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SUMMARY:NEUE STADTMITTE KAIRO  KAYAMANDI HOUSING PROJECT  SPORTLERDORF NEU-DELHI
DESCRIPTION:29. April bis 14. Mai 2006 \nNeue Stadtmitte der Weltmetropole KairoSonderdiplom an der Fachhochschule Frankfurt am Main – Hochbau mit Vertiefung StädtebauPlanung eines Wohn- und Geschäftshauses im Sinne einer Neuinterpretation der traditionellen Karawanserei und städtebauliche Aufwertung des Stadtzenrums Al Azbakeia Garden – Midan Al Opera – Midan Al Ataba \nBearbeitung:Martina WendeBetreuung:Prof. Christin Scheiblauer\, Fachhochschule FrankfurtProf. Dr. Amal Abdou\, Helwan University KairoProf. Dr. Ashraf Elmokadem\, Suez Canal University\, Kairo \ngefördert im Rahmen der Städtepartnerschaft Frankfurt am Main – Kairo \nThe Kayamandi Housing ProjectSonderdiplom an der Fachhochschule Frankfurt am Main – StädtebauNachhaltige Stadt(teil)entwicklung für ein Township in Stellenbosch\, Südafrika \nBearbeitung:Kathrin Adami und Julia DennerleinBetreuung:Prof. Dr. Michael Peterek\, Fachhochschule Frankfurt am Main \nVorstellung der Arbeiten: 29.04.2006 19:00 und 14.05.2006 14:00-17:00 \nPlanungen für ein Sportlerdorf für die Commonwealth Spiele in Neu-Delhi 2010Entwürfe und Diplomarbeiten der Technischen Universität Darmstadt \nBetreuung:Prof. Dr. Kosta Mathéy \n 
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LOCATION:Deutsches Architekturmuseum (DAM)\, Schaumainkai 43\, Frankfurt / M.\, Hessen\, D-60596
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SUMMARY:PERSONEN UND POSSEN
DESCRIPTION:Im DAM von 12. Aprilbis 21. Mai 2006. Weitere Stationen in
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LOCATION:Deutsches Architekturmuseum (DAM)\, Schaumainkai 43\, Frankfurt / M.\, Hessen\, D-60596
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SUMMARY:PERSONEN UND POSSEN. Architektenportraits und Collagen von Manfred Sack
DESCRIPTION:12. April bis 21. Mai 2006 \nManfred Sack\, 1928 in Coswig (Anhalt) geboren\, ist einer der populärsten deutschen Architekturkritiker. Nach seinem Studium der Kunstgeschichte und seiner Promotion in der Musikwissenschaft war er von 1959 bis 1994 Redakteur der Wochenzeitung „DIE ZEIT“ und schrieb dort im Feuilleton über Architektur\, Städtebau\, Design und Unterhaltungsmusik. Zudem veröffentlichte er zahlreiche Bücher und beteiligte sich mit Beiträgen an weiteren Publikationen und im Rundfunk. \nFür seine journalistischen Arbeiten wurden ihm verschiedene Preise verliehen\, 1970/71 der Theodor-Wolff Preis des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger\, 1976 der BDA-Preis für Architekturkritik und 1977 der Europapreis „Pro Musica“ des ungarischen Rundfunks. Manfred Sack ist Mitglied der Freien Akademie der Künste in Hamburg\, Sektion Baukunst \, und der Europäischen Akademie er Wissenschaften und Künste Salzburg. Manfred Sack arbeitet heute als Freier Journalist und lebt in Hamburg. \nSeit Beginn seiner Laufbahn als kritischer Architekturjournalist\, wie er sich selber lieber nennt\, kam es ihm besonders darauf an\, die Architektur der Öffentlichkeit näher zu bringen. In dem Vorwort seines 2000 erschienen Buches „Götter und Schafe“ beschreibt er seine Rolle: „Und für wen ist alles dies geschrieben? Die Antwort eines Journalisten darauf lautet ohne Umschweife: für jedermann. Das einzige\, was er sich vorauszusetzen erlaubt\, ist Neugier – dieselbe Regung\, die ihn doch selber dazu treibt\, etwas zu entdecken\, es so präzis und so vielseitig wie nur irgend möglich zu erkunden und aufzuschreiben.“ In seinen Artikeln schafft es Manfred Sack\, die von ihm gesehenen Gebäude für den Leser mit Hilfe von Worten zu beschreiben und zu beurteilen\, so dass sich dieser ein Bild davon machen kann und Architektur nacherleben kann. Parallel versucht er\, die Umstände und Zusammenhänge der Entstehung einzubringen. \nDas DAM will in seiner Ausstellung in der Aktuellen Galerie zwei bisher eher unbekannte Seiten des Manfred Sack zeigen. Auf der einen Seite werden farbige und schwarz-weiß Fotografien von Manfred Sack präsentiert\, die anlässlich seiner zahlreichen Ortstermine bei Einweihungen von Gebäuden und Besuchen bei Architekten entstanden sind. Teilweise waren diese bereits in kleinerem Format in seinen Zeitungsartikeln und Publikationen zu sehen. Unterstützt werden diese Fotos von kurzen Anekdoten\, die Manfred Sack für die Ausstellung auf seiner typischen Schreibmaschine getippt hat\, und von ausgewählten originalen Zeitungsartikeln. Auf der anderen Seite werden kleinformatige bunte Collagen aus Zeitungen\, Zeitschriften und Postkarten gezeigt\, die als Fingerübung für ihn in Schreibpausen entstanden sind\, und skurrile Bildgeschichten erzählen. \nDie Ausstellung wird von einem Katalog (21cmx15cm\, ca. 80 Seiten; deutsch/englisch) begleitet\, in dem nach einem Vorwort der Kuratorin und mit Hilfe begleitender Essays von Ingeborg Flagge\, Anna von Münchhausen und Jan Störmer ausgewählte Fotografien\, Texte und Collagen zu sehen sind. \n 
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LOCATION:Deutsches Architekturmuseum (DAM)\, Schaumainkai 43\, Frankfurt / M.\, Hessen\, D-60596
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SUMMARY:TEMPORÄRE BRÜCKEN. Wettbewerb Fußgängerbrücke Nidda
DESCRIPTION:Ausstellung im Umgang des Auditoriums des DAM8. bis 16. April 2006 \nBrücken sind nicht nur praktische Möglichkeiten\, trockenen Fußes über einen Fluss zu gelangen oder ohne Mühsal ein Tal zu überqueren. Brücken sind auch ein starkes Symbol sozialer Verhältnisse der Menschen untereinander. Wo ein Fluss eine natürliche Grenze und Hürde darstellt\, steht die Brücke für deren Überwindung. Sie ermöglicht Freiräume\, Handel und Kommunikation. Das Projekt Niddabrücke will nun die gesellschaftliche Komponente nicht nur beim Überqueren sondern schon beim Bau der Brücke erlebbar machen.Auf Initiative des Umwelt-Exploratoriums e.V. erarbeiteten Studierende des Fachbereichs Architektur der TU Darmstadt am Fachgebiet Entwerfen und Tragwerksentwicklung Entwürfe für einen Brückenbausatz\, der im Rahmen von Workshops vielfältig eingesetzt werden kann. Der Entwurf einer Fußgängerbrücke über die Nidda\, südlich des alten Flugplatzes in Frankfurt Bonames/Kalbach\, soll den Aufbau der temporären Brücke innerhalb eines Tages ermöglichen. Unter Zusammenarbeit vieler Helfer\, sollen technische und handwerkliche Kenntnisse vermittelt\, Gemeinsinn und Teamgeist gefördert werden.Das gemeinsame Formen eines Bauwerkes in der Gruppe und mit den eigenen Händen ist ein Erlebnis\, das über die alltäglichen Erfahrungen der Teilnehmer hinausgeht. Die Bewältigung der Aufgabe\, ein reales\, natürliches Hindernis zu überbrücken\, verbindet nicht nur die beiden Flussufer miteinander\, sondern fördert auch die technische und soziale Kompetenz der Teammitglieder. Die Bestandteile des Brückenbausatzes werden von der Werkstatt Frankfurt e.V. hergestellt. Die Werkstatt Frankfurt bietet erwerbslosen Menschen die Chance\, sich fachlich und persönlich weiter zu entwickeln. Hier wird nicht zuletzt symbolisch an „Brücken in den Arbeitsmarkt“ gebaut.Der Brückenbausatz eignet sich für die Arbeit mit Jugendgruppen\, als Erlebnisveranstaltung für Familien und Schulklassen oder als Incentive-Event für Firmen oder deren Kunden. \nAnlässlich der Ausstellungseröffnung wurden drei Arbeiten aus den 15 ausgestellten Brückenentwürfen prämiert. Alle drei Projekte werden nun für eine Realisierung weiterbearbeitet\, so dass der Bausatz durch die Werkstatt Frankfurt hergestellt werden kann. \nDer 1. Platz ging an Charlotte Stein für einen Brückenentwurf der laut Jury „vom schwimmenden in den schwebenden Zustand übergeht. Ihre originelle und innovative Idee mit Hebekissen u. Hebebändern aus dem Rettungsschutz einen Brückenbausatz zu entwerfen\, erfüllt die Komplexität der Aufgabenstellung und die Anforderungen an die örtlichen Gegebenheiten in optimaler Art und Weise.“ Der 2. Platz wurde an Nina Bölinger vergeben. „Ihr Entwurf einer Seilnetzbrücke besticht durch seine Leichtigkeit. Die Brücke lässt sich durch ihre leichten Einzelteile schnell und einfach aufbauen und ihre Konstruktion ist sehr gut nachvollziehbar.“Eine besondere Erwähnung erhielt Andreas Pilot für seine moderne Umsetzung der „Leonardo-Brücke“. \nDie Jury war zusammengesetzt aus:Frank Brückner | TUD\, Fachbereich Architektur\, Fachgebiet Entwerfen und TragwerksentwicklungAsko Fromm | B + G Ingenieure – Bollinger und Grohmann GmbHChristina Gräwe | DAM Deutsches Architektur MuseumClaudia Meixner | MEIXNER SCHLÜTER WENDT ARCHITEKTENVolker Tollkühn | WF Werkstatt Frankfurt e.V.Bettina Boknecht\, Till Hergenhahn\, Susanne Schiffke | UX Umwelt-Exploratorium e.V. \n 
