büros und Projekte aus:Barkow Leibinger Architekten\, Berlin\, mit dem Projekt Vertriebs- und Servicezentrum der Trumpf GmbH & Co. KG in Ditzingen\, Carlos Martinez architekten ag fh swb\, Windau\, mit Künstlerin Pipilotti Rist für die Stadtlounge im Bleicheli-Quartier in St. Gallen\, und Grüntuch Ernst Planungs GmbH\, Berlin\, für das Marie-Curie-Gymnaium\, Dallgow-Döberitz.Der Wettbewerbsentscheidung vorab hatte eine prominente Nominierungsjury jeweils bis zu zehn Projekte benannt\, die sie im Rahmen der Auslobung für preiswürdig erachtete. Der Nominierungsjury gehörten folgende Architekturbüros an: Auer + Weber Architekten\, München\, Baumschlager-Eberle Ziviltechniker GmbH\, Lochau\, Brandherm + Krumrey Innenarchitektur\, Köln\, Burkhalter Sumi Architekten\, Zürich\, Cossmann_de Bruyn Architektur Innenarchitektur Design\, Düsseldorf\, Delugan Meissl Associated Architects\, Wien\, Dietz Joppien Architekten\, Frankfurt am Main\, Landau + Kindelbacher Architekten – Innenarchitekten\, München\, Prof. Christoph Mäckler Architekten\, Frankfurt am Main\, Ramseier & Associates Ltd.\, Zürich\, RKW Rhode Kellermann Wawrowsky Architektur + Städtebau\, Düsseldorf\, Talledo Schlegel und Partner\, Frankfurt am Main. \nIm DAM sind in der Aktuellen Galerie bis zum 30. Juli die prämierten Arbeiten sowie eine Auswahl der eingereichten Projekte zu sehen. \n 
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SUMMARY:JEAN PROUVÉ. Die Poetik des technischen Objekts
DESCRIPTION:13. Mai bis 23. Juli 2006verlängert bis 30. Juli 2006! \nmit Begleitprogramm \nDie Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Petra Roth\, Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main \nEine Ausstellung des Vitra Design Museums\, Weil am Rhein\, in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Architektur Museum\, Frankfurt am Main\, und dem Design Museum Factory Konsortium der Tokioter Keio Universität.Mit dieser Ausstellung widmet das DAM dem Werk des französischen Konstrukteurs Jean Prouvé (1901-1984) die erste umfassende Retrospektive in Deutschland. \nAuf Grund eines wachsenden Interesses an technischen Fragen trat das Werk des französischen Kunstschmieds\, Konstrukteurs und Industriellen Jean Prouvé in den letzten Jahren immer mehr in das Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit und erlebte eine hohe Wertsteigerungen. In der Tat hatten seine Erfindungen in der Konstruktion von Gebäuden und Gebäudeteilen\, vor allem aber auf dem Gebiet der Vorhangfassaden\, ebenso wie seine betont funktionalen Möbel großen Einfluss auf Architektur und Design des 20. Jahrhunderts. \nJean Prouvé begann seine Laufbahn 1916 mit einer Ausbildung als Kunstschmied im Umfeld der von seinem Vater geleiteten École de Nancy\, einer Hochburg des Art Nouveau. Seine Kenntnisse ständig erweiternd\, richtete er 1924 eine eigene Werkstatt ein und entwickelte sich zu einem Spezialisten auf dem Gebiet der Metallblechverarbeitung. Seine Mitarbeit wurde bald von den innovativsten Architekten seiner Zeit in Anspruch genommen. Nachdem ihm mit einem Auftrag von Robert Mallet Stevens das Entrée zum engeren Kreis der Architekturavantgarde gelungen war\, baute er zusammen mit Eugène Beaudouin und Marcel Lods\, mit denen er zwischen 1935 bis 1939 nahe Paris seine ersten technischen wie funktionalen Meisterwerke konstruierte hatte\, den Fliegerclub Roland Garros in Buc und das Maison du Peuple in Clichy. \nAls Gründungsmitglied der Union des artistes modernes zeigte Prouvé ab 1930 auf den