ES MUSS NICHT IMMER KAVIAR SEIN – Die Kultur des Einfachen

Mi, 27. Februar 2019, 13–19 Uhr / DAM /Auditorium / Teilnahmebeitrag 10 Euro / Studierende 5 Euro

Häuser wie SUVs, ein überreguliertes Bauwesen, ein juristischer Overkill – kann so noch gute Architektur entstehen, eine, die Qualität des Lebensraums bietet, ohne zu einem Abarbeiten von Vorschriften und Erfüllen von Normen zu verkommen? Gibt es Spielräume, die sich durch Einfachheit öffnen lassen? Wie kann sich das Entwerfen auf die Qualität des Raumes, auf das Wohlbefinden des Nutzers konzentrieren lassen? Warum umständlich, wenn es auch einfach geht? Wie determinieren Regeln Architektur? Und wie können sie zu einer Vereinfachung beitragen, die sich als kultureller Gewinn niederschlägt?

Wie passen die Wirklichkeit von Verordnungen und Normen mit den menschlichen Bedürfnissen zusammen? Eine Vereinfachung scheint dringend notwendig, um dem Bauen wieder Spielräume zu verleihen, so dass das Bauen wieder eine kulturelle Dimension einnehmen kann; dass das Einfache sinnstiftend sein kann und nicht als Einschränkung erlebt wird. Gerade 2019 gilt es dann auch den Blick zurück auf die Leistungen des Neuen Frankfurts zu werfen, waren doch genau sie daran geknüpft eine neue Kultur des Einfachen zu etablieren. Das Einfache als sinnstiftend und nicht als Einschränkung.

„Es muss nicht immer Kaviar sein. Die Kultur des Einfachen“ setzt die Auseinandersetzung fort, die 2018 mit der Tagung „Grau, bunt, schwarz-weiß. Der Alltag der Architektur“ geführt worden ist.

Programm:

12:30 Uhr Einlass

13:00 Uhr Begrüßung
Andrea Jürges, DAM,
Christian Nasedy, BDA Hessen

13:10 Uhr Form folgt Paragraf
Katharina Ritter, Architekturzentrum Wien

13:40 Uhr Gestalten statt Verwalten
Sebastian Muschter, Krisenmanager und Strategieberater, Eltville und Berlin

14:10 Uhr Das Neue Frankfurt und die Kultur des Einfachen
Klaus Klemp, Museum Angewandte Kunst, Frankfurt am Main
Diskussion

15:15 Uhr Vorstellung der Preisträger des BDA Studienpreises

Kaffeepause

16:15 Uhr Positionen, Strategien
Verena von Beckerath, Heide & von
Beckerath Architekten BDA, Berlin

16:45 Uhr Oda Pälmke
Architektin und Fotografin, Berlin

17:15 Uhr Eike Roswag-Klinge, Ziegert Roswag Seiler Natural Architekten und Ingenieure, Berlin und Natural Building Lab
TU Berlin

17:45 Uhr Kerstin Müller,
Architektin, Baubüro insitu, Basel / Zürich

Diskussion

 

Anmeldung: Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Es wird um Anmeldung gebeten.

Anmeldung unter: kontakt@bda-hessen.de

Die Teilnahme wird als fachbezogene Fortbildungsveranstaltung der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen anerkannt.

Herausgeber: © Deutsches Architekturmuseum Frankfurt a.M., Schaumainkai 43, 16.02.2019