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SUMMARY:UN STUDIO. Evolution of Space
DESCRIPTION:Im DAM von 25.02. bis 30.04.2006. Weitere Stationen in
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SUMMARY:UN STUDIO – Ben van Berkel & Caroline Bos. Entwicklung des Raums
DESCRIPTION:25. Februar bis 30. April 2006Eröffnung: 24. Februar 2006\, 19 UhrPressekonferenz: 24. Februar 2006\, 17:00 \nDas Amsterdamer Büro „UN Studio – van Berkel & Bos – united net for architecture\, urbanism and infrastructure“ ist eines der innovativsten Architekturbüros in Europa. Nicht nur in Architekturkreisen sind ihre Projekte bekannt. Die Erasmus-Brücke (1969) gilt als neue Landmarke von Rotterdam\, ebenso entwickelt sich derzeit die Prinz-Claus-Brücke (2003) in Utrecht zu einem neuen Wahrzeichen der Stadt. Das kleine Wohnprojekt „Möbius Haus“ zwischen 1993 und 1998 in t Gooi entstanden\, mit seinen fluchtenden Wänden und vorbeidriftenden Betonsitzen\, hat- so Niklas Maak -„dem Bauen eine neue Denkperspektive eröffnet.“ Im Mai 2006 öffnet das Neue Mercedes-Benz Museum in Stuttgart seine Tore für das breite Publikum. Die Fertigstellung dieses ersten großen Bauwerks von UN Studio in Deutschland ist ein willkommener Anlass für das Deutsche Architektur Museum das Werk des Amsterdamer Büros und insbesondere seine Entwurfstheorien für ein neues Bauen im digitalen Zeitalter in einer Ausstellung zu präsentieren. \nDie Ausstellung im DAM konzentriert sich dabei auf die Entwicklung des architektonischen Raums oder besser Raumkontinuen in den Projekten von UN Studio in den letzten achtzehn Jahren\, unter denen das Neue Mercedes-Benz Museum in Stuttgart von herausragender Bedeutung ist. Dabei geht es im Wesentlichen um das Planen im „digitalen Zeitalter“ mit Hilfe einer neuen Entwurfsstrategie\, dem sogenannten „Design Model“. Es handelt sich hierbei um eine Methode\, die nicht vordergründig formal ausgerichtet ist\, sondern um ein konzeptionelles Gedankengerüst\, das sich den unterschiedlichsten Projekte anpasst\, variiert und stetig weiter entwickelt wird. Die Notwendigkeit eines solchen Planungswerkzeugs hat mit der Entwicklung digitaler Technologien in der Architektur zu tun\, die es nicht mehr erlauben – so UN Studio – eine jeweils individuelle architektonische Skulptur für einen spezifischen Standort zu kreieren. Geschwindigkeit\, Effektivität und eine konzeptionelle Struktur\, die sich noch unbekannten Einflüssen während der Planung anpassen kann\, sind die Vorteile dieses Werkzeuges. \nDie Ausstellung – eine spezielle Installation von UN Studio – gruppiert sich um die fünf derzeit wichtigsten Entwurfsmodelle des Büros und veranschaulicht sie exemplarisch an unterschiedlichen Projekten. Zwischen den beiden übergreifenden Entwurfsstrategien – dem „Inklusivitätsprinzip“ und dem „Deep Planing“ – entspannt sich eine bewegte\, wellenförmige Topografie im Erdgeschoss des DAM. Ihr liegt eine zweiachsige Struktur zu Grunde. Auf den fünf Wellenbergen für die fünf „Design Models“ werden die für das jeweilige Entwurfsmodell relevanten Projekte mit Diagrammen\, Skizzen und Arbeitsmodellen dargestellt. Quer zu den Wellenbergen verdeutlichen farbige Verbindungslinien die Vielschichtigkeit mancher Projekte in Bezug auf die verschiedenen Entwurfsmodelle. So erscheint der Arnheimer Bahnhof (seit 1996) mit seinen schrägen Stützen nicht nur als klare Darstellung innerhalb des Bereichs „V-Modells“\, er trägt auch starke Züge des „Mathematischen Modells“ und manche seiner Bauelemente demonstrieren den gestalterischen Wechsel des „Blob-Zu-Box Modells“. So steht das Agora Theater Lelystad (2006) mit seiner Verschmelzung orthogonaler und freier Formen für das „Blob-zu-Box Modell“\, der New Yorker CCA Wettbewerb (1996) mit seinem städtebaulichen Grundansatz für das „Deep Planning Modell“\, das verschlungene Utrechter NMR Labor (1997) für die Inklusivität und schließlich das Neue Mercedes-Benz Museum mit seiner Doppelhelix für das „Mathematische Modell“. Alle Exponate innerhalb dieser Installation entstammen der Dynamik des Entwurfsprozesses und zeigen Zwischenstufen und nicht das Endprodukt. Die fertiggestellten Bauwerke werden anhand von überdimensionalen Fotografien entlang der Ein- und Ausgangswände zur Ausstellung präsentiert. \nDie Ausstellung wird von einer zweisprachigen deutsch/englischen Publikation begleitet\, die im Eigenverlag erscheint. Herausgegeben von Peter Cachola Schmal werden in fünf Kapiteln die fünf unterschiedlichen Entwurfsmodelle anhand von exemplarischen Projekten erläutert. Ein Essay der beiden UN Studio Direktoren Ben van Berkel und Caroline Bos beschreibt die Entwicklung der Design Modelle anhand von Diagrammen und FAZ Korrespondent Niklas Maak sieht in den Arbeiten von UN Studio eine gewünschte Nähe zur Hässlichkeit. Der Katalog mit 128 Seiten kostet 15 € und ist nur im Museum erhältlich. \nHauptsponsor der Ausstellung ist die internationale Finanzberatungsfirma Ernst & Young. Ferner wurde die Ausstellung ermöglicht durch die Münchner Autodesk AG\, den Niederländischen Architekturfonds (Stimuleringsfonds voor Architectuur) und die Botschaft der Niederlande in Berlin. \nZur Ausstellung findet ein Begleitprogramm statt: \nVortrag von Ben van Berkel\, UN Studio15. März 2006\, 19 Uhr \nBeton in der Architektur\, Vortragsveranstaltung zum neuen Mercedes Benz Museum\, veranstaltet von Betonmarketing Süd\, der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen und dem Deutschen Architektur Museum24. April 2006\, 13.30 Uhr\, Anmeldung erbeten (begrenzte Teilnehmerzahl) \nVortrag von Ulrike Brandi\, Ulrike Brandi Licht\, Hamburg“Licht entwerfen! Das neue Mercedes-Benz Museum\, Stuttgart”26. April 2006\, 18 Uhr \nSonderführungen mit \nSebastian Schäffer\, UN Studio31. März 2006\, 19 Uhr \nDaniel Birnbaum + Johan Bettum\, Städelschule Frankfurt20. April 2006\, 19 Uhr \nUnkosten für die Sonderführungen9 € (incl. Eintritt u. 1 Glas Prosecco)Anmeldung erforderlich bei \nInka PlechatyTel 069 – 212 – 36706Fax 069 – 212 – 36386Email inka.plechaty@stadt-frankfurt.de \n 
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SUMMARY:ENGELBERT KREMSER. Anstiftung zum Raum
DESCRIPTION:18. Februar bis 30. April 2006 \nEngelbert Kremser\, geboren 1939 in Ratibor (Oberschlesien)\, ist ein Grenzgänger unter den Architekten\, umstritten und eigenwillig. Seine Erdbauweise steht in der Tradition der organischen Architektur. Mit Antonio Gaudi und Friedensreich Hundertwasser teilt er das Interesse\, Naturformen inArchitektur zu übertragen. Wie sie verpönt er den rechten Winkel. Zu Unrecht ist er fast in Vergessenheit geraten\, obwohl seine seit den siebziger Jahren geäußerte Kritik an der spätmodernen Architektur mit ihren banalen Wohnkisten\, ihrem Funktionalismus\, ihrer Naturferne und ihrem Verkehrsfanatismus heute so aktuell ist wie damals. In Ölbildern auf Kunststofffolie oder Transparentpapier\, in Aquarellen und Collagen schafft er eine ganz andere gebaute Welt\, die es ihm einige wenige Mal vergönnt war in Realität umzusetzen. Jedoch ließ man ihn nur das bauen\, was als „unverdächtig“ erschien: Kindergärten und Spielhäuser. Für sein Spielhaus am Senftenbergring im Märkischen Viertel in Berliner (1969-1973) oder das Café für die Bundesgartenschau in Berlin-Britz (1977-1985) ließ er Erdhügel aufschichten und strukturierte diese mit Harken und selbstgebauten Werkzeugen\, dann ließ er die Negativformen mit Stahlamirungen ummanteln und eine Beton- und Dämmschicht aufbringen. Schließlich wurde die Erde unter dieser Ummantelung abgetragen. Übrig blieben die bizarren\, gegossenen Schalen – erstarrte Positivabdrücke der lebendigen Erde. Kremser bezeichnet seine Konstruktionen deshalb auch als Erdarchitekturen. Für Einzelelemente wie Brüstungen\, Stützen\, Balkone oder Vordächer ließ er auf Holzgerüsten Erdmodellierungen als Schalungsformen aufbringen wie für das Berliner Pflanzenschutzamt (1987-1990). Oftmals arbeiteten auch Kinder mit\, für