Ausstellungen dieser Künstlervereinigung seine ersten Möbel. Die aus Blechen noch einzeln angefertigten Objekte deuten den Charakter der künftigen Arbeiten bereits an: technische Objekte\, die für die maschinelle Produktion bis ins Detail so kompromisslos durchdacht und sauber verarbeitet sind\, dass es nichts zu verbergen gibt und die Konstruktion selbst als bestimmendes Gestaltungselement wirkt. \nWährend des 2. Weltkrieges war Prouvé in der Résistance aktiv und wurde nach der Befreiung für kurze Zeit Bürgermeister von Nancy. In der Nachkriegszeit im Rahmen des Wiederaufbaus entwickelte er zahlreiche Gebäude aber auch Möbel. Bereits vor dem Krieg hatte Prouvé eine kontinuierliche Erweiterung seiner Werkstätten mit Maschinen und Mitarbeiter verfolgt und so nahm er 1947 in Maxéville\, außerhalb von Nancy\, eine ganze Fabrik in Betrieb. Die „Ateliers Jean Prouvé“ boten immer neue Produkte an – von hochspeziellen Einzelanfertigungen bis hin zu Fassadenelementen oder Möbeln in großer Stückzahl. In der Zusammenarbeit mit Architekten wie Le Corbusier\, Pierre Jeanneret\, später Candilis\, Josic und Woods\, Maurice Novarina und Oscar Niemeyer setzte Prouvé deren Pläne jedoch nicht nur einfach um\, sondern leistete immer auch einen eigenen Beiträge zur funktionalen und ästhetischen Qualität ihrer Bauten. \nProuvés Türen\, Fenster\, Fassadenelemente\, konstruktive Systeme und Gebäudeteile\, von denen viele mit eigenen Patenten versehen sind\, entstanden ebenso wie seine Möbel nie als rein gestalterische Ideen\, sondern immer aus der direkten Erfahrung an der Werkbank. Dabei zielte Prouvés technisches Denken auf die größtmögliche\, schöpferische Nutzung des funktionalen Potentials von Material und Arbeit\, sowohl bei der Herstellung wie auch bei der Montage. Da Möbel die einzigen gebrauchsfertigen Gegenstände waren\, die Prouvé vollständig in eigener Regie entwickeln und herstellen konnte\, versiegten seine Ideen für diese Objekte in dem Moment\, in dem er 1953 die von ihm gegründete Fabrik verlassen musste. \nDoch auch ohne sein eigenes „Labor“ blieb der Konstrukteur innovativ\, und binnen kurzer Zeit gelangen ihm vier überaus eigenständige architektonische Hauptwerke: 1954 das aus Restposten seiner früheren Fabrik zusammengestellte Wohnhaus für sich und seine Familie in Nancy und im selben Jahr ein riesiger Pavillon zur Hundertjahrfeier des Aluminiums am Pariser Seineufer\, 1956 der Prototyp eines Fertighauses für das Obdachlosenprogramm des Emmaus-Gründers Abbé Pierre und 1957 die majestätische Trinkhalle von Évian über dem Genfer See. \nZu Prouvés Gesamtwerk gehört neben den Möbeln\, Bauten und zahlreichen Patenten nicht zuletzt eine legendäre Lehrtätigkeit von 1958 bis 1971 am renommierten Conservatoire national des arts et métiers (CNAM) in Paris. Mit seiner umfassenden Analyse technischer Objekte und ihrer Produktionsmittel aber auch der Vermittlung seiner eigenen Arbeitsweise und Weltanschauung begeisterte und beeinflusste Prouvé dort nachhaltig eine ganze Generation junger Architekten. \nDie eindrucksvollen Zeichnungsserien\, mit denen er seine Vorlesungen am CNAM vorbereitete\, sind erhalten geblieben und dienen in der Ausstellung als roter Faden\, der in einer Reihe thematischer Schautafeln Prouvés Werk erschließt. In diesen Bildübersichten erklären die beiden Kuratoren\, die Schweizer Architekten und Architekturhistoriker Bruno Reichlin und Franz Graf\, die verschiedenen Gebäudekonstruktionen\, unterschiedlichen Typen von Verbindungen\, manuelle