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SUMMARY:Reise: Das Rom der Renaissance. Voraussetzungen\, Blüte\, Veränderungen
DESCRIPTION:Studienreise konzipiert und geführt von Dr. Matthias Quast \nWarum wird die Renaissance nicht in Rom\, der Stadt der Antike\, sondern in Florenz geboren? Bedeutet Renaissance nicht das Wiederaufleben der Kultur der römischen Antike in allen ihren Facetten? Die Antwort\, vereinfachend formuliert\, findet sich in der problematischen Geschichte des Papsttums im 14. und frühen 15. Jahrhundert: Zunehmend unter den Einfluß des französischen Königs geraten\, residieren die Päpste zwischen 1309 und 1376/77 in Avignon\, doch kaum wieder nach Rom zurückgekehrt\, kommt es zu einer Spaltung innerhalb der lateinischen Kirche\, dem sog. abendländischen Schisma\, das zwischen 1378 und 1417 gleichzeitig zwei\, später sogar drei Päpste erlebt mit Sitz in Rom und in Avignon. Diese Schwäche des Papsttums kann nur den ohnehin aufgrund effizienter Regierungsformen\, wachsender Wirtschaftskraft und blühenden Handels ungebremsten Aufstieg der mittelitalienischen Stadtstaaten wie Florenz und Siena befördern. Am Ende des Schismas sieht sich der Papst starken\, unabhängigen Stadtstaaten gegenüber\, die direkt im Norden an den Kirchenstaat grenzen. Wie selbstbewußt sie auftraten und Rom die Stirn boten\, zeigt sich auch in der sorgfältigen Pflege oder gar Konstruktion einer eigenen römischen Geschichte: Man muß nur die Bauten der sog. Protorenaissance wie das Florentiner Baptisterium analysieren\, um zu sehen\, wie sich Florenz als neues Rom produziert\, bzw. die Aufrichtung der Kapitolinischen Wölfin in Siena beobachten. So ist es kein Wunder\, daß vor dem Hintergrund des Rom-Bezugs gerade im starken Florenz des frühen 15. Jahrhunderts erste Zeichen der Renaissance aufblitzen. \nDurchs ganze 15. Jahrhundert beherrscht Florenz die Entwicklung der europäischen Kunst und Kultur: Wir sind in der Frührenaissance. Und erst mit der Wiedererstarkung des Papsttums übernimmt Rom mit der antikennäheren Hochrenaissance im frühen 16. Jahrhunderts die kulturelle Führung. Die Päpste holen sich die bedeutendsten Künstler nach Rom. So werden wir Zeugen einer rasanten Entwicklung\, bei der ein Michelangelo\, seiner Zeit voraus\, schon früh manieristische Züge in seinem Schaffen zeigt\, und vor dem Hintergrund der erfolgreichen Gegenreformation treten im Laufe der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts monumentalisierende protobarocke Züge auf die Bühne der Kunst. \nProgramm\nDonnerstag\, 28.10.2021. Selbst organisierte Anreise\n18.00 Uhr Treffpunkt in unserer Unterkunft in der Suburra\, der Casa Il Rosario\, Via Sant’Agata dei Goti\, 10\, I – 00184 Roma\, info@casailrosarioroma.it. Willkommens-Abendessen im Quartier. \nFreitag\, 29.10.2021. Grundlagen: Die Antike\nEine ausgedehnte Stadtwanderung führt uns zunächst zu den unweit unserer Unterkunft gelegenen Kaiserforen\, weiter über die Via dei Fori Imperiali zum Kolosseum und zum Konstantinsbogen. Wir umrunden den Palatin\, streifen den Circus Maximus\, erreichen den Vesta- und den Fortuna-Tempel sowie das Marcellus-Theater.  Schließlich zum Pantheon\, dem Programm-Bau der römischen Antike. \nSamstag\, 30.10.2021. Die Renaissance wird nicht in Rom\, sondern in Florenz geboren: Einflüsse der Florentiner FrührenaissanceTagesbeginn mit Santa Maria sopra Minerva mit der Carafa-Kapelle\, Ausmalungen des Florentiners Filippino Lippi. Die Cancelleria und die Farnesina sind dem Florentiner Palazzo Rucellai verpflichtet\, der mächtige Palazzo Farnese dem Florentiner Palazzo Medici. So bewegt sich der Stadtspaziergang zwischen Tiberknie und Trastevere. Dort auch zum Tempietto von Donato Bramante\, die Hochrenaissance in vollendeter Gestalt. \nSonntag\, 31.10.2021\, Michelangelo: Renaissance\, Manierismus\, Proto-Rationalismus\nWir erklimmen den