die er baute. Für Kremser sind Kinder die geborenen (Erd-)architekten und Ingenieure. Die Realisierung der geschwungenen und gekurvten Formen aber war eine Herausforderung. Daher dachte Kremser bereits in den siebziger und achtziger Jahren über Verfahren nach\, mit deren Hilfe digital gesteuertes Baugerät die Modellmaße auf die Erdschalung direkt übertragen konnte. Dies waren Verfahren\, wie sie in der Auto- und Flugzeugindustrie damals schon verbreitet waren. Erst Jahre später sollten mit Unterstützung von computeranimierter Software solche komplexen Verfahren in der Architektur möglich sein\, die mit den Blobmeistern auch das Erscheinungsbild der Architektur nachhaltig veränderten.Was Kremser erträumte\, könnte heute einfacher realisiert werden.Kremser\, der Anfang der sechziger Jahre an der Technischen Hochschule in Berlin bei Willy Kreuser studierte\, arbeitete nach dem Studium bei Hans Scharoun zu einer Zeit\, als dieser die Philharmonie baute. Dieser höhlenartige Konzertraum\, von geschwungenen Treppenläufen ummantelt\, wurde für Kremser ebenso zur Anregung wie Hans Pölzigs Theater- und Kinohöhlen\, Hermann Finsterlins groteske „Wohnlinge“ und Antonio Gaudis geknetete Bauwerke oder die stalaktitenartigen Labyrinthe des Juan O’Gormans in Mexiko. \nDie Ausstellung stellt aber nicht den Erdarchitekten als vielmehr den Maler und Visionär Engelbert Kremser in den Mittelpunkt. In seinen Ölbildern und Collagen ist Kremser frei von allen einengenden Vorgaben. Er schätzt hier vor allem die Spontaneität der Entscheidung. Seine Bilder und die Ausschnitte\, die er seit 2003 aus diesen herausfotografiert und vergrößert\, beschwören eine Gegenwelt zu der von ihm als trist und oft unmenschlich empfundenen Alltagsarchitektur. „Die Wirbel\, Schleiertänze\, Rauschträume dieser Bilder sind von unwiderstehlichem Optimismus. Sie sind raumsüchtig und machen raumsüchtig. Ihre Farbbahnen ziehen den Betrachter in die Tiefe\, reißen Schlünde auf\, fegen wie Tornadosäulen durch die Bildräume\, stauen und verknoten sich\, stiften Himmelfahrten an; kurzum\, sie plädieren für ein anderes\, vitaleres Raumerlebnis als das der einfachen stereometrischen Körper\, der flachgelegten oder hochkant gestellten Kisten“ (Wolfgang Pehnt). Aber immer haben diese Bilder mit dem Thema Raum zu tun\, auch wenn sie keine Grund- und Aufrisse oder architektonische Details zeigen. Sie suggerieren ganz ungewohnte Raumqualitäten. „Kremser bleibt Architekt\, auch wenn er malt“ (Wolfgang Pehnt). \nFür seine Raumbilder bedient sich Kremser einer ungewöhnlichen Technik: Auf Kunststofffolie oder Transparentpapier trägt er Farbschichten auf\, die er dann mit Schablonen und anderen Werkzeugen strukturiert. Viele Farbschichten legt er übereinander\, die er auch teilweise mit Terpentin und anderen Lösungsmitteln bearbeitet. So entstehen durch den Farbfluss seine gänzlich bizarren Raumvisionen\, die von ungeahnten Qualitäten des Bauens zeugen. Wie aber auch bei seinen Erdarchitekturen bestimmt das Material – Erde oder Farbe – die Spielregeln. \nIn seinen Bildern nimmt Kremser den Schwung heutiger dekonstruktivistischer Projekte vorweg. Er weist den Betrachter darauf hin\, dass Architektur nicht nur etwas mit Ökonomie\, Zweck und Funktionalität zu tun hat\, sondern die menschliche Psyche berührt. „Engelbert Kremsers Bilder sind alles andere als fantastische Entwürfe oder luftige Utopien. Sie sind vielmehr so etwas wie ein Dosenöffner für eine zu eng gewordene\, von Nützlichkeits-und Wirtschaftlichkeitserwägungen geprägte […] Vorstellungswelt“ (Gerald Hüther). \nDen Kern der Ausstellung bilden Kremsers großformatige\, suggestive Ölbilder\, schwarz-weiße wie farbige. Daneben werden seine Collagen gezeigt\, in die imaginäre Bauten\, „bewohnbare Großplastiken“ (Wolfgang Pehnt)\, maßstabsgetreu in Aufnahmen von Westberliner Stadtszenen hineinmontiert werden. Bauten\, die die ihm als trostlos erscheinende rektanguläre Wirklichkeit bereichern sollen. Einige von Kremsers Raumvisionen werden als geschnitzte Gipsmodelle (be)greifbar. \nZur Ausstellung erscheint im Eigenverlag ein Katalog\, herausgegeben von Ingeborg Flagge und Christina Budde in deutscher und englischer Sprache\, mit Essays von Wolfgang Pehnt\, Manfred Sack und dem Neurobiologen Gerald Hüther. Der Katalog enthält eine Vielzahl von farbigen und schwarz-weißen Abbildungen von Kremsers Raumbildern. Er kostet 12 € und ist nur im Museum erhältlich. \n 
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SUMMARY:JUNGE ARCHITEKTEN IN HESSEN 2006. BDA
DESCRIPTION:Ausstellung der eingereichten Arbeiten11. Februar bis 2. April 2006 in der Aktuellen Galerie des DAMEröffnung: 10. Februar 2006 um 18 Uhr \nZur Förderung des Architektennachwuchses lobt der Bund Deutscher Architekten BDA im Lande Hessen alle fünf Jahre den BDA-Architekturpreis „Junge Architekten in Hessen“ aus. Teilnahmeberechtigt sind alle Architektinnen und Architekten\, die zum vorgegebenen Stichtag jünger als vierzig Jahre alt\, Mitglied der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen (AKH) und in Hessen tätig sind. \nDie Auszeichnung ist mit € 10.000 dotiert und wurde den sieben Architekten beziehungsweise Architektenteams zu gleichen Teilen zugesprochen. Preisträger 2006 sind sieben Architekten und Architektenteams: \nFrank Brammer und Bernhard Franken / franken >< architektenPetra Brunnhofer\, Wolfgang Schück und Ilija Vukorep / LOMA\, KasselOle Creutzig und Thomas Fischer / Atelier 30\, KasselFlorian Krieger\, DarmstadtVolker Stengele / stengele + cie.\, Frankfurt am MainKerstin Schultz und Werner Schulz / liquid architekten\, DarmstadtJörg Sturm und Susanne Wartzeck / sturm und wartzeck\, Dipperz \nDie Ausstellung zeigt die prämierten Bauwerke und Projekte anhand von Modellen\, Fotografien und Zeichnungen. \nEs gibt einen zweisprachige Katalog\, der für € 5\,- erhältlich ist. \n 
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SUMMARY:LICHT-ARCHITEKTUR-PREIS 2005
DESCRIPTION:Ergebnisse des Licht-Architektur-Preises 2005 in der Aktuellen Galerie des DAMvom 17. Dezember 2005 bis 05. Februar 2006 \nDer 1.Preis und die Anerkennungen werden im Rahmen der Ausstellungseröffnung am 16. Dezember um 19.00 Uhr übergeben. \nDer Licht-Architektur Preis 2005\, den das Deutsche Architektur Museum DAM zusammen mit der Messe Frankfurt das zweite Mal ausgelobt hat\, wurdeeinstimmig dem Olympiastadion Berlin – Umbau\, Sanierung und Überdachung zugesprochen. \nDie Architekten sind: gmp Hamburg\, Volkwin Marg und Hubert Nienhoff.die Lichtplaner sind: Conceptlicht Angerer\, Traunreut (Vorentwurf); Edgar Schlaefle\, Berlin (Weiterbearbeitung des Entwurfs und Ausführungsplanung). \n 
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SUMMARY:FRIEDENSREICH HUNDERTWASSER. Ein Sonntagsarchitekt. Gebaute Träume und Sehnsüchte
DESCRIPTION:19. November 2005 bis 5. Februar 2006 \nEr liebte die Spirale und die gewundenen Linien und verteufelte die Gerade und den rechten Winkel. Dass ausgerechnet das DAM\, das Oswald Mathias Ungers auf einem quadratischen Grundraster errichtete\, eine Ausstellung von Bauten Hundertwassers und zahlreichen Gemälden mit Architekturmotiven zeigt\, hätte der im Jahre 2000 verstorbene Wiener vermutlich abgelehnt. \nDer größte Teil der Bevölkerung liebt die märchenhaften Bauten Friedensreich Hundertwassers. Die meisten Menschen freuen sich an ihrem Formenreichtum und ihrer bunten Vielfalt. Die Architekturfachpresse und die Architekten haben dafür nur Verachtung übrig. Für sie ist Hundertwasser ein Dilettant und eine Ausstellung über ihn im DAM eine Zumutung. Es ist diese Dialektik einer breiten Massenzustimmung zu Hundertwasser und seiner internationalen Popularität einerseits und der totalen Ablehnung andererseits\, die das DAM zu einer Ausstellung veranlasst haben. Dabei war das erklärte Ziel vor allem im Katalog\, das Vorurteil gegenüber Hundertwasser nachzufragen\, und zwar durch ein breit gefächertes interdisziplinäres Autorenteam\, zu dem der Architekt Arno Lederer gehört\, der Architekturkritiker Gert Kähler\, der Biologe und Verhaltensforscher Bernd Lötsch\, der Kunsthistoriker Wieland Schmied\, der Kunsthistoriker und Philosoph Robert Fleck\, der Soziologe Bernhard Schäfers\, der Psychologe Micha Hilgers\, der Architekt und Kritiker Patrick Zöller. Sie alle bemühen sich um Argumente pro und contra die Bauten Hundertwassers und um eine sachliche Diskussion. \nHundertwassers Bauten\, so einige der Autoren\, beeindrucken wegen des naiven Zugangs\, den sie dem Betrachter ermöglichen. Robert Fleck\, der Direktor der Deichtorhallen in Hamburg\, kommt zu der Charakteristik eines ungemein begabten Querdenkers\, der alles andere war als ein „Verharmloser“\, wie Architekten ihn beschreiben. „Er galt als einer der umtriebigsten Kommunikatoren der Kunstszene\, als raffinierter Routinier\, als mit ‚hundert Wassern‘ gewaschen\, als ‚Behübscher‘ und als gewiefter marktkundiger ‚Tausendsassa‘. In einer lustigen Karikatur hat ihn der Wiener Standard einmal als einen auf allen Hochzeiten tanzenden Derwisch dargestellt\, der durch unzählige Aktivitäten die verschiedensten Wünsche gleichzeitig bedient.