und maschinelle Produktionsverfahren\, Prouvés Denken in Systemen und Synergien und illustrieren schließlich den Kontext der Architektur und des Designs seiner Zeit. \nIm Mittelpunkt der Ausstellung stehen jedoch die Exponate über 50 Möbel\, zahlreiche Architekturmodelle\, originale Architekturelemente und eine Auswahl der Originalzeichnungen\, die vor wenigen Monaten aus den Archiven in Nancy in die Sammlungen des Centre Georges Pompidou in Paris überführt wurden. Ergänzt um Filme und Computeranimationen zu einzelnen Projekten bietet die Ausstellung eine umfassende Einführung in Prouvés technisches Denken und einen eindrucksvollen Überblick über sein Gesamtwerk. \nDie Ausstellung wird von einem reich illustrierten Katalog begleitet\, der einen strukturierten Überblick über Prouvés Ideen\, seine Produktionsmittel\, die Zusammenarbeit mit Architekten und Ingenieuren sowie seine Möbel\, Gebäude und Konstruktionssysteme vermittelt. Mit Beiträgen von über 40 Autoren und über 600 Abbildungen – darunter von zahlreichen Zeichnungen – sowie Prouvés eigenen Texten liefert dieser von Catherine Dumont d’Ayot und Bruno Reichlin zusammengestellte Katalog die bislang umfassendste Erklärung der Arbeit Jean Prouvés. Den Katalog gibt es in einer deutschen\, englischen\, französischen und japanischen Ausgabe. \nAusstellung und Katalog\, an denen auch die französische Kunsthistorikerin Catherine Coley sowie Prouvés jüngste Tochter\, Catherine Prouvé\, mitgewirkt haben\, wurden gemeinsam mit dem Konsortium „Design Museum Factory“ der Tokioter Keio Universität und unter der Regie des Vitra Design Museum in Weil am Rhein organisiert\, wo die Ausstellung vom 23. September bis Ende März 2007 zu sehen sein wird. \nBegleitprogramm \n28. Juni 2006\, 18 Uhr\, im Auditorium des DAMDie Berliner Rostlaube und die neue Bibliothek von Norman Foster \nEinführung:Berndt Dugall\, Frankfurt\, Direktor der Universitätsbibliothek FrankfurtVorträge:Manfred Schiedhelm\, Berlin\, Architekt und Partner von Candilis Josic WoodsKlaus Ulrich Werner\, Berlin\, Bibliotheksdirektor der Philologischen Bibliothek BerlinChristian Hallmann\, Berlin\, Projektleiter Foster and Partners \nDas als „Rostlaube“ bekannte Gebäude der Freien Universität in Berlin ist Prouvés einziger Bau in Deutschland. 2005 wurde das Hochschulgebäude durch Fosters spektakulären Bibliotheksneubau ergänzt. Foster nimmt Prouvé als Vorbild für sich in Anspruch und konnte sich nun direkt mit ihm architektonisch auseinandersetzen. Die Vorträge spannen den Bogen von der ursprünglichen Planung in den 70er Jahren zur heutigen Erweiterung. \n12. Juli 2006\, 19 Uhr\, im Auditorium des DAM \nMein Vater Jean Prouvé.Vortrag von Catherine Prouvé\, Paris\, Geschäftsführerin der Société civile d’exploitation Jean ProuvéDie Tochter Prouvés verwaltet den Nachlass ihres Vaters und unterstützt aktiv die Aufarbeitung des Werkes. Catherine Prouvé wird über den Mensch Jean Prouvé und die Stationen seines Lebens sprechen. \nWerke von Jean Prouvé von 1923 bis 1984Vortrag von Peter Sulzer\, Gleisweiler\, Prof. em. Universität StuttgartPeter Sulzer ist Autor des vierbändigen Werksverzeichnisses und damit einer der profundesten Kenner von Prouvés Arbeiten. Peter Sulzer wird einen Überblick über Prouvés Œuvre geben. \n23. Juli 2006\, 18 Uhr\, im Auditorium des DAMJean Prouvés TropenhausVortrag von Robert Rubin\, New York\, Prouvé-Sammler1949 hat Prouvé das Tropenhaus als Prototypen für ein kostengünstiges\, vorfabriziertes Gebäude entworfen\, das in Frankreich produziert und in Einzelteile zerlegt in die französischen Überseekolonien verschifft werden sollte. Das sechs mal sechs Meter große Haus hatte Prouvé in seiner eigenen Werkstatt angefertigt. Der einzige gebaute Prototyp stand ein halbes Jahrhundert lang in Brazzaville/Kongo. Der Besitzer Robert Rubin hat das Haus nun dem Centre Pompidou in Paris vermacht. \n 