Kapitolshügel mit der von Michelangelo erschaffenen Piazza. Blick über das Forum Romanum. Über die Suburra zu der spätantiken Basilika Santa Maria Maggiore\, dort die spektakuläre Cappella Sforza\, deren Entwurf auf Michelangelo zurückgeht. Die Diokletiansthermen und der Eingriff Michelangelos. Abschließend Michelangelos Spätwerk\, die Porta Pia\, deren stilistische Lösungen als vorweggegriffener razionalismo beschrieben werden können. \nMontag\, 1.11.2021\, Wege zum Barock\nEine Vorahnung eines beginnenden Barock-Klassizismus? Die Mutterkirche des Jesuitenordens\, Il Gesù. In San Luigi dei Francesi und Sant’Agostino finden sich bedeutende Gemälde von Caravaggio\, desgleichen\, neben Werken der Florentiner Frührenaissance und der römischen Hochrenaissance (Raffael)\, in Santa Maria del Popolo an der gleichnamigen Piazza. \nDienstag\, 2.11.2021\, zur freien Gestaltung. Option Vatikan\nAuf Anfrage können im Vorfeld Eintrittskarten für die Vatikanischen Museen besorgt werden. \nMittwoch\, 3.11.2021\, Abreisetag \nPreise ohne An- und Abreise € 930\,00 pro Person im Doppelzimmer\, € 990\,00 im Einzelzimmer\nLeistungen • Konzept und Führungen durch Dr. Matthias Quast  6 Übernachtungen im Rosario unweit der Kaiserforen\, 3 Abendessen in von Matthias Quast ausgesuchten Lokalen\, Eintrittsgelder\nAnmeldung Für die definitive Anmeldung zur Teilnahme überweisen Sie bitte eine Bearbeitungsgebühr von € 200\,00 an Matthias Quast\, IBAN: DE50 6722 0286 0016 0428 38. Die Restzahlung erbitte ich spätestens zwei Wochen vor Reisebeginn.\nHaben Sie Fragen? Setzen Sie sich mit Matthias Quast in Verbindung: matquast@gmail.com 
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SUMMARY:Reise: Andrea Palladio und Carlo Scarpa. Vollendete Architekturen im Veneto
DESCRIPTION:Reise mit Matthias Quast\n Andrea Palladio steht für das Bestreben\, eine allumfassende\, alle Gattungen umgreifende Idealarchitektur zu schaffen\, die öffentliche Bauten wie die Basilica Palladiana oder das Teatro Olimpico in Vicenza\, private Paläste\, Villen\, und nicht zuletzt Sakralbauten umfasst\, letztere fast ausschliesslich in Venedig errichtet. Dabei geht der Entwurfsprozess gattungsübergreifend vom Vorbild der römischen Antike aus. Palladio hat sie auf Genaueste studiert\, wie er in seinen Vier Büchern systematisch vorführt. Zudem zeigen die in die Entwürfe eingefügten Masse (in palmi)\, wie penibel er auf die klassischen Proportionen achtet. In stilistischer Hinsicht jedoch führt er nicht nur klassische\, sondern genauso manieristische Beispiele an. Palladio\, ein Klassizist? Ein Manierist? Er verbindet beides\, und es ist bezeichnend\, dass auf dem Titelblatt seiner Quattro Libri eine manieristische Ädikula prangt! Vier Jahrhunderte später in der gleichen Kulturlandschaft\n\nCarlo Scarpa: Die gleiche Sorgfalt in der Durchgestaltung der Bauten\, bis ins kleinste Detail durchdacht. Dabei entwickelt Scarpa eine ganz eigene Formensprache\, die er auf harmonische Weise mit dem Alten verbindet: Das beweisen Restaurierung und museale Neugestaltung des Castelvecchio in Verona und der Fondazione Querini Stampalia in Venedig. Bei der Erweiterung des Friedhofes Brion in dem kleinen Ort San Vito gelingt es Scarpa in genialer Weise\, mit seiner Symbolsprache das Irdische mit dem Himmlischen zu verbinden. \nPreis ohne An- und Abreise im DZ € 1.090\,00\, im EZ 1.340\,00. Ermässigung von 10% für VIAL-Mitglieder.\nLeistungen Konzept\, Führungen\, Begleitmaterial von Dr. Matthias Quast\, Sechs Übernachtungen mit Frühstück in Palladios Palazzo Valmarana Braga im Herzen der Stadt • Drei gemeinsame Abendessen in ausgesuchten Restaurants\, Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Eintrittsgelder. Da An- und Abreise nicht inbegriffen sind\, ergibt sich die Möglichkeit der Verlängerung.