“Dem Erbauer von biomorphen Häusern\, von ornamentalen Fassaden\, von bunten Phantasieschlössern sprechen die Autoren des Kataloges die guten Absichten einer sinnlichen Architektur nicht ab. Einig allerdings sind sich alle\, dass Hundertwassers Bauten nicht mit den sanften Kurven der Architektur eines Oscar Niemeyers zu vergleichen sind oder den reich dekorierten gebauten Sinfonien eines Antoni Gaudi. Niemeyers Architektur ist innen wie außen aus einem Guss; Antoni Gaudi war ein großartiger Ingenieur und die meisten seiner Bauten sind ebenso handwerklich bestechend wie statisch innovativ.Dass Hundertwasser den rechten Winkel ablehnte und die gerade Linie verbrecherisch fand\, macht ihn nicht einzigartig. Auch der japanische Metabolismus war jeder starren Ordnung abhold und suchte die Symbiose von Natur und Technik\, von Ordnung und Chaos; für die immer weiter um sich greifende Blobarchitektur gilt als Prinzip der emotionale Schwung gegen die rationale Struktur der Box. „Würfel sind nicht das Maß aller Dinge“\, kommentiert Greg Lynn diese Entwicklung. Seit eine hoch entwickelte Software schwingende\, fließende Architekturen jeder Form möglich macht\, sind ohnehin alle bisher gewohnten geometrischen und perspektivischen Proportionen abhanden gekommen. \n 
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SUMMARY:PETER KULKA. Minimalismus und Sinnlichkeit
DESCRIPTION:12.11.2005 bis 5.2.2006 \nDer 1937 in Dresden geborene Peter Kulka studierte nach einer Maurerlehre in Berlin Weißensee bei Selman Selmanagic. Anschließend war er Mitarbeiter von Hermann Henselmann in Ostberlin. Nach seiner Flucht in den Westen arbeitete er für Hans Scharoun. Als selbständiger Architekt hatte er in der Partnerschaft Herzog\, Köpke\, Kulka\, Töpper und Siepmann einen ersten großen Erfolg mit dem Bau der Universität in Bielefeld. 1979 gründete er sein eigenes Büro in Köln\, dem 1991 eine Niederlassung in Dresden folgte. \nIm Kontext der zeitgenössischen Architektur in Deutschland gilt Peter Kulka als ein Vertreter einer knappen und minimalistischen Formensprache. Zu dieser Einschätzung mag Heinrich Klotz beigetragen haben\, der im Hinblick auf den von Kulka entworfenen Sächsischen Landtag in Dresden prototypisch eine neue Einfachkeit in der Architektur verwirklicht sah. Die prominentesten seiner Bauten neben dem Parlamentsbau in Dresden\, das „Haus der Stille“ der Benediktinerabtei Königsmünster in Meschede\, das jüngst fertiggestellte Bosch-Haus Heidehof in Stuttgart\, oder die Neugestaltung des Kammermusiksaals und Foyers im Konzerthaus Berlin unterstreichen diese formale Einschätzung. \nIhre Qualität erhalten Kulkas Projekte weniger durch eine stilistische Festlegung als durch eine äußerst differenzierte Bezugnahme auf den Ort und eine subtile Sinnlichkeit in der Wegführung und Raumdramaturgie. Das „Weniger“ an offensichtlichen Gestaltungsmitteln kann in seinen Projekten durchaus mit einem „Mehr“ an sinnlicher Raum- und Ortserfahrung einhergehen. Das von außen blockhaft-kubisch wirkende Gästehaus der Benediktiner etwa entfaltet im Inneren das gesamte Programm eines Klosters aus Weg\, Kapelle\, Kreuzgang und Refektorium. Die Geschlossenheit des der inneren Einkehr gewidmeten Baus wird gezielt durch Ausblicke auf die umgebenden Obstbauwiesen aufgebrochen. \nPeter Kulkas Architektur steht beispielhaft für ein zeitgenössische Bauen\, das die Auseinandersetzung mit dem historischen Bestand nicht scheut. Ein guter Teil seiner Planungen der vergangen Jahre ist als Ergänzung oder Sanierung von denkmalgeschützten historischen Gebäuden entstanden. Beispiele dafür sind der Umbau der Herfurtschen Villa für die Galerie für zeitgenössische Kunst in Leipzig\, die Sanierung des Deutschen Hygiene-Museums in Dresden oder die aktuellen Planungen für den Lorenzistock des Alten Hofs in München und zum Wiederaufbau des Dresdner Schlosses. Historische Schichten werden in diesen Projekten aufgenommen und durch eine zeitgenössische Ebene fortgeführt. \nNicht zuletzt ist Peter Kulka auch ein Architekt\, bei dem eine minimalistische Grundhaltung keineswegs mit einer dogmatischen Orientierung am rechten Winkel einhergeht. Für das Sportstadion Chemnitz und den Olympiapark in Leipzig sind Entwürfe entstanden\, die mehr eine offene Landschaft als eine geschlossene Architektur sind. Unter einer wolkenartigen Dachmembran hätte ein unregelmäßiger Stützenwald eine topographische Schichtung der Tribünen getragen. \nDiese erste umfassende monographische Ausstellung über Peter Kulka zeichnet die vielfältigen Entwicklungslinien in seinem Werk nach. Im Zentrum der Ausstellung stehen 22 beispielhafte Planungen der vergangenen eineinhalb Jahrzehnte. In thematischen Gruppen werden unterschiedliche Aspekte seiner Architektur konturiert. \nZu der Ausstellung erscheint in der Edition Axel Menges ein 272 Seiten umfassender Katalog. \n 
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SUMMARY:(LINEAR) SUBSTANCE im Dialog im Dunkeln
DESCRIPTION:Dialogmuseum\, Hanauer Landstrasse 139-145DAM-Gastspiel im DialogMuseum von 07.11.2005 bis 31.01.2007 \nDie Installation „linear substance“ bleibt noch bis Ende Januar dem „Dialog im Dunkeln“ erhalten.Die Resonanz auf diesen außergewöhnlichen Erlebnisraum ist sehr gut. Er ist Teil der viel nachgefragten Museum-Spezial-Tour. Das Deutsche Architekturmuseum und das Dialogmuseum haben daher beschlossen\, die geplante Laufzeit nochmals zu verlängern. \nDie Installation der Städelschüler Florencia Colombo und Luis Echtegorry hat den vom DAM ausgelobten Wettbewerb gewonnen und ist bereits seit Dezember 2005 im Museumsraum im Dunkeln zu erfahren. Er wurde mit Hilfe von Anna Hesse (DAM) realisiert. Der ca. 30m² große und 4m hohe Raum wird mit unterschiedlichen Röhren (ca. 3cm Durchmesser)\, die von der Decke abgehängt werden\, gefüllt\, so dass sich die Besucher ihren Weg durch den gefüllten Raum bahnen müssen. Dabei entwickeln sie ein Gespür und Gehör für die verwendeten Materialien und spüren durch die von ihnen verdrängte Masse die weiteren Besucher im Raum (es sind jeweils acht Personen in einer Besuchergruppe mit Guide). \nDer Museumsraum ist Teil der Führung und kann nicht getrennt besucht werden. Anmeldung unter Bookingline 0700 – 44 55 60 00 \nDie Realisierung wurde vom städtischen Amt für Wissenschaft und Kunst unterstützt. \nSeit November 2005 ist auch in Frankfurt ein „Dialog im Dunkeln“ möglich. „Dialog im Dunkeln“ basiert auf einem denkbar einfachen Konzept. In komplett dunklen Räumen führen blinde Menschen das Publikum durch eine Ausstellung\, die thematisch gegliedert ist. Ein Rollentausch findet statt: Der Blinde ist im Dunkeln sicher und behält den Überblick\, während die im normalen Leben sehenden Besucher ihre visuelle Wahrnehmung verlieren und blind sind. In Frankfurt ist folgender Parcours vorgesehen: Der Besucher geht durch einen Park in einen Klangraum\, anschließend muss der Main mit einem Boot überquert werden\, um in das Museum zu gelangen\, danach geht es durch eine belebte Stadt abschließend in eine Bar. \n36 Mitarbeiter finden im DialogMuseum aktuellArbeit. 22 Mitarbeiter sind Menschen mit unterschiedlichsten Behinderungen. 10 darunter sind blinde und stark sehbehinderte Menschen – die Experten und Botschafter im Dunkeln. Die Bilanz macht Mut. An den Sonntagen sind noch spontan entschlossene Besucherherzlich willkommen. Wer aber sicher sein will\, sollte unbedingt telefonisch reservieren oder viel Zeit mitbringen. Denn „Dialog im Dunkeln“ kann nur geführt in kleinen Gruppen besucht werden.