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DESCRIPTION:Im DAM von 09.05. bis 04.06.2006. Weitere Station in
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SUMMARY:ARCHITECTURE+TECHNOLOGY AWARD 2006. Europäischer Preis für Architektur und Technik
DESCRIPTION:9. Mai bis 4. Juni 2006 \nGleich für zwei Siegerprojekte hat sich die internationale Jury des Architecture+Technology Award\, Europäischer Preis für Architektur und Technik\, entschieden. Das Preisgeld in Höhe von 75.000 Euro teilen sich die Teams\, die für die Projekte Neubau des Verwaltungsgebäudes der SOKA-BAU in Wiesbaden und für das Kunsthaus in Graz die Unterlagen einreichten. Für den Neubau der SOKA-BAU erhalten die Architekten Professor Thomas Herzog und Hanns Jörg Schrade von Herzog+Partner\, Dipl.-Ing. Architekten BDA aus München und die projektbeteiligten Ingenieurbüros (Bartenbach\, DS-Plan\, Hausladen\, Hross\, Kaiser\, Sailer Stepan u.a.) ein Preisgeld in Höhe von 37.500 Euro. Für das Kunsthaus in Graz bekommen die Architekten des Architekturbüros Spacelab/UK\, Peter Cook\, Colin Fournier aus London und das Ingenieurbüro Bollinger+Grohmann aus Frankfurt am Main den Siegerscheck in Höhe von 37.500 Euro überreicht.Der zusätzlich mit 10.000 Euro dotierte Nachwuchspreis\, der New Talents Award\, geht an Eugenio Pedrazzini aus Lugano. Der Ingenieur erhält den Preis für die drei neuen Flaz-Brücken in Samedan\, Graubünden\, in der Schweiz. \nBesondere Anerkennungen gehen an insgesamt drei Projekte: \nDie Hauptverwaltung der Gelsenwasser AG in Gelsenkirchen von den Architekten Anin.Jeromin.Fitilidis & Partner\, Architekten & Ingenieure aus Düsseldorf und der Ingenieurgesellschaft Transsolar Energietechnik aus Stuttgart. \nDie Geschäftsstelle der Südwestmetall in Heilbronn von Dominik Dreiner Architekt aus Gaggenau und wiederum der Ingenieurgesellschaft Transsolar Energietechnik ausStuttgart. \nDas XLAB\, ein Göttinger Experimentallabor für junge Leute\, realisiert von den Architekten Bez + Kock aus Stuttgart in Zusammenarbeit mit der Ingenieurgesellschaft Weischede\, Herrmann + Partner\, ebenfalls Stuttgart. \nDie feierliche Preisverleihung fand in der Frankfurter Paulskirche statt.Vom 09.05.06 – 04.06.06 werden die Projekte in einer Ausstellung des Deutschen Architektur Museums in Frankfurt gezeigt. \nDer Jury lagen insgesamt 48 Einsendungen aus zwölf Ländern vor\, die alle nach den Kriterien eines vorbildlichen Zusammenspiels von Architektur und Technik zu bewerten waren. Zur Jury zählten: \nProfessor Dr. Dr. h.c. Meinhard von Gerkan\, von Gerkan\, Marg und Partner Architekten\, Hamburg (Vorsitzender der Jury)Professor Brian Cody\, Institut für Gebäude und Energie der Technischen Universität GrazProfessor Dr. Stephan Engelsmann\, Werner Sobek Ingenieure\, StuttgartProfessor Dr. Roland Koenigsdorff\, Fachhochschule BiberachMartin Lepper\, ECE Projektmanagement GmbH & Co. KG\, HamburgSebastian Redecke\, Redaktion Bauwelt\, BerlinFrancis Soler\, Architectures Francis Soler\, ParisDr. Heinrich Wefing\, Frankfurter Allgemeine Zeitung\, BerlinGert Wingardh\, Wingardh Architektkontor AB\, Göteborg \nDie Beurteilungen