MÄRKLIN MODERNE – vom Bau zum Bausatz und zurück

Ausstellung:  19. Mai bis 9. September 2018, 3. Obergeschoss
Eröffnung:     Freitag, 18. Mai 2018, 19 Uhr

Im Hobbykeller zeigten sich die Deutschen erstaunlich modern — auf den Modelleisenbahnanlagen des Wirtschaftswunders war die Architektur nicht bloß Kulisse. Hier standen Neu und Alt, Hoch-haus und Fachwerkhaus, friedlich nebeneinander. Die Ausstellung zeigt erstmals, wie architekturbegeistert die vermeintlich spießigen Modelleisenbahner wirklich waren. Eine „Villa im Tessin“ konnte sich nun jeder leisten — für 4,75 D-Mark im Maßstab 1:87. Ihr reales Vorbild, ein Wohnhaus am Gotthardpass, hatte die Faller-Brüder 1961 gleich doppelt inspiriert. Sie bauten sich eine ähnliche Villa am Firmensitz in Gütenbach und entwickelten parallel den Spritzgussbausatz. Kuriose Geschichten stecken auch hinter einem gläsernen Turmrestaurant, einer umkämpften Stadtkirche oder einem ostmodernen Hochhaus.

Eine Ausstellung des Online-Magazins moderneREGIONAL und des DAM, gefördert durch die Wüstenrot Stiftung.

Herausgeber: © Deutsches Architekturmuseum Frankfurt a.M., Schaumainkai 43, 21.01.2018