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SUMMARY:FRIEDENSREICH HUNDERTWASSER. Ein Sonntagsarchitekt
DESCRIPTION:Im DAM von November 2005 bis Februar 2006. Weitere Stationen in
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SUMMARY:EIN LEBEN FÜR DIE ARCHITEKTUR — Der Fotograf Julius Shulman
DESCRIPTION:im DAM zu sehen von 04.10 bis 11.12.2005\, weitere Stationen in:
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SUMMARY:A LIFETIME FOR ARCHITECTURE. The Photographer Julius Shulman
DESCRIPTION:Ein Leben für die Architektur. Der Fotograf Julius Shulman \n4. Oktober bis 11. Dezember 2005 \nMit der Fotografie folgte Shulman (* 10.10.1910) einem früh geweckten Interesse\, eine klassische Ausbildung hat er nicht durchlaufen. Anfangs noch mit der „vestpocket“-Kamera unterwegs\, professionalisierte er nach und nach seine Ausrüstung. Durch die zufällige Begegnung mit Richard Neutra 1936 begann seine steile Karriere als Architekturfotograf. Shulmans Auftraggeber schätzen an ihm\, dass er der Architektur immer gerecht wird\, sei es in der Darstellung der anfangs unvertrauten Klarheit der Architektursprache des International Style oder in der Berücksichtigung der jeweiligen Umgebung der Gebäude. Dabei bewahrte Shulman sich immer seine Eigenständigkeit und widersetzte sich Anweisungen\, die seiner Auffassung von Bildinszenierung widersprachen. Durch die Veröffentlichung seiner Fotos in Zeitungen\, Fachzeitschriften\, aber auch populären Zeitschriften trug er früh dazu bei\, die verschiedenen Architekturströmungen einem breiteren Publikum als je zuvor zu präsentieren. \nAnlässlich des 95. Geburtstags von Julius Shulman zeigt das DAM einen Querschnitt durch das Werk des „großen alten Herren“ der Architekturfotografie\, der seit den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts das Architekturgeschehen mit seiner Kamera verfolgt. Dabei werden Projekte der „Klassiker“ moderner Architektur präsentiert\, die häufig europäische Wurzeln haben. Viele dieser Vertreter begleitete Shulman über Jahrzehnte mit seiner Kamera. Er begab sich aber auch auf die Spuren seiner Landsleute (wie beispielsweise Frank Lloyd Wright und Gregory Ain) und hat dadurch eine umfassende fotografische Dokumentation der Architektur der USA des 20. Jahrhunderts geschaffen. Aber nicht nur in Nordamerika und bei der Betrachtung der Gebäude von außen war und ist Shulman aktiv. Auf seinen ausgedehnten Reisen fotografierte er die Tempelruinen der Maya auf Jucatán/México ebenso wie die Regierungsgebäude in Brasilia von Oscar Niemeyer. Jüngere Beispiele seiner – wie er sagt – „Dritten Lebensphase“ – sind das Getty Center in Brentwood hoch über Los Angeles von Richard Meier (1992 – 1997) und die Walt Disney Concert Hall von Frank O. Gehry (1999 – 2003). Seit 1999 arbeitet Shulman mit dem Fotografen Jürgen Nogai zusammen. Das umfangreiche Archiv ist seit Dezember 2004 im Besitz des Getty Research Institute. \nDer heute 95 jährige Julius Shulman ist bei der Vernissage am 1. Oktober 2005 dabei. Er hält am 4. Oktober 2005 einen Vortrag im DAM über seine Fotografie. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog (englisch/deutsch)\, der im DAM für 12 € erhältlich ist. \nDie Ausstellung wird gesponsert von Bilfinger Berger AG Hochbau und dem Generalkonsulat der USA in Frankfurt und entsteht in Kooperation mit dem Fotografie Forum international.
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SUMMARY:EIN NOMADENHOTEL FÜR FRANKFURT. Neue Ideen für das temporäre Wohnen\, Internationaler studentischer Wettbewerb
DESCRIPTION:Ausstellung der prämierten Arbeiten des 2.XELLA Studentenwettbewerbsvom 29. September bis zum 9. Oktober 2005 \nÜber 430 Einsendungen von bundesweit 53 Hochschulen verzeichnete der diesjährige XELLA Studentenwettbewerb\, 257 der eingereichten Arbeiten wurden letztlich von den Jurys bewertet. „Ein Nomadenhotel für Frankfurt ? Neue Ideen für das temporäre Wohnen“ lautete die Aufgabe. Konkret vorgegeben für die Entwurfsplanung war ein Grundstück an der Honsell-Brücke im Osthafen nahe der künftigen Verwaltung der Europäischen Zentralbank. Aus den zwölf besten Entwürfen hat jetzt eine Jury unter Vorsitz von Frau Professor Ursula Ringleben\, Bergische Universität Wuppertal\, die drei Bundessieger ermittelt. \nDie Preisverleihung findet stattam 28. September 2005 um 10:30 Uhr \nDen Festvortrag hält Peter Herbstreuth\, Universität der Künste Berlin\, zum Thema: „Nomade ? Mobilität und temporäres Wohnen“. \nXella International ist ein Unternehmensbereich der Haniel-Gruppe. Mit Marken wie YTONG\, HEBEL und SILKA ist XELLA der weltweit größte Produzent von Porenbeton und Kalksandsteinen und mit der Marke FERMACELL führend in der Herstellung von Gipsfaser-Platten. \n 
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SUMMARY:ERNST KASPER. Ich zeichne nicht was ich weiß. Bauten und Projekte 1965–2005
DESCRIPTION:27. August bis 25. September 2005 \nAnlässlich seines 70. Geburtstags zeigt das DAM eine Ausstellung über den Architekten Ernst Kasper. Er ist sowohl als Baumeister als auch als Lehrer gleichermaßen bekannt. \nDie Ausstellung widmet sich beiden Bereichen. Ein Teil präsentiert sein Werk mit Beispielen ausgeführter Bauten und Wettbewerbsbeiträgen\, was überwiegend an Hand von Originalskizzen\, aber auch einer Reihe von Arbeitsmodellen geschieht. Der zweite Teil beschäftigt sich mit Kaspers Tätigkeit als Professor für Baukunst an der Kunstakademie Düsseldorf\, wo er 28 Jahre lehrte. \nAuf zwei Monitoren wird ein Film mit Interviews ehemaliger Schüler über ihren Lehrer und auch ein Beitrag von Ernst Kasper selbst zu sehen sein. Die Ausstellung wird den Charakter eines Werkstattbesuchs annehmen\, so als sei man eher zufällig in den Arbeitsprozess dieses Büros geraten und dürfe nun in die geöffneten Schubladen sehen. \nKatalog: \nERNST KASPER. Bauten und Projekte 1965–2005Susanne Gross (Hrsg.)Sprachen: deutschenglischMit Illustrationen von Ernst Kasper152 S.\, zahlr. Ill. und graph. Darst.\, 21 x 26 cm \n 
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SUMMARY:OSTMODERNE. Architektur in Berlin 1945–1965
DESCRIPTION:Architektur in Berlin 1945 – 1965Ausstellung im Umgang des Auditoriums10. August – 18. September 2005Eröffnung: 9. August\, 19 Uhr \nBauen in Ostberlin\, das hieß nicht nur „Zuckerbäckerstil“ oder „Platte“. In der Zeit nach dem Krieg und vom Ende der 50er bis zur Mitte der 60er Jahre war auch das Bauen in der „Hauptstadt der DDR“ von der internationalen Architektur geprägt. Entstanden sind in diesen Jahren zahlreiche qualitätsvolle Bauten der Nachkriegs-Moderne. Fast alle an Architektur Interessierten kennen das Stadion der Weltjugend\, das Kino International oder den „Tränenpalast“. Ebenso wichtig waren jedoch Wohnhäuser\, Schulen\, Industrieanlagen und Freizeitbauten. Im Ringen um Eigenständigkeit entwickelte die Architektur der Moderne auch im Osten Berlins ein eigenes Gesicht. \nDie Ausstellung wird vom Deutschen Werkbund Berlin e.V. übernommen.