der beiden Siegerprojekte durch die Jury lauten: \nNeubau SOKA-BAU: Der Neubau der SOKA-BAU in Wiesbaden besticht durch einen ganzheitlichen Ansatz\, bei dem von der Baukörperanordnung bis zur Tageslichtführung\, der Auswahl wartungsarmer Materialien und einem ausgereiften Haustechnikkonzept die Herausforderungen energiebewußten Bauens mit großer Souveränität gemeistert wurden. Ebenso wie die technologischen Aspekte dabei effizient und eher zurückhaltend in Erscheinung treten\, so hat auch die ruhige Gestaltung der Baukörper durch ihre unspektakuläre Formensprache Langzeitqualitäten. (…) Die Grundbeheizung und -kühlung der Büros erfolgen durch thermische Betonkernaktivierung\, deren Nutzung durch Verzicht auf abgehängte Decken und Doppelböden maximiert wird. (…). Die eigens für das Projekt entwickelte Fassade zeigt in besonderer Weise den hohen und konsequenten Integrationsgrad von Architektur und Technik des Bauvorhabens. Das Konzept der natürlichen Belüftung über die Holzfassade wird durch längsgerichtete Durchlüftung der gestuft angeordneten Baukörper ergänzt. Das Energieversorgungskonzept setzt auf eine eigene Basisversorgung mit Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung\, um den Primärenergiebedarf zu minimieren. Der Bau ist beispielhaft für eine konsequente Architekturauffassung\, die resourcenschonendes\, intelligentes Bauen aus der Nische verschrobener Öko-Häuser in eine selbstbewusste\, gestalterisch anspruchsvolle Normalität überführt hat. Dass ihm dabei das Spektakuläre fehlt\, ist Teil dieser Haltung und kein Defizit. \nKunsthaus Graz: Der visionäre Wettbewerbsentwurf des Kunsthauses Graz erforderte bei seiner Realisierung ein außerordentlich hohes Maß an integrativer Zusammenarbeit zwischen Architekten\, Ingenieuren und ausführenden Firmen. Es galt\, bei knappem Kostenbudget eine geeignete Konstruktion für den geometrisch sehr anspruchsvollen Freiformkörper zu finden. Die Tragwerksplaner optimierten den Wettbewerbsentwurf in Hinblick auf Tragverhalten und Herstellbarkeit. Sie entwickelten eine doppelt gekrümmte Gitterstruktur aus geschweißten Stahlhohlprofilen\, um eine Schalentragwirkung zu aktivieren. Ebenso anspruchsvoll war die Planung und Fertigung der äußeren Acrylglas-Hülle. Auch wenn die Medienfassade das markanteste Element des Gebäudes darstellt\, steckt das Bauwerk voller weiterer technischer Herausforderungen\, wie etwa die frei tragende „needle“\, als Aussichtspunkt oberhalb des „Eisernen Hauses“. Ihre direkte Anbindung an die große amorphe Blase zeigt\, ebensowie die charakteristischen Dachzapfen\, die Konsequenz der eklektischen Morphologie des Architekten\, die sich bis auf das Archigram-Projekt „Walking City“ von 1964 zurückführen lässt. Hierbei handelt es sich um eine Architektur\, die so bisher technisch nicht realisierbar war. So stellt das Gebäude gleichzeitig ein neuartiges\, zeitgenössisches Projekt und die späte Frucht einer modernistischen Utopie dar (…). \nDie Träger des Preises sind neben der Messe Frankfurt der Bund Deutscher Architekten BDA/Union Internationale des Architectes UIA\, Verband Beratender Ingenieure VBI\, Deutsches Architektur Museum DAM\, Fachinstitut Gebäude-Klima FGK. Unterstützung erfährt der Preis von der Europäischen Kommission Joint Research Centre JRC im Rahmen des European GreenBuilding Programme. \nDer nächste Architecture+Technology Award wird auf der Light+Building 2008 ausgelobt und zur ISH 2009 verliehen. \n 
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