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SUMMARY:Die Frankfurter Paulskirche – Ort der deutschen Demokratie
DESCRIPTION:Symposion\nEine Veranstaltung des Institut für Stadtgeschichte und der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung \nWie kein anderer Ort symbolisiert die Paulskirche die Tradition einer demokratischen und freiheitlichen Verfassung für die deutsche Nation. Hier tagten zwischen dem 18. Mai 1848 und dem 30. Mai 1849 die Abgeordneten der Nationalversammlung\, beschlossen Ende 1848 die „Grundrechte des Deutschen Volkes“ und verabschiedeten am 27. März 1849 das seinerzeit freiheitlichste\, demokratischste und sozialste Verfassungswerk. Obwohl der Paulskirchen-Verfassung nach dem Sieg der Reaktion 1849 die Anerkennung verwehrt blieb\, prägte sie sowohl die Weimarer Verfassung von 1919 als auch das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland 1949. \nDie 1833 eingeweihte evangelisch-lutherische Paulskirche ersetzte die 1786 abgerissene mittelalterliche Barfüßerkirche. Nach Auflösung der Nationalversammlung diente sie wieder als Gotteshaus der Paulsgemeinde bis zu ihrer Zerstörung 1944 im Bombenhagel. Zur Einhundertjahrfeier der Deutschen Nationalversammlung 1948 feierte die Paulskirche in zeitgemäß vereinfachter Gestalt wiederaufgebaut ihre Wiedereinweihung. Seitdem fungiert die Paulskirche als politische Gedenkstätte und ihr Plenarsaal dient als Ort besonderer Festakte und bedeutender Preisverleihungen. \nDas vom Institut für Stadtgeschichte und der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung veranstaltete Symposium beleuchtet in neun Vorträgen und einem Stadtrundgang die Baugeschichte der Paulskirche\, die Bedeutung der Beschlüsse der Nationalversammlung für die demokratische Entwicklung sowie die Erinnerungskultur an diesen bedeutenden Ort der deutschen Geschichte bis heute. \n30. SEPTEMBER 2019\, 9 – 17 UHR\n \n9:00 Uhr: Registrierung\n \n9:30 Uhr: Begrüßung\nFranziska Kiermeier M. A.\, Institut für Stadtgeschichte\nStadtrat Dr. Bernd Heidenreich\, Magistrat Frankfurt am Main\nDr. Alexander Jehn\, Hessische Landeszentrale für politische Bildung\, Wiesbaden Kirche und Parlament \n10:00 Uhr: Die Bau- und Nutzungsgeschichte der Paulskirche bis 1944\nReferentin: Lucia Seiß M. A.\, Frankfurt am Main \n11:00 Uhr: Das Selbstverständnis der deutschen Nationalstaatsbewegung im Frühjahr 1848\nReferent: Prof. Dr. Frank Engehausen\, Heidelberg \n12:00 Uhr: Mittagspause \n13:30 Uhr: Das Ringen um Einigkeit und Recht und Freiheit\nReferent: Dr. Günter Mick\, Frankfurt am Main \n14:30 Uhr: Das Werk der Paulskirche: Scheitern und Nachwirken\nReferent: Apl. Prof. Dr. Dieter Hein\, Frankfurt am Main \n15.30 Uhr: Kaffeepause \n16:00 Uhr: Die Paulskirche — Stadtgang zum Gedenkort der deutschen Demokratie\nFührung: Till Fischer / Christian Setzepfandt \n1. OKTOBER 2019\, 10 – 17 UHR\n \n10:00 Uhr: Eine Verfassung — aber für wen? Nationskonzepte innerhalb und außerhalb der Paulskirche\nReferent: Prof. Dr. Andreas Fahrmeir\, Frankfurt am Main \n11:00 Uhr: Erinnerung und Tradition — Die Frankfurter Gedenkfeiern an 1848 in Kaiserreich und Republik\nReferent: Prof. Dr. Walter Mühlhausen\, Heidelberg \n12:00 Uhr: Mittagspause\n \n13:30 Uhr: „Das Haus aller Deutschen“: Der Wiederaufbau der Paulskirche als Signal\nReferent: Dr. Thomas Bauer\, Frankfurt am Main \n14:30 Uhr: Demokratische Kirchen und Schlösser? Demokratieorte in Deutschland\nReferent: Apl. Prof. Dr. Michael Dreyer\, Jena \n15:30 Uhr: Kaffeepause \n16:00 Uhr: Denkmal-Politik zwischen Prunksucht\, Reinigungsphantasien und Geschichts-Revisionismus. Anmerkungen zu jüngeren Denkmal-Projekten in Deutschland\nReferent: Prof. Dr. Gerhard Vinken\, Bamberg \nINFO \nOrt aller Vorträge: Karmeliterkloster\, Refektorium\nModeration: Franziska Kiermeier M.A.\nVeranstalter: Institut für Stadtgeschichte / Hessische Landeszentrale für politische Bildung\nTeilnehmereigenleistung: 20 € \ SchülerInnen sowie Studierende in Ausbildung: freier Eintritt \nAnmeldung bis 13. September 2019 erforderlich per Post\, per Fax (0611 32 40 77) oder per Mail bei ute.pahl@hlz.hessen.de \ Information: Ute Pahl\, Tel. 0611 32 40 01 \nweitere Informationen: www.stadtgeschichte-ffm.de
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