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SUMMARY:ROB KRIER. Ein romantischer Rationalist. Architekt und Stadtplaner
DESCRIPTION:6. August – 30. Oktober 2005Anlässlich der Schenkung des kompletten Vorlasses von Rob Krier \nRob Krier zählt zu den bedeutenden Stadtplanern und Architekten der Postmoderne.Anders als diejenigen Protagonisten der Postmoderne\, die den Rückgriff auf die Architekturgeschichte spielerisch-ironisch nutzten\, war es Rob Krier damit immer ernst. Die Fortschreibung von Geschichte und eine Ästhetisierung der Architektur sind für ihn der Weg\, eine in seinen Augen durch die Moderne verloren gegangene Baukunst wieder zu beleben. Der Blick zurück und seine vor allem in den letzten Jahren immer wörtlichere Aufnahme historischer Formen haben ihm einerseits Kritik eingebracht\, andererseits sind seine Stadtanlagen und Wohnquartiere gefragt. Nie war sein Erfolg so groß wie in den letzten Jahren\, insbesondere in den Niederlanden. Krier schafft Stadträume\, die für die Bewohner zu behüteten Lebensräumen werden\, zu Orten der Identifikation. Die kleinteiligen\, liebevoll entworfenen einzelnen Häuser – fast immer im Team mit anderen Architekten gestaltet -geben den Bewohnern das Gefühl\, ihrer individuellen Lebensgeschichte ein Gesicht zu verleihen. Kriers städtebaulichen Planungen und Rekonstruktionen stehen ganz bewusst in die Tradition der europäischen Stadt\, sie basieren auf den Überlegungen Camillo Sittes vom leeren und bebauten Stadtraum. So schafft Rob Krier streng definierte\, aber stets unterschiedlich gestaltete Stadträume\, die durch Achsen mit einander in Beziehung gesetzt werden. Zu seinen neuesten Projekten gehören das Stadtviertel Kirchsteigfeld bei Potsdam\, 1991-97; De Resident in Den Haag\, 1993-2001; der Noorderhof bei Amsterdam\, 1994-99; die Veste Brandevoort bei Helmond\, seit 1995; die Citadel Broekpolder bei Beverwijk\, 2000-2004; und die Planungen für die die Cité Judiciaire in seiner Heimatstadt Luxemburg\, seit 1992. In engem Zusammenhang mit seinen städtebaulichen Planungen stehen auch seine frühen\, sehr einflussreichen Entwürfe und Wohnbebauungen im Rahmen der IBA in Berlin. Mit seinem 1975 erschienen Manifest „Stadtraum. In Theorie und Praxis“ trat Rob Krier erstmals in das Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit. Von diesem Zeitpunkt an blieb die Stadtplanung seine Domäne\, obwohl er eigentlich lieber Kathedralen\, Rathäuser und andere öffentliche Bauwerke entworfen hätte. So sind auch der Architekt\, der Architekturzeichner und der Bildhauer Rob Krier weniger bekannt als der Stadtplaner.Rob Krier ist einer der ungewöhnlichsten und begnadeten Architekturzeichner des 20. Jahrhunderts. Seine stark farbig angelegten\, detailreich ausgeführten Zeichnungen sind eigentlich mehr Architekturveduten. Stets sind die Blätter mit opulenten figürlichen Darstellungen ausgeschmückt\, so dass jeweils ein poetischer Rahmen entsteht. Rob Kriers Architekturdarstellungen stehen in der Tradition des malerischen „Architekturbildes“ als eigenständiger künstlerischer Ausdruck. Die Rückbesinnung und Wiederbelebung dieser malerischen Maniera ist bei Rob Krier die logische Konsequenz aus seiner architektonischen Haltung\, die die gefassten Raumbilder in der Tradition der europäischen Stadt zum Leitmotiv hat. \nIn einer großen Werkschau wird das DAM erstmals alle diese Aspekte des künstlerischen Schaffens von Rob Krier bündeln. Es ist die erste monografische Ausstellung über den Luxemburger überhaupt. \nGrundlage für die Ausstellung und den Katalog bildet das komplette Werkarchiv des Architekten\, das dieser 2003 demDAM großzügig schenkte. Das Archiv Rob Kriers im DAM umfasst zurzeit alle seine Planungen von frühen Studienarbeiten bis zum Jahre 2004\, insgesamt 244 Projekte mit fast 10.000 Blättern.Inventarisiert wurde der Bestand auf der Basis des Archivierungsprogramms MuseumPlus\, ein Stipendium der Gesellschaft der Freunde des DAM hat dies ermöglicht. So soll es langfristig möglich sein\, die Informationen ins Internet zu stellen. Ein Einblick in den Bestand des Werkarchivs von Rob Krier im DAM ist auf der Webseite www.dam-archiv.de möglich. \nZur Ausstellung erscheint ein umfangreicher\, mit einer kompletten Werkliste versehener Katalog über das architektonische\, städtebauliche und zeichnerische Werk von Rob Krier bei Springer / Wien. Der Katalog in deutsch und englischer Sprache mit einem Beiheft in Französisch wird herausgegeben von Ursula Kleefisch-Jobst und Ingeborg Flagge. Er enthält Beiträgen von Nada und Marc Breitman\, Helmut Böhme\, Ursula Kleefisch-Jobst\, Johann Kräftner\, Léon Krier\, Bart Lootsma\, Marion Sauter und Bernhard Schäfers. \nAm 13. Oktober 2005 um 19:00 Uhr wird Rob Krier im DAM einen Vortrag halten zum Thema „Stadtbaukunst. Vision und Realität“ \nDie Ausstellung ist eine Kooperation zwischen dem DAM und dem Ministère de la Culture de l´Enseignement Supériereur et de la Recherche / Luxembourg und wird daher 2006 in Luxemburg zu sehen sein. Finanziell unterstützt wurde die Ausstellung von Ernst & Young. \n 
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SUMMARY:STADTRAUM: Stadt begreifen
DESCRIPTION:Das Deutsche Architektur Museum macht im Juli mit 26 Kindern einer 2. Klasse der Textorschule das „Städtische“ auf einem Mainabschnitt begreifbar. Die Kinder feritgen bei einer einmaligen Aktion zweidimensionale Rubbel-Abdrücke der Museumsuferumgebung an. Diese werden zeitgleich mit dreidimensionalen Zementabgüssen von Stadtstrukturen aus Zement von der Architekturklasse der Städelschule vom 18.7. bis zum 29.7. im StadtRaum Ponton ausgestellt. Die Vernissage findet am 18.7. um 18 Uhr statt. \nDas Projekt StadtRaum versteht sich als nichtkommerzieller\, schwimmender Kulturraum\, der Menschen aus Frankfurt und der Region\, in je eigener Form die Auseinandersetzung mit der Geschichte des Flusses ermöglichen soll. Eine Inhaltliche Zusammenarbeit ist mit dem Deutschen Architektur Museum\, dem Deutschen Filmmuseum\, dem Kindermuseum des Historischen Museums\, dem Museum der Weltkulturen\, der Architekturklasse der Städelschule\, der Universität Siegen\, dem Projekt „Städelschule\, Frankfurt/Main trifft Missing Identity\, Priština“\, den Fischer- und Schifferzunft von Frankfurt am Main verabredet. Alle Gruppen und Institutionen werden mit einem Kulturprogramm vertreten sein. \nMit freundlicher Unterstützung von Lafarge Zement\, www.lafarge-zement.de
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SUMMARY:TERMINAL 3 DES FRANKFURTER FLUGHAFENS. Die Ergebnisse des Wettbewerbs
DESCRIPTION:2. Juli bis 24. Juli 2005Eröffnung. 1.Juli 19:00 UhrPressekonfrenz: 1. Juli\, 11:00 Uhr \nDi\, Sa 11 – 18 UhrMi\, Do\, Fr\, So 11 – 20 UhrMo geschlossen \nFührungen Sa\, So 15 Uhr \nIm Süden des Frankfurter Flughafens auf dem derzeitigen Gelände der US Airbase soll ein neues Passagier-Terminal entstehen\, um das bisherige Kapazitätsangebot von rund 56 Mio. Fluggästen pro Jahr um weitere ca. 25 Mio. aufstocken zu können. Alle Ergebnisse des dreistufigen europäischen Wettbewerbs werden im DAM ausgestellt: die 46 Arbeiten des städtebaulichen Ideenwettbewerbs der ersten Phase von 2001\, die 20 städtebaulichen Überarbeitungen der zweiten Phase von April 2002 und die zehn Entwürfe des architektonischen Realisierungswettbewerbs\, der seit Oktober 2004 lief. \nAm 19. Mai 2005 hat sich die Jury für die Arbeit des Frankfurter Architekten Christoph Mäckler entschieden; den zweiten Preis erhielt das Büro des Londoner Architekten Lord Norman Foster und der dritte Preis ging anvon Gerkan\, Marg und Partner aus Hamburg. „Die Entscheidung für das Siegerprojekt resultierte aus folgenden wesentlichen Kriterien: Der Entwurf überzeugt durch seine Funktionalität\, die allen betrieblichen Belangen im hohen Maße gerecht wird. Darüber hinaus zeichnet er sich durch große Flexibilität aus\, die eine bedarfsgerechte modulare Entwicklung für die Ausbauschritte bis 2015 erlaubt. Auch das vorgegebene Kostenbudget wurde exakt eingehalten. Die Investitionen der Fraport AG für das Terminal 3 werden beim Gebäude selbst auf rund 900 Millionen veranschlagt.“ (Pressemeldung Fraport 20.05.2005) \nMit der dreiwöchigen Ausstellung möchte das DAM in Zusammenarbeit mit der Fraport AG an den großen Erfolg der Ausstellung der Wettbewerbsentwürfe für den Neubau der Europäischen Zentralbank (EZB) im letzten Jahr anknüpfen und als Forum eine für die Region Rhein-Main wichtige städtebauliche und architektonische Planung öffentlich zur Diskussion stellen. \nDer Eintritt ist frei. Die Öffnungszeiten werden an drei Tagen der Woche bis 20 Uhr verlängert. \nZur Ausstellung erscheint eine Sonderausgabe der Bauwelt. \nTeilnehmer des Realisierungswettbewerbs \nKSP Engel und Zimmermann Architekten\, Frankfurt/MainFoster and Partners\, LondonArchitekten von Gerkan\, Marg und Partner\, HamburgArchitekt Ferdinand Heide\, Frankfurt/MainHeinle\, Wischer und Partner\, StuttgartHPP Hentrich-Petschnigg & Partner KG\, DüsseldorfJ S K Architekten\, Frankfurt/MainKleihues + Kleihues Gesellschaft von Architekten mbH\, BerlinProf. Christoph Mäckler Architekten\, Frankfurt/MainProf. Walter A. Noebel\, Berlinwulf & ass.\, Stuttgart \nBegleitveranstaltungen: \n20.07.2005\, 18:00 Präsentation von Wettbewerbsarbeiten24.07.2005\, 18:00 Finissage: Vortrag von Prof. Christoph Mäckler \n 
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SUMMARY:STADT DER INDUSTRIE – WERKANLAGEN BRAUN  MELSUNGEN. James Stirling  Michael Wilford  Walter Nägeli
DESCRIPTION:29. Juni bis 14. August 2005\, Aktuelle Galerie \nFotografien von Gerd Kittel \nDie Stadt der Industrie lebt von ihrer Effizienz. Höchste Maßstäbe wurden an den Entwurf für die neuen Werkanlagen der Firma Braun Ende der 80er Jahre gestellt\, und die Originalität und Virtuosität der Architekten der Architekten ausdrücklich gewünscht. Die Ansammlung verschiedener Gebäude wirkt\, als sei sie für die Ewigkeit gebaut. Gleichzeitig ist keine geschlossene Komposition entstanden\, sondern eine Architektur\, die sich nach allen Seiten fortsetzen lässt und sich die ständige Erweiterung und Erneuerung eines Produktionsstandorts zum Prinzip gesetzt hat. Die Fotografien von Gerd Kittel zeigen die Gebäude und ihre Details\, den Umgang mit Licht und Farbe als Bauelemente und die Einbindung des Ensembles in seine Umgebung.