\nAnmeldung jederzeit möglich. Gebeten wird um eine Anzahlung von € 200\,00. IBAN: DE50 6722 0286 0016 0428 38. Diese Anzahlung versteht sich als Bearbeitungsgebühr und kann im Falle eines Rücktritts nicht erstattet werden. Schreiben Sie Matthias Quast: matquast@gmail.com\, auch telefonisch erreichbar unter +49.179.8848603. Grazie e buon viaggio \nPROGRAMM\nMontag\, 13.9.2021\, Anreise. Verona. Carlo Scarpa: Neues Bauen in alter Umgebung Individuelle Anreise nach Verona. Treffpunkt 15.00 Uhr bei der Gepäckaufbewahrung im Bahnhof Porta Nuova\, wo die Züge aus dem Norden eintreffen\, oder um 16.00 Uhr direkt am Castelvecchio; Besuch eines frühen Hauptwerks von Carlo Scarpa\, des Museo Civico di Castelvecchio\, Musterbeispiel für gelungenes Bauen im Bestand (1958-61). Abends gemeinsam mit dem Zug nach Vicenza. Die Unterbringung erfolgt in einem der großen Vicentiner Familienpaläste\, dem 1561 von Palladio entworfenen Palazzo Valmarana Braga. Willkommens-Abendessen in einem ausgewählten Vicentiner Restaurant. \nDienstag\, 14.9.2021 Vicenza: Die Erneuerung der Stadt durch Andrea Palladio Vicenza centro storico: Piazza della Signoria mit der Basilica Palladiana und der Loggia del Capitaniato\, einem frühen und einem späten Hauptwerk Palladios. Besichtigung des Teatro Olimpico. Der Vergleich zwischen dem Palastbau der Spätgotik und den neuen Bauten Palladios\, darunter die Palazzi Chiericati und Thiene\, macht den Wandel des Stadtbildes noch klarer. \nMittwoch\, 15.9.2021 Villenkultur im Vicentino. Architektur und Malerei Vormittags Spaziergang über den Monte Berico zur Villa Rotonda (geöffnet ab 10.00 Uhr; nur mittwochs Innenbesichtigung möglich). Anschliessend zur benachbarten Villa Valmarana ai Nani mit den Ausmalungen von Vater und Sohn Tiepolo. Nachmittags Besuch des Palazzo Barbaran da Porto\, Sitz des Palladio-Studienzentrums (CISA) und des 2012 neu eingerichteten Palladio Museums. \nDonnerstag\, 16.9.2021 Venedig: Die Kirchen des Andrea Palladio Fahrt mit dem Zug nach Venedig. Mit dem Vaporetto den Canal Grande entlang zur Insel San Giorgio Maggiore; Besichtigung der Kirche Palladios mit der Ausstattung durch den Maler Tintoretto. Besteigung des Campanile mit einmaliger Rundsicht auf die Lagunenstadt. Weiter zur Giudecca\, dort Mittagessen in der Trattoria Altanella. Besichtigung der Palladio-Kirche Il Redentore. Angebot eines Rundgangs zu Arbeiten von Carlo Scarpa\, dem Negozio Olivetti am Markusplatz und der Fondazione Querini Stampalia. Zeit zur eigenen Gestaltung; Möglichkeit der individuellen Rückfahrt nach Vicenza. \nFreitag\, 17.9.2021 Die Villen des Andrea Palladio und Scarpas Friedhof Brion Ausflug mit dem Bus zur Villa Badoer in Fratta Polesine\, einer idealen Konfiguration aus zentralem Hauptgebäude\, an das Viertelkreis-förmige Seitenflügel anschliessen. Weiter in das ausgesprochen reizvolle Städtchen Bassano del Grappa\, wo der von Palladio entworfene\, über die Brenta führende hölzerne Ponte Vecchio\, auch Ponte degli Alpini\, rekonstruiert wurde. Dort auch Mittagspause. Nachmittags zur Villa Barbaro in Maser mit der Ausmalung von Paolo Veronese. Auf der Rückfahrt nach Vicenza Besuch des Friedhofs Brion von Carlo Scarpa in San Vito di Altivole. Die feine Detailarchitektur Scarpas versinnbildlicht den Übergang vom Diesseits ins Jenseits. \nSamstag\, 18.9.2021 Architektur in der Lagune Ausflug mit dem Bus zur Villa Foscari\, genannt La Malcontenta\, gelegen in Mira dicht an der venezianischen Lgune. Sie stellt einen der vollkommensten Villenbauten Palladios dar. Abschluss der Exkursion im Fischerort Chioggia. Das vom Tourismus kaum berührte\, von Kanälen durchzogene Städtchen am Südzipfel der Lagune erscheint wie eine Miniatur-Ausgabe von Venedig. Zeit zur freien Gestaltung. Abschliessendes Abendessen in einem ausgewählten Vicentiner Restaurant. \nSonntag\, 19.9.2021 Abreise Option Verlängerung des Aufenthaltes
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