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SUMMARY:ATELIER GOLDSTEIN — Stefan Häfner: Die Zukunftsstadt
DESCRIPTION:Im DAM von 21.05. bis 19.06. 2005. Weitere Stationen in
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SUMMARY:ATELIER GOLDSTEIN – STEFAN HÄFNER: Die Zukunftsstadt
DESCRIPTION:21.05. bis 19.06.2005Eröffnung 20.05.2005 19:00 \nUnmengen von Räumen und Funktionsbereichen teilen sich eine Geschossebene. Detailliert durchmöbliert\, farbig angelegt und mit Glühlämpchen verkabelt werden sie schließlich mit einem Brandschutzkasten gesichert. Unwiederbringlich wird das vollendete Geschoss mit einer Decke geschlossen. Das nächste Geschoss wird darauf gesetzt und kragt vielleicht etwas weiter aus als das darunter liegende. Stetig wächst ein räumlicher Organismus farbiger Zellen\, auf ingeniöse Weise zum Tragen gebracht. Wären Stefan Häfner nicht physische Grenzen durch die Reichweite seiner Arme gesetzt\, wäre „Die Zukunftsstadt“ noch höher. Würden nicht Türöffnungen einem Transport im Wege stehen\, wäre sie noch breiter und länger. Das Gebilde wuchert\, und das seit bereits fünf Jahren. \nEin erster Baukörper – „Das Wohnhaus“ – ist auf Pilotis aufgeständert im Stil der klassischen Moderne\, unterfahren von einer Straßenbahn und über Aufzüge mit der Straße verbunden. Der zweite Baukörper – „Die Fabrik“ – bietet Arbeitsplätze für seine Bewohner. Stockwerksweise aufgereiht sind Maschinen hier. Der dritte Baukörper – „Die Feuerwehr“ – dient der Sicherheit der Bewohner und bietet auch eine schwebend leichte Cafeteria (siehe Buchumschlag) und ein Schwimmbad auf dem Dachgarten. Derzeit wird emsig am nächsten Baukörper – „Das Krankenhaus“ – weitergearbeitet. \nStefan Häfner plant und konstruiert\, fügt und montiert wie ein Architekt. Seine Baustelle ist zwar vom Maßstab her nur ein Modell\, aber dieses Modell ist nicht als Vorstufe einer späteren Realisierung gedacht. Der Modellbaukünstler lebt mit seiner ganzen Phantasie in ihr und für sie. Er kennt jeden Raum und jeden Gegenstand darin\, alles folgt seiner sinnvollen Anordnung. Über die Funktionszusammenhänge des gesamten Organismus kann er stundenlang dozieren\, und er genießt es\, „Die Zukunftsstadt“ auszustellen\, um die Zuschauer in seine Welt einzuführen. „Wir müssen daran denken\, dass wir nicht nur Häuser bauen\, sondern eine Welt“\, war das Leitmotiv von Roland Rainer\, Altmeister der österreichischen Architektur. Stefan Häfner ist dabei. \n„Die Zukunftsstadt“ gehört inzwischen zur Sammlung des DAM.Die Kuratoren der Ausstellung sind Melanie Schmidt und Stefan Kalweit (Atelier Goldstein) und Peter Cachola Schmal (DAM). Das Atelier Goldstein ist eine Einrichtung der Lebenshilfe e.V. Frankfurt am Main. Zur Ausstellung erscheint die 64-seitige Publikation „Atelier Goldstein“\, herausgegeben von Peter Cachola Schmal\, mit Beiträgen von Christiane Cuticchio\, Thomas Heimer\, Natalie de Ligt und Selbermann/Christine Vaternahm und gestaltet von Karin Schmidt\, Freiburg. Sie kostet im DAM 10\,- Euro. \nDie Ausstellung und die Herstellung der Publikation wurden gefördert von Nassauische Heimstätte. \n 
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SUMMARY:USCHI LÜDEMANN (Bilder und Stelen)
DESCRIPTION:11. Mai bis 12. Juni 2005Eröffnung: 10. Mai 2005\, 19 Uhr \nDie teils großflächigen\, teils als Serie angelegten kleinformatigen Bilder von Uschi Lüdemann wirken durch miteinander und gegeneinander arbeitende abstrakte Formen. Die Künstlerin geht nicht vom Gegenständlichen aus\, sondern arbeitet mit essentiellen\, bildimmanenten Mitteln wie Linie und Fläche. Ihr zentrales Thema aber sind die Farben\, deren Bewegung und Beziehung untereinander sie untersucht. Spannungsreiche Hell-Dunkel- und Komplementärkontraste sind unter anderem ihre Gestaltungsmittel. \nDas DAM zeigt Bilder und Stelen von Uschi Lüdemann\, einer Malerin\, die in Frankfurt und den USA lebt und arbeitet.
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SUMMARY:VISION STADT 21. Frankfurt am Main – Transformation Osthafen
DESCRIPTION:Am 5. Mai 2005 fällt im Deutschen Architektur Museumdie Entscheidungdes städtebaulichen Wettbewerbes desKulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI. \nDie Jury besteht aus: \nProf. Ingeborg Flagge\, Deutsches ArchitekturMuseum\, Frankfurt/MainDipl.-Ing. Dieter von Lüpke\, Stadt Frankfurt/MainProf. Wolfgang Christ\, Bauhaus Universität WeimarDipl.-Ing. Thomas Rinderspacher\, Europäische Zentralbank\, Frankfurt/MainDipl. Ing. Hubert Nienhoff\, Büro von Gerkan\, Marg und Partner\, Berlin \nTeilnehmer von fünf deutschen Hochschulen haben Lösungen für dieUmgestaltung des Frankfurter Osthafens nach dem Neubau der Europäischen Zentralbank erarbeitet. \nDie Ergebnisse werden von 6. bis 15. Mai 2005 im DAM gezeigt. \n  \n 
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SUMMARY:RAUM IST SEHNSUCHT. Der Kirchenbauer Dominikus Böhm 1880-1955
DESCRIPTION:Im DAM vom 16. April bis 19. Juni 2005. Weitere Stationen in
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SUMMARY:RAUM IST SEHNSUCHT. Der Kirchenbauer Dominikus Böhm 1880–1955
DESCRIPTION:16. April bis 19. Juni 2005 \nRaum ist SehnsuchtSo lautete das Motto vieler Kirchenentwürfe Dominikus Böhms. Sehnsucht nach Gemeinschaft\, nach Erlösung\, nach Gott. Seine Kirchen wollten modern und mystisch sein; sie schufen eine auf Stimmungen gerichtete sakrale Monumentalität\, aber keine\, die den Menschen klein gemacht hätte. Seine Erfindungsgabe war legendär\, ebenso die Effekte mit Licht. Der tiefgläubige Mann wurde einer der großen Meister des katholischen Sakralbaus im 20. Jahrhundert. \nBauen für die LiturgieViele Entwürfe Böhms waren von der Liturgiereform angeregt\, der wichtigsten Neuerungsbewegung der katholischen Kirche in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Gemeinde sollte sich in den Symbolen des Gottesdienstes wiederfinden und an den Handlungen aktiv teilhaben. Imneuen Kirchenbau hieß das: Reduktion auf das Wesentliche und Konzentration des Raumes auf den Altar\, auf die Schnittstelle zwischen Gott und den Menschen. Vier Jahrzehnte vor dem zweiten vatikanischen Konzil schuf Böhm hierfür den architektonischen Raum. Sein Entwurf „Circumstantes“ von 1922 war einer der ersten\, die den über Jahrhunderte von der Gemeinde abgerückten Handlungsmittelpunkt der katholischen Messe wieder in den Raum und unter die Menschen stellte. \nZitronenpresseIn Böhms Bauten trifft sich der Drang zur neuen Form mit dem Willen\, darüber die Tradition nicht zu vergessen. Obwohl direkte Zitate aus der Baugeschichte in der Regel vermieden werden\, schaffen seine Kirchen nicht von ungefähr vage oder auch ganz direkte Erinnerungen an „Urformen“ aus früheren Epochen des Kirchenbaus. Bahnbrechend wirkte Böhms Kirche in Bischofsheim bei Mainz (1926) mit ihrem parabolisch gekrümmten rohen Betongewölbe über dem Innenraum. Am bekanntesten wurde seine aus schwingenden Backsteinschilden und Betonschalen zusammengesetzte Kirche St.Engelbert in Köln-Riehl\, dem der Volksmund wegen seines eigenwilligen Baukörpers den Namen „Zitronenpresse“ verpasste (1930-32). In den 30er Jahren stieß seine Moderne auf Ablehnung: Der Bau in Riehl sorgte für Aufregung bis hinauf zum Vatikan. Böhms reagierte darauf mit „romanisch“ wirkenden Baukörpern\, während die Innenräume modern blieben. Erst im Spätwerk der 50er Jahre konnte er wieder neuzeitliche Akzente setzen\, wie mit der in die Natur gestellten Kirche in Köln-Marienburg\, mit einer Südfassade\, die ein einziges in weiß und gold schimmerndes Glasfenster darstellte. \nAusstellungMit Hilfe der Kulturstiftung der Länder und weiterer Förderer war das Deutsche Architektur Museum in der Lage\, den privaten zeichnerischen Nachlass Dominikus Böhms zu erwerben und für das 50. Todesjahr des Architekten eine umfassende Ausstellung vorzubereiten. Im Mittelpunkt stehen die virtuosen Präsentationsblätter in der typischen Kohlestift-Manier Böhms. Originalfotos des Kölner Architekturfotografen Hugo Schmölz stehen für die Wirkung der Bauten in der Realität. Modelle der wichtigsten Kirchen ergänzen die zweidimensionale Darstellung. \nKatalogZur Ausstellung erscheint im Wasmuth-Verlag ein Katalog zum Leben und Werk Dominikus Böhms\, herausgegeben von Wolfgang Voigt und Ingeborg Flagge. Es ist seit über vier Jahrzehnten die erste Werkmonografie dieses Architekten\, mit Beiträgen von Kathleen James-Chakraborty\, Christine Nielsen\, Wolfgang Pehnt\, Manfred Speidel\, Wolfgang Voigt und Christian Weller (200 Seiten\, 390 Abb.\, an der Museumskasse 32 €). \nSponsorenKulturstiftung der Länder\, Stadt Frankfurt am Main\, Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung\, Georg-und-Franziska-Speyersche Hochschulstiftung\, Hessische Kulturstiftung\, Gesellschaft der Freunde des DAM\, Ernst + Young Frankfurt\, Jo. Franzke Architekten. \nTagung 10./11. Juni 2005Gemeinsam mit KARM\, der Katholischen Akademie Rabanus Maurus in Frankfurt\, wird am 10. und 11. Juni 2005 eine Tagung zum Werk Böhms im Auditorium des DAM stattfinden. Den Abschluss bildet eine Bus-Exkursion zu einigen Kirchen Dominikus Böhms und seines Sohnes Gottfried Böhm im Rhein-Main-Gebiet. \nProgramm: \nFreitag\, 10. Juni 2005 \n17.15 – 18.45 \nBegrüßungProf. Dr. Ingeborg Flagge\, DAM \nDominikus Böhm. Der Architekt und sein WerkDr. Wolfgang Voigt\, DAM \nDie liturgische Reformbewegung im 20. Jahrhundert und ihr Einfluss auf den SakralbauProf. Dr. Albert Gerhards\, Universität Bonn \nPause bei Wein und Brezeln \n19.50 – 21.30 \nDominikus Böhms Kirchenbauten im Gefüge von Stadt und LandschaftProf. Dr. Manfred Speidel\, RWTH Aachen \nDominikus Böhms Kirchen heutePodiumsgespräch mit GästenProf. Dr. Gottfried Nahr\, Dr. Hermann Reidel\, RegensburgAbt Adrianus Lenglet\, Vaals/NLMichael Pfeifer\, AschaffenburgModeration: Dr. Ansgar Koschel\, KARM \nSamstag\, 11. Juni 2005 \n9.30 – 15.00 \nFührung durch die AusstellungDr. Wolfgang Voigt\, DAM \nOmnibus DeiBusrundfahrt zu Böhm-Kirchen im Rhein-Main-Gebiet(Dettingen\, Bischofsheim\, St. Ignatius Frankfurt)Teilnehmerkosten: 8\,00 € und Busfahrt \nAnmeldung:KARM Katholische Akademie Rabanus MaurusEschenheimer Anlage 21\, Frankfurt am Main 069-1501-300\, Fax 069-1501-305info@KARM.de / www.KARM.de \n\nWeiterführende Links:\nwww.voigt-architektur.com
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DESCRIPTION: Im DAM zu sehen von 9. April bis 19. Juni 2005. Weitere Stationen in
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SUMMARY:KISHO KUROKAWA – Metabolismus und Symbiose
DESCRIPTION:9. April bis 19. Juni 2005Eröffnung: 8. April 2005\, 19 Uhr \nDer Architekt Kisho Kurokawa\, Jahrgang 1934\, gilt als einer der bedeutendsten japanischen Architekten der letzten Jahrzehnte. Seine herausragende Rolle zeigt sich nicht nur in zahlreichen Gebäuden und städtebaulichen Planungen auf der ganzen Welt\, sondern auch in der von ihm entwickelten japanischen „Philosophie der Symbiosis“. Symbiosis in seinem Verständnis bezieht sich auf die grundlegende Fähigkeit (z.B. von Lebewesen\, Kulturen und ihren Architekturen) zu gegenseitigem Nutzen zusammenzuleben. Architektur und Design von Kisho Kurokawa sind gekennzeichnet durch einen hohen Grad an Originalität und durch konstruktive Klarheit. \nDie 1960er und 1970er Jahre waren geprägt von der Bewegung der Metabolisten\, die Kurokawa mit begründete. Der Nakagin Kapselturm in Tokio und der Sony Tower in Osaka sind zwei Fanale dieser Bewegung; sie stehen bereits unter Denkmalschutz und sind weltweit bekannte Klassiker geworden. Weitere Bauten wie das K’ Kapselhaus oder das Yamagata Hawaii Dreamland zeigen unbekanntere Werke\, die ihrer Zeit aber weit voraus waren. \nUnter den Beispielen der letzten 25 Jahre befinden sich auch international renommierte Projekte wie das Deutsch-Japanische Kulturzentrum in Berlin\, der Neubau des Van Gogh Museums in Amsterdam oder der Kuala Lumpur International Airport. \nEinen besonderen Schwerpunkt der Ausstellung stellen drei aktuelle Projekte mit erstaunlichen Dimensionen dar: das National Art Center Tokio\, der Hochhauskomplex Fusionpolis in Singapur und die Stadtgründung für 150.000 Einwohner Zhengdong New Town in China. \nDie Ausstellung wurde eigens vom Büro Kurokawa gestaltet. Für das DAM wurde sie neu überarbeitet und bietet einen repräsentativen Überblick über die Arbeiten der letzten viereinhalb Jahrzehnte von Kisho Kurokawa Architect and Associates. \nEin 160-seitiger Katalog (dt. /engl.) wird im Jovis Verlag\, Berlin erscheinen und ist im Museum für 29\,80 € erhältlich. Er beinhaltet neben einigen Essays\, die das Werk sowohl aus europäischer als auch japanischer Sicht betrachten\, eine systematische Auswahl von 23 Projekten\, die nicht mit der Ausstellung identisch sind. \nRahmenprogramm \nVortrag im Rahmen der Reihe „Große Architekten“ und Verleihung der Ehrenmitgliedschaft des Bundes Deutscher Architekten (BDA) Deutschland \nZeit: Dienstag\, den 05.04.2005\, 20 UhrOrt: Großer Hörsaal\, Casino der Johann-Wolfgang-Goethe Universität\, Grüneburgplatz 1 \nSonderführung durch die AusstellungGerhard G. Feldmeyer\, HPP Architekten\, Düsseldorf \nZeit: Donnerstag\, den 12.05.2005\, 19 UhrAnmeldung (Eintritt € 9 inkl. 1 Glas Prosecco) erforderlich unter 069-212-36706\, inka.plechaty@stadt-frankfurt.de \nFinissage – VortragPeter Cachola Schmal (Kurator DAM): „Kapselarchitektur von Kisho Kurokawa\, ein Wiedersehen“ \nZeit: Sonntag\, 19.06.2005\, 18 UhrOrt: Auditorium des DAM \n 
URL:https://dam-online.de/veranstaltung/archiv-kisho-kurokawa-metabolismus-und-symbiose/
LOCATION:Deutsches Architekturmuseum (DAM)\, Schaumainkai 43\, Frankfurt / M.\, Hessen\, D-60596
CATEGORIES:Ausstellung
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